MMA

UFC in Verhandlungen mit großen deutschen Fernsehsendern

Ist die UFC bald zurück im deutschen Fernsehen? (Foto: Florian Sädler/Groundandpound.de)

Am Freitag machte bereits die Meldung die Runde, dass das Münchner Verwaltungsgericht die TV-Sperre der bayrischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) für UFC-Übertragungen im vergangenen Oktober für rechtswidrig erklärt hatte.

Zwar ist das Thema dank Revision der BLM noch nicht ganz vom Tisch, die UFC allerdings scheint zuversichtlich zu sein, ihr Produkt in absehbarer Zukunft im deutschen TV platzieren zu können.

Wo genau die Veranstaltungen übertragen werden könnten, stand bisher stets in den Sternen, nun hat sich der Kreis der potentiellen Partner aber scheinbar deutlich verkleinert: Laut den amerikanischen Kollegen von MMAFighting.com steht die Organisation bereits seit dem Urteil des Verwaltungsgerichts in Verhandlungen mit ProSiebenSat.1 und RTL.

Falls tatsächlich ein Deal mit einer der beiden großen Sendergruppen zustande kommen sollte, würde dies aller Voraussicht nach einen riesigen Schritt nach vorne für die Pläne der UFC in Deutschland darstellen – nach dem Aus der DSF-Übertragungen im März 2010 musste die Organisation sich schließlich lediglich auf Internet-Angebote beschränken. Darüber hinaus ist bereits ein weiterer Live-Event in Berlin in der Planung, das neue Jahr könnte also ein äußerst interessantes für die Situation des Sports in Deutschland werden.