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UFC verpflichtet fünf Kämpfer aus England

Paul Sass

Die UFC stockte ihren Kader kürzlich mit fünf Kämpfern auf, die alle in England beheimatet sind. Am meisten darf man sich von dem 21 Jahre alten Leichtgewicht Paul Sass (10-0) erhoffen, der neun seiner zehn Kämpfe vorzeitig durch Aufgabe beendete. Seine ersten sieben Kämpfe gewann er alle mit dem Triangle Choke, was dem OMMAC Leichtgewichtschampion den Beinamen „Sassangle“ einbrachte. Sass unterzeichnete einen Vertrag über vier Auftritte im Octagon.

Ebenfalls interessant ist die Verpflichtung des gebürtigen Tschechen Karlos Vemola (7-0), der bei den London Shootfighters trainiert. Vemola ist der amtierende CFC Schwergewichtschampion. Er hat alle seine sieben Kämpfe in der ersten Runde gewonnen, der längste davon dauerte 3:14 Minuten. Vemola wird voraussichtlich bei UFC 116 gegen den ebenfalls ungeschlagenen TUF 10-Teilnehmer Jon Madsen debütieren.

Das Schwergewicht Rob Broughton (14-5-1), das Leichtgewicht Curt Warburton (6-1) und das Halbschwergewicht Tom Blackledge (9-6) – alle aus der Wolfslair Academy – darf man getrost als Füllmaterial bezeichnen. Broughton tat sich im Januar dieses Jahres hervor, als er das Schwergewichtsturnier bei der ZT Fight Night gewann, indem er drei Gegner an einem Abend besiegte. Außerdem schlug er mit Neil Grove und Neil Wain bereits zwei ehemalige UFC-Kämpfer.

Dasselbe gilt für Warburton, der 2007 den noch ungeschliffenen TUF 9-Sieger Ross Pearson durch TKO besiegte. Blackledge wirkte als Assistenztrainer bei The Ultimate Fighter 9 mit – er ist zwar ab und zu für einen schönen Knockout gut, aber im 93kg-Haifischbecken der UFC wird er vermutlich nicht langfristig bestehen könnten.