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Zuffa verkauft UFC-Anteile an den Scheich von Abu Dhabi!

Dana White und Scheich Tahnoon

Wie FiveouncesofPain.com berichtet, hat Zuffa neulich UFC-Anteile an Scheich Tahnoon Bin Zayed Al Nahyan verkauft. Er ist der Sohn des ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate und Gründer der weltberühmten Grappling-Meisterschaften zu Abu Dhabi (ADCC).

Scheich Tahnoon selbst ist ein Schwarzgurt im BJJ unter Renzo Gracie und ein langer Verfechter des Sports. Somit dürften Befürchtungen um einen sportlichen Ausverkauf der UFC unbegründet sein.

Welchen Umfang hat das finanzielle Engagement?

Laut der seriösen Quelle mmapayout.com dürfte es sich um etwa 10% der Aktien-Anteile handeln (also die gleiche Menge, die UFC-Präsident Dana White besitzt; die anderen 80% verbleiben bei den Fertitta-Brüdern). Zuffa wird höchstwahrscheinlich keine Zahlen veröffentlichen, aber in den kommenden Tagen wird es annähernde Schätzungen, das finanzielle Volumen betreffend, seitens der Fachpresse geben.

Warum der Verkauf?

Das Hauptgeschäft der Fertitta-Brüder ist ihre Casino-Kette in Las Vegas. Casinos litten jedoch enorm unter der Wirtschaftskrise und somit benötigen die Milliardärs-Brüder Kapital, um die Kontrolle über ihr Imperium zu behalten.

Welche Auswirkungen wird der Einstieg des Scheichs haben?

Der Reichtum, die Connections und die Liebe zum Sport des Scheichs könnten große Vorteile bringen. Erste Züge lassen sich an der Größe von UFC 112, dem ersten Event in Abu Dhabi, erkennen. Gerüchten zufolge soll es gar zwei Titelkämpfe an diesem Abend geben. Der Scheich dürfte einen großen Anteil daran haben. Die Märkte im Mittleren Osten und Asien werden für die UFC somit deutlich leichter zu erschließen sein.