MMA

UFC mit Henderson vs. Khabilov in Albuquerque

Ben Henderson oder Rustam Khabilov könnten sich am Samstag an die Spitze des Leichtgewichts absetzen (Foto: Zuffa LLC).

22 UFC-Kämpfe gab es allein am letzten Wochenende zu sehen, und am kommenden Samstag geht es direkt mit Vollgas weiter: elf Duelle werden in der Wüste New Mexicos ausgefochten, wo mit Ben Henderson unter anderem ein Ex-Champion ins Octagon steigen wird.

Neben dem Hauptkampf zwischen Henderson und dem höchst erfolgreichen Russen Rustam Khabilov werden außerdem Diego Sanchez und Ross Pearson in einem Duell aufeinandertreffen, das einige Feuerwerke verspricht. Khabilov und Sanchez sind zwei von insgesamt vier Kämpfern aus MMA-Guru Greg Jacksons Gym, das sich nur wenige Kilometer vom Tingley Coliseum entfernt befindet.

Mit John Dodson, John Moraga und Rafael dos Anjos hat die UFC darüber hinaus einige talentierte Kämpfer aufs Programm gepackt, das hierzulande auf ufc.tv über den UFC Fight Pass (7,99 Euro im Monatsabo) verfolgt werden kann.

Benson Henderson vs. Rustam Khabilov
Ganze fünf Kämpfe im Leichtgewicht wird es am Samstag im Tingley Coliseum geben, und im wichtigsten von ihnen könnte sich entscheiden, wer am Sonntag in unmittelbarer Nähe eines Titelkampfes steht.

Für Benson „Smooth“ Henderson (20-3) wäre dies eine Rückkehr an die Spitze. Bereits Anfang 2012 holte er den Titel mit einer knappen Punktentscheidung gegen Frankie Edgar, gegen den er seinen Gürtel einige Monate später auch zum ersten Mal verteidigte und eine noch kontroversere Punktentscheidung gewann. Wirklich etabliert hatte sich „Smooth“ damit nicht an der Spitze des Leichtgewichts – das geschah erst, als Henderson im Dezember 2012 Nate Diaz volle 25 Minuten lang dominierte.

Nur vier Monate später ging die Kontroverse jedoch weiter, als er nach fünf knappen Runden gegen Gilbert Melendez zum Punktsieger erklärt wurde.
Die vierte Titelverteidigung Hendersons endete bei UFC 164 im vergangenen August dann sehr eindeutig, allerdings nicht zu seinen Gunsten – Anthony Pettis erwischte „Smooth“ in einem Armbar und krönte sich so zu Hendersons Nachfolger. Der Ex-Champ gönnte sich einige Monate Pause und kehrte im Januar in den Käfig zurück, als er Josh Thomson schlagen konnte – jedoch erneut nur knapp nach Punkten, was bei den Fans abermals nicht besonders gut ankam.

Am Samstag soll daher ein eindeutigerer Sieg her, um Ansprüche auf einen Rückkampf gegen Pettis zu untermauern. Das gleiche Ziel verfolgt jedoch Rustam „Tiger“ Khabilov (17-1), der sich seit seinem UFC-Debüt im Dezember 2012 vom vielversprechenden Talent zum potentiellen Titelherausforderer etabliert hat. Einen überragenden ersten Eindruck hinterließ Khabilov bereits in seinem ersten Kampf, als er Vinc Pichel dank seiner jahrelangen Sambo-Erfahrung immer wieder auf die Matte slammte, bis Pichel irgendwann dort liegenblieb. Einige Monate später endete ein Kampf gegen Yancy Medeiros per T.K.o., als dieser sich am Daumen verletzte. Einen triumphaleren Sieg fuhr Khabilov dann im letzten November wieder ein, als er Jorge Masvidal einstimmig nach Punkten schlug. Nun steht der „Tiger“ in seinem ersten UFC-Hauptkampf und könnte sich mit einem Sieg am Samstag ganz vorne in der hart umkämpften Leichtgewichtsklasse positionieren.

Diego Sanchez vs. Ross Pearson
Wahre Feuerwerke verspricht der Co-Hauptkampf des Abends, der ebenfalls im Leichtgewicht ausgetragen wird. Diego „The Dream“ Sanchez (24-7) und Ross „The Real Deal“ Pearson (15-6-0(1)) haben ihre bisherigen UFC-Kämpfe beiweitem nicht alle gewonnen, aber zuverlässig jedes Mal aufs Neue spannende Schlachten abgeliefert.

Sanchez hatte mit seiner spektakulären Herangehensweise zuletzt eher weniger Erfolg. Nachdem er sich 2009 mit vier aufeinanderfolgenden Siegen noch einen Titelkampf gegen BJ Penn sichern konnte, ging es nach der Niederlage gegen den Champion bergab. Ein Wechsel ins Weltergewicht brachte nicht den gewünschten Erfolg – lediglich Paulo Thiago konnte „The Dream“ deutlich schlagen, außerdem sicherte er sich knappe bis kontroverse Punktentscheidungen gegen Martin Kampmann und zuletzt Takanori Gomi.

Dem gegenüber stehen Niederlagen gegen John Hathaway, Jake Ellenberger, Gilbert Melendez und Miles Jury. Wegen seines hochspannenden Kampfstils ist Sanchez einer der beliebtesten Kämpfer auf dem Roster der UFC, muss gegen Ross Pearson aber zu alter Form zurückfinden, um die erste drei Niederlagen umfassende Negativserie seiner Karriere zu verhindern. „The Real Deal“ dagegen rechnet damit, dass auch Sanchez’ berüchtigte Zähigkeit ihn nicht vor einer vorzeitigen Niederlage retten kann, wie er uns im Interview verriet: „Ich glaube, dass ich im Stand besser bin (…) und dass ich zu hart für ihn schlage. Ich denke, dass ich ihn überwältigen und dann vorzeitig besiegen kann.“

Dass er hart schlagen kann, das hat der Brite in der Vergangenheit mehr als ein Mal bewiesen, zuletzt gegen George Sotiropoulos und Ryan Couture, die er beide (T.)K.o. besiegen konnte. Unterbrochen wurde seine Serie im Oktober von Melvin Guillard, als der Kampf der beiden nach wenigen Minuten wegen eines durch einen illegalen Kniestoß verursachten Cuts als ‚No Contest’ abgebrochen werden musste. Nun trifft er in Form von Diego Sanchez auf einen harten Test – falls er ihn bestehen kann, könnte das Jahr 2014 allerdings ein sehr gutes für Ross Pearson werden.

John Dodson vs. John Moraga
Im Fliegengewicht werden zwei ehemalige Herausforderer auf Demetrious Johnsons Titel aufeinandertreffen, die beide gegen “Mighty Mouse” verloren haben und sich eine zweite Chance verdienen wollen.

John „The Magician“ Dodson (15-6) bekam im Januar 2013 nach Siegen gegen TJ Dillashaw, Tim Elliott und Jussier Formiga seinen ersten Titelkampf, den er gegen Johnson jedoch knapp nach Punkten verlor. Seitdem stand der Greg Jackson-Kämpfer nur ein einziges Mal im Octagon – im vergangenen Oktober schlug er Darrell Montague in der ersten Runde K.o. Auch danach war der „Magician“ verletzungsbedingt nicht mehr zu sehen und will sich daher am Wochenende mit einem weiteren Knockout-Highlight zurückmelden.

John Moraga (14-2) startete 2012 in der UFC durch, als er in seinem Debüt bei der vierten UFC on Fox-Veranstaltung Ulysses Gomez in Runde eins K.o. schlug. Wenige Monate später zwang er dann Chris Cariaso bei UFC 155 per Guillotine Choke zum Abklopfen, womit er sich seine Titelchance sicherte. Gegen Johnson lieferte Moraga einen guten Kampf, nach vier Runden war jedoch klar, wer der bessere Kämpfer der beiden war. Im letzten Durchgang setzte Johnson dann noch ein Ausrufezeichen, als er Moraga mit einem Armbar zur Aufgabe zwang. Im Januar kehrte dieser in den Käfig zurück, wo er in einem knappen Kampf Dustin Ortiz geteilt nach Punkten schlug. Jetzt will er sich mit einem Sieg im Rückkampf gegen Dodson, der ihn vor ihrer Zeit in der UFC nach Punkten schlug, eine zweite Chance auf den Titel verdienen.

Rafael dos Anjos vs. Jason High
Mit Rafael dos Anjos (20-7) und Jason “The Kansas City Bandit” High (18-4) treffen in Albuquerque zwei Leichtgewicht aufeinander, die Ambitionen auf einen Titelkampf anmelden wollen, bis dahin aber noch einiges an Arbeit vor sich haben – der erste Schritt soll daher an diesem Wochenende erfolgen.

Dos Anjos kam 2008 in der UFC an, als er von Jeremy Stephens mit einem Aufwärtshaken höchst spektakulär K.o. geschlagen wurde. Danach lief es besser für den Brasilianer, der seitdem neun Kämpfe gewinnen konnte, zuletzt fünf in Folge, bevor Khabib Nurmagomedov dieser Serie im April per einstimmigem Punktentscheid ein Ende setzte.

Zuvor konnte dos Anjos in aufeinanderfolgenden Siegen gegen Kamal Shalorus, Anthony Njokuani, Mark Bocek, Evan Dunham und Donald Cerrone sein variables Können zeigen. Schnelles, sauberes Boxen gegen Cerrone, ein Headkick-Knockdown mit anschließendem Rear Naked Choke gegen Shalorus und effiziente Takedownverteidigung gegen Bocek zeigen unmissverständlich, dass dos Anjos sich in den letzten Jahren in einen überaus gefährlichen und rundherum versierten Kämpfer entwickelt hat. Nach dem Rückschlag gegen Nurmagomedov jedoch muss der Brasilianer an diesem Wochenende erneut beweisen, dass er an die Spitze des Leichtgewichts gehört.

Dasselbe Ziel hat Jason High, der vor vier Jahren nach einer kurzen Karriere in Japan bei Dream bereits ein Mal in der UFC antrat, jedoch nach Punkten gegen Charlie Brenneman verlor. Nach der darauffolgenden Entlassung gewann der dekorierte High School-Ringer sieben Kämpfe nacheinander, u.a. gegen Jordan Mein, und wurde als Teil von Strikeforce nach deren Schließung in die UFC übernommen. Im Octagon verlor er zunächst gegen Erick Silva, konnte dann jedoch James Head und Anthony Lapsley schlagen. Am Samstag bekommt er, ein Jahr nach der Niederlage gegen Silva, seine zweite Chance auf einen prestigeträchtigen Sieg in der UFC.

Yves Edwards vs. Piotr Hallmann
Zuvor werden zwei Leichtgewichte versuchen, zurück auf die Erfolgsspur zu finden. Yves „Thugjitsu Master“ Edwards (42-20-1(1)) ist einer der erfahrensten Veteranen in der UFC, der 1997 zum ersten Mal in einen Käfig stieg und seitdem so ziemlich alles erlebt hat, was eine Profi-Karriere im MMA hergeben kann. Von brutalen Niederlagen über Titelkämpfe und triumphale Siege bis hin zum berüchtigten (Nicht-) Kampf gegen Jeremy Stephens, der in letzter Minute abgesagt wurde, weil Stephens als zeitweise Verdächtiger in einer Barschlägerei kurzfristig festgenommen wurde, hat der „Thugjitsu Master“ alles mitgemacht.

Gegen Stephens jedoch fuhr Edwards Ende 2012 auch seinen aktuell letzten Sieg ein, als er den für sein Kinn bekannten „Lil Heathen“ in der ersten Runde ihres nachgeholten Kampfes K.o. schlug. Seitdem hat Edwards Punktentscheidungen an Isaac Vallie-Flagg und Daron Cruickshank abgegeben, bevor er im November von Yancy Medeiros ausgeknockt wurde. Medeiros wurde später allerdings positiv auf Marijuana getestet, sodass Edwards Negativ-Serie offiziell nur zwei Niederlagen beinhaltet. Gegen Piotr „Pletwal“ Hallmann (14-2) muss am Samstag trotzdem ein überzeugender Sieg her, wenn der 37-Jährige den Rufen nach seiner Pensionierung entgehen will.

Hallmann startete seine MMA-Karriere ganze zwölf Jahre nach Edwards, an dessen Debüt er gerade einmal zehn Jahre alt war. Mit Ausnahme einer T.K.o.-Niederlage gegen Christian Eckerlin blieb der junge Pole bis letztes Jahr ungeschlagen, als er von der UFC unter Vertrag genommen wurde. Im Octagon sorgte Hallmann schließlich für eine faustdicke Überraschung, als er den bulligen Brasilianer Francisco Trinaldo in dessen Heimatland in der zweiten Runde zur Aufgabe brachte. Zwei Monate später jedoch wurde das Momentum zerstört, als Al Iaquinta ihn nach Punkten schlagen konnte. Nun könnte er mit dem größten Sieg seiner Karriere zurückkommen, falls er Yves Edwards am Samstag in Albuquerque schlagen kann.

Erik Perez vs. Bryan Caraway
Auch im Bantamgewicht könnte es spannend werden, wenn Erik “Goyito” Perez (14-5) auf Bryan “Kid Lightning” Caraway (18-6) trifft. Perez debütierte im Sommer 2012 in der UFC und stürmte die Bantamgewichtsklasse mit drei vorzeitigen Siegen in Folge gegen John Albert, Ken Stone und Byron Bloodworth. Damit schien er auf dem besten Weg zu einem schnellen Titelkampf zu sein, bevor eine Punktniederlage gegen Takeya Mizugaki diese Hoffnungen im vergangenen August vorerst zerstörte.

Im November kam „Goyito“ mit einem Punktsieg gegen Edwin Figueroa erfolgreich von diesem Rückschlag zurück und wird nun versuchen, gegen Bryan Caraway wieder einen vorzeitigen Sieg einzufahren. Caraway hat ebenfalls drei seiner letzten vier Kämpfe gewonnen, stand jedoch seit einem Aufgabe-Sieg gegen Johnny Bedford bei UFC 159 vor über einem Jahr nicht mehr im Käfig. Seitdem hatte der Freund von Miesha Tate dafür mit den Fans zu kämpfen, die ihn seit einiger Zeit wegen kontroverser Kommentare und Aktionen zu diversen Themen und Gelegenheiten auf dem Kieker haben, u.a. einem angeblichen Ellbogenstoß gegen Cat Zingano vor ihrem Kampf gegen Tate. Am Samstag wird für ihn jedoch nur der Sieg zählen, wenn er gegen „Goyito“ ins Octagon steigt, denn ein Erfolg könnte ihn in die relevanten Regionen der Gewichtsklasse katapultieren.

Vorprogramm
Das fünf Kämpfe starke Vorprogramm könnte in Albuqurque mit einem Feuerwerk enden, wenn im Bantamgewicht Yaotzin Meza (20-9) und Sergio “The Phenom” Pettis (10-1) aufeinandertreffen. Meza bekam Ende 2012 kurzfristig die Chance, für einen Kampf gegen Chad Mendes in die UFC einzusteigen, nahm an und wurde innerhalb von zwei Minuten vom ehemaligen und aktuellen Titelherausforderer K.o. geschlagen. Meza zwang in seinem nächsten Kampf John Albert zur Aufgabe, musste sich dann jedoch im vergangenen Januar Chico Camus nach Punkten geschlagen geben.

Pettis dagegen gab sein UFC-Debüt im Alter von 20 Jahren im vergangenen November. Der kleine Bruder des aktuellen Leichtgewichtschampions kämpft orthodoxer als Anthony, ist aber ebenfalls in allen Bereichen bestens ausgebildet und hatte damit in seiner noch jungen Karriere bisher einigen Erfolg. Nach einem Sieg in seinem UFC-Debüt gegen Will Campuzano Ende 2013 machte Pettis zunächst auch im Januar gegen Alex Caceres eine gute Figur, wurde jedoch kurz vor Ende des Kampfes zur Aufgabe gezwungen. Nun soll gegen Yaotzin Meza der zweite Sieg im Octagon her.

Vor den beiden Bantamgewichten wird es für Bobby „Vicious“ Voelker (24-11) und Lance Benoist (6-2) um ihren Verbleib in der UFC gehen. Voelker kam als Strikeforce-Veteran im März 2013 in die UFC, wo er eine kontroverse Punktentscheidung an Patrick Coté abgab. Einige Monate später sprang er kurzfristig für einen Kampf gegen Robbie Lawler ein, der ihn jedoch in der zweiten Runde mit einem Headkick auf die Bretter schickte. Im Dezember folgte dann die dritte Niederlage in Folge nach Punkten gegen William Macario, sodass es am Samstag für „Vicious“ heißt: alles oder nichts.

Das gleiche gilt für Benoist, dessen UFC-Karriere zunächst vielversprechend mit einem Sieg gegen Matt Riddle begann. Was folgte, waren jedoch Punktniederlagen gegen Seth Baczynski und zuletzt gegen Sean Pierson bei UFC 152 im Herbst 2012. Seitdem stand der 25-Jährige nicht mehr im Octagon und will sich daher gegen Voelker einerseits im großen Stil zurückmelden und auf der anderen Seite seine Entlassung verhindern.

Ebenfalls vor seiner vermutlich letzten Chance in der UFC wird in Albuquerque Scott „Young Guns“ Jorgensen (14-9) stehen, der schon in der WEC ein bekanntes Gesicht war, in der UFC jedoch nur drei von acht Kämpfen gewinnen konnte und zuletzt drei Duelle hintereinander in den Sand setzte. Am Samstag wird er auf Danny „The Gremlin“ Martinez (16-5) treffen, der im Februar sein UFC-Debüt nach Punkten gegen Chris Cariaso verlor. Zuvor hatte er sich mit vier aufeinanderfolgenden Siegen seinen Platz im Octagon gesichert. Mit zusammengerechnet 18 vorzeitigen Siegen kann man von diesem Fliegengewichtskampf einiges an Action erwarten.

Zuvor wird Jon „Super Saiyan“ Tuck (7-1) zum dritten Mal ins Octagon der UFC steigen. Das aus Guam stammende Leichtgewicht debütierte im November 2012 mit einem Punktsieg gegen Zhang Tiequan in der UFC, musste dann aber knapp ein Jahr verletzungsbedingt pausieren. Bei der 30. UFC Fight Night in Manchester verlor Tuck dann seinen zweiten Kampf im Octagon nach Punkten gegen Norman Parke. Im Tingley Coliseum wird er nun auf Jake „The Librarian“ Lindsey (9-0) treffen. Der noch ungeschlagene Kämpfer aus Kansas konnte alle bis auf zwei seiner Gegner vorzeitig durch Knockout oder Aufgabe besiegen und steht nun vor der größten Chance seiner bisherigen Karriere.

Im ersten Kampf des Abends bekommt Patrick „Durkin“ Cummins (4-1) seine zweite Chance in der UFC, nachdem er im Februar mit nur wenigen Tagen Vorbereitungszeit für den verletzten Rashad Evans gegen Daniel Cormier eingesprungen war. Cummins hatte sich den Co-Hauptkampf von UFC 170 durch eine Menge Trashtalk ergattert, wurde dann jedoch von einem wütenden Cormier in nicht einmal eineinhalb Minuten durch technischen Knockout aus dem Octagon gejagt. Nun wird „Durkin“ auf Roger „The Silverback“ Narvaez (6-0) treffen. Der 30-Jährige Texaner ist in sechs Profi- und vier Amateur-Kämpfen ungeschlagen und konnte bis auf einen jeden seiner Gegner durch Knockout oder Aufgabe stoppen.


Anbei das gesamte Programm:

UFC Fight Night 42: Henderson vs. Khabilov
Samstag, 7. Juni 2014
Tingley Coliseum in Albuquerque, New Mexico, USA

Hauptprogramm (UFC Fight Pass)
Benson Henderson vs. Rustam Khabilov
Diego Sanchez vs. Ross Pearson
John Dodson vs. John Moraga
Rafael dos Anjos vs. Jason High
Yves Edwards vs. Piotr Hallmann
Erik Perez vs. Bryan Caraway

Vorprogramm (UFC Fight Pass)
Yaotzin Meza vs. Sergio Pettis
Bobby Voelker vs. Lance Benoist
Scott Jorgensen vs. Danny Martinez
Jon Tuck vs. Jake Lindsey
Patrick Cummins vs. Roger Narvaez