MMA

UFC-Kämpfer Anthony Birchak im Pech

Anthony Birchak (Foto: ZUFFA LLC)

Doppeltes Pech für Anthony Birchak vor seinem UFC-Debüt. Nachdem der Kampf zwischen ihm und Joe Soto bei UFC 177 nicht zustande kam, da der ehemalige Bellator-Titelträger Soto im letzten Moment als der neue Herausforderer des Titelträgers TJ Dillashaw bekanntgegeben wurde, blieb Birchak ohne Gegner. Kurz darauf erlebte der 28-jährige Amerikaner bei seiner Rückkehr ins heimische Tucson eine extrem ärgerliche Überraschung. In seiner Abwesenheit drangen Unbekannte in sein Haus ein und räumten dieses komplett leer.

Via Twitter meldete sich Birchak am Sonntag nach der Veranstaltung zu Wort: „Wow, beschissener kann ein Wochenende nicht sein. Wir sind gerade zuhause angekommen und haben bemerkt, dass wir ausgeraubt worden sind. Es ist wirklich alles weg.“

Neben Kinderspielzeug, Schmuck und sämtlichen Fernsehern, erbeuteten die Einbrecher nach Aussagen Des Bantamgewichtlers auch einen für ihn ganz besonderen Gegenstand: Einen Ring, den er sich nach seinem Titelgewinn bei der kanadischen „Mixed Fighting Championship“ hat anfertigen lassen.

Auch sein Manager äußerte sich zum Vorfall und gab an, dass das Bantamgewicht sogar eine leise Ahnung hätte, wer sein Haus ausgeräumt haben könnte. Näheres gab er jedoch nicht bekannt.

Ein kleiner Trost: Birchak, der seinen Titel bei der kanadischen Organisation abgelegt hatte, um künftig in der UFC zu kämpfen, bekam trotz des zunächst geplatzten Debüts seine Antritts- und Siegprämie ausgezahlt.

Trotz der unschönen Ereignisse, zieht der 28-Jährige auch Positives aus den Geschehnissen: „Ehrlich gesagt, bin ich gar nicht so durch den Wind. Ich bin froh, dass meine Familie in Sicherheit ist und es ihr gut geht. Gott hat mir hinsichtlich einiger Sachen an diesem Wochenende die Augen geöffnet.“