MMA

UFC Fight Night 51: Bigfoot vs. Arlovski

Im Hauptkampf werden am Samstag "Bigfoot" Silva und Andrei Arlovski zum zweiten Mal aufeianndertreffen (Foto: Zuffa LLC).

Nach einer mit dreieinhalb Monaten ungewöhnlich langen Pause kehrt die UFC am kommenden Wochenende zum vierten Mal in diesem Jahr nach Brasilien zurück. Bevor im Oktober bei UFC 179 in Rio wieder die großen Geschütze aufgefahren werden, geht es in der Hauptstadt Brasilia zunächst etwas weniger pompös zur Sache.

Im Hauptkampf kommt es zum Rückkampf zweier bekannter Gesichter im Schwergewicht – Antonio „Bigfoot“ Silva und Andrei „Pitbull“ Arlovski konnten zuletzt zwar nicht immer überzeugen, sind aber meist für einen spannenden Kampf gut. Außerdem wird der Pole Piotr Hallmann in seinem dritten UFC-Kampf mit Gleison Tibau der größten Herausforderung seiner Karriere gegenüberstehen, nachdem mit Efrain Escudero ein ehemaliger „Ultimate Fighter“ seine vermutlich letzte Chance in der UFC bekommen hat.

Der gesamte Event kann in Deutschland über den UFC Fight Pass verfolgt werden, der ab monatlich 5,99 Euro auf ufc.tv erhältlich ist.

Antonio Silva vs. Andrei Arlovski
Eine Menge kombinierter Schlagkraft wird am Samstag im Hauptkampf aufeinandertreffen. Antonio „Bigfoot“ Silva (18-5-0(1)) und Andrei „Pitbull“ Arlovski (22-10-0(1)) werden in absehbarer Zukunft wohl keinen Titelkampf bekommen, gehören aber trotzdem zu den bekannten Gesichtern im Schwergewicht und wollen ihren Status in der Gewichtsklasse mit einem Sieg wieder verbessern.

„Bigfoot“ ist bisher in beinahe jeden seiner UFC-Kämpfe als Underdog gegangen. Nicht unverständlich angesichts der Tatsache, dass er bisher gegen eine Reihe der besten Kämpfer der Gewichtsklasse ins Octagon gestiegen ist. Umso beeindruckender sind dabei die K.o.-Siege gegen Travis Browne und Alistair Overeem, die Silva im vergangenen Jahr einen Titelkampf gegen Cain Velasquez einbrachten. Zwar ging er in diesem Duell mit fliegenden Fahnen unter, eine unglaubliche Fünf-Runden-Schlacht mit Mark Hunt im Dezember ließ dieses Debakel allerdings vergessen werden. Vorerst zumindest, denn das Unentschieden wurde kurz darauf in einen „No Contest“ geändert, nachdem Silva erhöhte Testosteronwerte nachgewiesen wurde. Silva selbst hat diesen Zwischenfall als Missverständnis mit seinem Arzt erklärt, trotzdem dürften die Verantwortlichen bei der UFC nicht gerade erfreut gewesen sein. Aus diesem Grund braucht Silva am Samstag einen Sieg, um sich nach fünf Kämpfen in der UFC weiter an der Spitze des Schwergewichts halten zu können.

Arlovski dagegen wurde erst in diesem Jahr etwas überraschend wieder von der UFC verpflichtet. Der „Pitbull“ war zwischen 2000 und 2008 bereits Teil der Organisation und konnte sich sogar den Schwergewichtsgürtel sichern, hatte nach seinem freiwilligen Ausstieg aber mit fehlender Kontinuität zu kämpfen. Aufeinanderfolgende Niederlagen gegen Fedor Emelianenko, Brett Rogers, Sergei Kharitonov und „Bigfoot“ haben den Marktwert des Weißrussen dramatisch abfallen lassen, bevor er 2011 wieder Aufwind sammeln konnte. Nur zwei von acht Kämpfen konnte der „Pitbull“ seitdem nicht gewinnen – einen „No Contest“ gegen Tim Sylvia und eine Punktniederlage gegen Anthony Johnson. Siege gegen Mike Kyle und den Koblenzer Andreas Kraniotakes brachten Arlovski anschließend jedoch die Rückkehr in die UFC ein – im Juni schlug er Brendan Schaub in Vancouver geteilt nach Punkten.

Gleison Tibau vs. Piotr Hallmann
Auch im Co-Hauptkampf wird ein europäisches Talent zu sehen sein – der Pole Piotr „Pletwal“ Hallmann (15-2) wird in Brasilia mit Gleison Tibau (29-10) gleichzeitig den größten Test und die größte Chance seiner noch jungen UFC-Karriere vor die Fäuste bekommen.

Tibau ist einer der erfahrensten Veteranen der UFC – ganze 22 Mal hat der 31-Jährige seit 2006 im Octagon gestanden, als Nick Diaz ihm mit einem technischen K.o. in der zweiten Runde einen schweren Start bescherte. Seitdem konnte sich Tibau in der UFC aber als solider und dauerhafter Teil der Leichtgewichtsklasse etablieren, indem er u.a. Terry Etim, Jeremy Stephens, Rafael dos Anjos und Pat Healy besiegte. Schiere Muskelmasse und ein rundum gut ausgeprägter Kampfstil machen Tibau dabei zu einer Nuss, die nicht leicht zu knacken ist. Zwischendurch eingestreute Niederlagen, u.a. gegen Jim Miller, Khabib Nurmagomedov und zuletzt Michael Johnson haben sämtlichen Titelträumen bisher jedoch stets ein Ende gesetzt. Mittlerweile füllt Tibau daher eher die Rolle des Torwächters zur Elite der Gewichtsklasse aus – zuletzt machte sich Michael Johnson ihn mit einem K.o.-Sieg zu seinem Sprungbrett an die Spitze. Um nicht weiter abzurutschen, muss der 31-Jährige nun unbedingt an Piotr Hallmann vorbei.

Der 27-jährige Pole dagegen will einen möglichst überzeugenden Sieg einfahren, um es Johnson gleichzutun und sich als Top-Kämpfer zu etablieren. Neuland ist die feindliche Umgebung eines brasilianischen UFC-Events nicht für „Pletwal“, der im vergangenen Jahr bereits sein UFC-Debüt im südamerikanischen Land gegen einen einheimischen Gegner gab. Francisco Trinaldo schickte ihn zwar an jenem Abend beinahe mit einigen harten Kicks zur Leber auf die Bretter, Hallmann hielt jedoch durch und zwang einen völlig ausgelaugten Trinaldo wenig später per Kimura zur Aufgabe. Einer Punktniederlage gegen Al Iaquinta folgte im Juni ein weiterer Aufgabe-Sieg gegen den populären Veteranen Yves Edwards, was Hallmann diesen Platz im Co-Hauptkampf einbrachte.

Leonardo Santos vs. Efrain Escudero
Im Leichtgewicht werden in Brasilia zwei „The Ultimate Fighter“-Sieger aufeinandertreffen. Leonardo „Lamparao“ Santos (12-3-1) gewann 2013 die zweite brasilianische TUF-Staffel mit einem Arm Triangle Choke gegen den mittlerweile ebenfalls in der UFC erfolgreichen William Macario. Anschließend folgte eine Pause, aus der Santos im März mit einem unbefriedigenden Unentschieden gegen Norman Parke zurückkehrte. Motivation sollte also ausreichend vorhanden sein für den BJJ-Experten, der seinen nicht gerade optimalen Start in der „echten“ UFC nun endlich gebührend nachholen will.

Am Samstag wird er dabei auf Efrain „Hecho en Mexico“ Escudero (22-8) treffen. Für Escodero wird dies bereits die dritte Chance im Octagon sein. Nachdem er 2008 die achte TUF-Staffel im Leichtgewicht gewann, schlug er zunächst Cole Miller technisch K.o., verlor dann jedoch zwei seiner nächsten drei Kämpfe und wurde entlassen. Zwar konnte sich der gebürtige Mexikaner mit einigen Siegen zurückarbeiten, wurde nach Niederlagen gegen Jacob Volkmann und Mac Danzig aber erneut vor die Tür gesetzt. Vier Siege später und mit UFC-Expansionsplänen nach Mexiko im Hintergrund bekommt der TUF-Sieger nun seine vermutlich letzte Chance im Octagon.

Santiago Ponzinibbio vs. Wendell Oliveira
Der einzige Argentinier im Kader der UFC, Santiago „El Rasta“ Ponzinibbio (18-2) wird am Wochenende erneut im Nachbarland ins Octagon steigen und dort mit Wendell „Negao“ Oliveira (24-7) auf einen Lokalmatadoren treffen. Ponzinibbio debütierte im vergangenen November in der UFC, verlor jedoch nach Punkten gegen Ryan LaFlare. Zuvor hatte er sieben Kämpfe in Folge gewonnen, fünf davon durch (T.)K.o. und die restlichen zwei durch Aufgabe. Dieses Resultat will er auch am Samstag wieder erreichen, wenn er dem UFC-Derbütanten Wendell Oliveira gegenübersteht.

„Negao“ hat ebenfalls sieben Kämpfen am Stück gewonnen, vier davon durch (T.)K.o. Normalerweise sammelt ein aufstrebender Kämpfer eher am Anfang seiner Karriere vorzeitige Siege an, bevor sich mit steigendem Niveau die Punktentscheidungen häufen. Oliveira dagegen ging zuerst häufiger über die Distanz und scheint dann seine K.o.-Power entdeckt zu haben, die neun seiner letzten 15 Kämpfe beendet hat.

Iuri Alcantara vs. Russell Doane
Im Bantamgewicht will Iuri „Marájo“ Alcantara (30-5-0(1)) einen weiteren Schritt der Nahrungskette auf dem Weg nach oben hinter sich bringen. Alcantara hat bisher meist in Brasilien gekämpft und dort in der UFC bisher Felipe Arantes, Michihiro Omigawa, Illarde Santos und Wilson Reis besiegt. Im Mai flog „Marajó“ dann über den großen Teich nach Berlin, wo er Vaughan Lee nach nur 25 Sekunden mit einem Konter-Haken ins Land der Träume schickte. Nachdem er in der Vergangenheit in Form von Urijah Faber und Hacran Dias zwei Mal an sehr guten Gegnern gescheitert ist, muss „Marájo“ nun eine möglichst beeindruckende Siegesserie starten, um sich eine erneute Chance an der Spitze der Gewichtsklasse zu verdienen.

Ein ähnliches Ziel hat Russell Doane (14-3), wobei der Hawaiianer bisher noch nie gegen Kämpfer vom Kaliber Fabers angetreten ist und sich eine solche Chance erst verdienen muss, z.B. mit einem Sieg gegen Alcantara. In der UFC konnte Doane bisher Leandro Issa und Marcus Brimage schlagen – mit einem überall gefährlichen Kampfstil hat er dafür gesorgt, dass sechs (T.)K.o.- und fünf Aufgabe-Siegen nur drei Punktentscheidungen gegenüberstehen. Mit Alcantara wird er hier jedoch auf seinen bisher wohl härtesten Gegner treffen, zu allem Überfluss in dessen Heimatland – ob Doane sich trotzdem durchsetzen kann, werden wir am Samstag erfahren.

Jéssica Andrade vs. Larissa Pacheco
Der einzige Frauenkampf des Abends ist im Bantamgewicht zwischen Jéssica „Bate Estaca“ Andrade (11-3) und Larissa Pachecho (10-0) angesetzt. Andrade debütierte 2013 kurzfristig als Ersatz für Miesha Tate gegen Liz Carmouche im Octagon, musste sich jedoch in der zweiten Runde dem Groundandpound der ehemaligen Titelherausfordererin geschlagen geben. Wenige Monate später kehrte die 1,57m große Brasilianerin in Manchester zurück in den Käfig und dominierte dort die Lokalmatadorin Rosi Sexton drei Runden lang nach Strich und Faden. Im März folgte gegen Raquel Pennington der zweite UFC-Sieg, und nun soll Nummer drei her.

Etwas dagegen hat Larissa Pacheco. Die erst 20-Jährige kommt ebenfalls aus Brasilien und ist bisher in zehn Kämpfen noch ungeschlagen. Jedes dieser Duelle konnte sie vorzeitig beenden und will nun versuchen, auch in ihrem UFC-Debüt zu beeindrucken. 

Vorprogramm
Im letzten Kampf des Vorprogramms wird Godofredo „Pepey“ Castro (10-3) versuchen, an seinen spektakulären Knockout Anfang des Jahres anzuschließen – im März schickte er Noad Lahat nach nur zweieinhalb Minuten mit einem eingesprungenen Kniestoß extrem hart auf die Bretter und fuhr so seinen zweiten Sieg in der UFC ein. Den hat der Finalist der ersten brasilianischen TUF-Staffel auch dringend gebraucht, nachdem er im Octagon zuvor gegen Rony Jason, Felipe Arantes und Sam Sicilia verloren hatte.

Dashon „Fly Boy“ Johnson (9-1) dagegen war erst ein Mal in der UFC zu sehen und verlor dort im Juni durch Aufgabe gegen Jake Matthews. Zuvor war der 26-Jährige lediglich in der amerikanischen XPlode-Organisation angetreten und hatte dort neun Siege eingefahren. Eigentlich beeindruckend, wenn seine Gegner nicht einen kombinierten Kampfrekord von 13-39 gehabt hätten. Gegen Brady Harrison, auf dessen Konto allein zwölf dieser 13 Siege gehen, konnte Johnson dagegen nur einen geteilten Punktentscheid holen, bevor er im Juni sein UFC-Debüt in den Sand setzte. Nun muss gegen Castro also ein Sieg her, um die UFC-Karriere nicht vorzeitig platzen zu lassen.

Zuvor wird im Weltergewicht Igor Araujo (25-6-0(1)) nach einem Abstecher nach England wieder in seinem Heimatland ins Octagon steigen. Der BJJ-Experte und Protegé von Greg Jackson konnte in der UFC bisher Ildemar Alcantara und in London den Engländer Danny Mitchell schlagen, womit er seine aktuelle Siegesserie auf sechs Erfolge am Stück ausweitete. Am Samstag soll Sieg Nummer sieben folgen, und zwar gegen den Amerikaner George Sullivan (15-3-0(1)). Der Schüler von UFC-Veteran Kurt Pellegrino debütierte im Januar in der UFC und fuhr gegen Mike Rhodes direkt einen Sieg ein. In Brasilien wird er nun eine ungleich schwerere Aufgabe vor sich haben, wenn er auf den Lokalmatadoren Araujo trifft.

Im Leichtgewicht werden Francisco „Massaranduba“ Trinaldo (14-4) und Leandro „Buscape“ Silva (16-1-1) versuchen, wieder auf die Siegerstraße einzubiegen. Trinaldo trat für nicht-brasilianische Fans zum ersten Mal 2012 im Zuge der ersten brasilianischen TUF-Staffel in Erscheinung, wo er jedoch in seinem zweiten Kampf aus dem Turnier eliminiert wurde. Für den Start seiner offiziellen UFC-Karriere wechselte der mittlerweile 36-Jährige vom Mittel- direkt ins Leichtgewicht, wo er nun einer der bulligsten Kämpfer der ganzen Klasse ist. Unter anderem diese physische Überlegenheit führte in den vergangenen zwei Jahren zu Siegen gegen Delson Heleno, C.J. Keith, Mike Rio und Jesse Ronson, während Niederlagen gegen Gleison Tibau, Piotr Hallmann und zuletzt Michael Chiesa den Durchbruch verhinderten. 

Leandro Silva dagegen will in seinem zweiten Anlauf in der UFC beweisen, dass er nicht einer von diesen Kämpfern ist, der jeden seiner Kämpfe gewinnt, solange er nicht im Octagon stattfindet. Ungeschlagen mit elf Siegen debütierte er 2013 in der UFC, wurde jedoch von Ildemar Alcantara ausgepunktet und anschließend direkt entlassen. Fünf Siege später bekommt der Brasilianer nun seine zweite Chance, erneut gegen einen Landsmann.

Zuvor wird mit Paulo Thiago (15-7) jemand um seinen Job kämpfen, der vor nicht allzu langer Zeit noch ein aufstrebender Star in der UFC war. Der hauptberufliche Elite-Polizist debütierte 2009 mit einem überraschenden Erstrunden-K.o. gegen Josch Koscheck in der UFC und konnte auch danach zwei von drei Kämpfen gegen Jacob Volkmann und Mike Swick gewinnen. Seitdem geht es jedoch stetig bergab für den 33-Jährigen, der nur zwei seiner letzten acht Kämpfe gewinnen konnte und zuletzt von Brandon Thatch und Gasan Umalatov bezwungen wurde. Seine aller Wahrscheinlichkeit nach letzte Chance wird er nun gegen Sean Spencer (11-3) bekommen – ebenfalls kein Aufbaugegner. Der Texaner debütierte 2013 als kurzfristiger Ersatz gegen Rafael Natal im Octagon, der ihn jedoch in der dritten Runde zur Aufgabe zwingen konnte. Noch im gleichen Jahr schlug er Yuri Villefort und Drew Dober nach Punkten, bevor er im März dieses Jahres in einem harten Kampf eine knappe Entscheidung an Alex Garcia abgab.

Das erste Duell des Abends ist ein Rückkampf zwischen Rani Yahya (19-8-0(1)) und Johnny „Brutal“ Bedford (19-11-0(1)). Die beiden Bantamgewichte standen sich bereits im April im Octagon gegenüber, dieser Kampf endete jedoch unglücklich durch einen versehentlichen Kopfstoß Bedfords als No Contest, was direkt im Anschluss beinahe zu einer Schlägerei im Octagon geführt hätte. Nachdem die Emotionen wieder abgekocht waren, wurde der Kampf neu angesetzt, bevor Yahya verletzt absagen musste. Bedford dagegen verlor anschließend etwas kontrovers durch einen möglicherweise etwas frühen T.K.o.-Abbruch gegen Cody Gibson, was seinen Hunger auf Vergeltung weiter angestachelt haben dürfte. Stilistisch treffen hier in Yahya ein hochklassiger BJJ-Experte und ein sehr wild und aggressiv kämpfender Bedford aufeinander, was dem Flair dieser Ansetzung ebenfalls keinen Abbruch tut.


Anbei das gesamte Programm:

UFC Fight Night 51: Bigfoot vs. Arlovski 2
Samstag, 13. September 2014
Ginásio Nilson Nelson in Brasília, Brasilien

Hauptprogramm (UFC Fight Pass)
Antonio Silva vs. Andrei Arlovski
Gleison Tibau vs. Piotr Hallmann
Leonardo Santos vs. Efrain Escudero
Santiago Ponzinibbio vs. Wendell Oliveira
Iuri Alcantara vs. Russell Doane
Jéssica Andrade vs. Larissa Pacheco

Vorprogramm (UFC Fight Pass)
Godofredo Castro vs. Dashon Johnson
Igor Araújo vs. George Sullivan
Francisco Trinaldo vs. Leandro Silva
Paulo Thiago vs. Sean Spencer
Rani Yahya vs. Johnny Bedford