MMA

UFC 186 Fightweek-Blog mit John Makdessi

Pressetermine en masse (Foto: Florian Sädler).

Am kommenden Wochenende wird in Montreal, Kanada UFC 186 stattfinden. Besonders viele bekannte Gesichter stehen nicht auf dem Programm, das allerdings öffnet Tür und Tor für die weniger populären Kämpfer, sich auf einer großen Bühne mit einem spektakulären Sieg selbst einen Namen zu machen. Einer dieser Kämpfer ist John Makdessi, der auf dem Hauptprogramm von UFC 186 auf Shane Campbell treffen wird.

Wir begleiten Makdessi exklusiv während der Fight Week in den letzten Tagen vor dem wichtigsten Kampf seiner Karriere.


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Zwei Tage bis zum Kampf! Langsam wird es ernst, ich bereite mich auf das Wiegen vor und gleichzeitig starten die Pressetermine. Am Mittwoch habe ich mit Patrick Coté und Yves Jabouin eine Einrichtung für benachteiligte Jugendliche besucht und eine Motivationsrede gehalten. Das war definitiv eine tolle Erfahrung, weil es mich an meine eigene Jugend erinnert hat. Ich hatte ganz ähnliche Probleme, war zu oft auf der Straße unterwegs und bin in Schwierigkeiten geraten. Letztlich kann man das alles aber ändern, indem man Verantwortung übernimmt und hart arbeitet – im Leben ist alles eine Frage der Mentalität. Es war toll, ehrlich mit diesen Kids reden zu können und ihnen so gut wie möglich zu helfen.

Direkt im Anschluss ging es weiter zum Media Day. Das ist zwar einerseits alles Ablenkung so kurz vor dem Kampf, es ist aber eben auch ein großer Event und diese Dinge gehören dazu. Die letzten Tage vor dem Kampf verbringe ich im Kämpferhotel. Ich wohne zwar in Laval (ein Vorort Montreals, d. Red.), die Distanz zum Alltag hilft mir aber, die richtige mentale Einstellung zu bekommen. Glücklicherweise habe ich ein tolles Team, das mir hilft, mich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Nicht auf die Zukunft nicht auf die Vergangenheit – nur auf den Moment und den Prozess. Und der Prozess ist dieses Mal ein wenig einfacher, weil mein Kampf wegen des Gegnerwechsels bis 72 Kilo statt anstatt bis 70 Kilo angesetzt ist, wie für das Leichtgewicht üblich. Für mich macht das keinen allzu großen Unterschied – ich bin mein Training und meine Ernährung angegangen wie immer und jetzt muss ich halt ein paar Kilo weniger abkochen. Gut für mich, denn so werde ich mehr Energie für den Kampf haben.

Und das ist dann wieder gut für die Zuschauer. Es gab jede Menge Gerede über das Programm, weil ein paar der großen Stars ausgefallen sind. Mich motiviert das nur noch mehr, da rauszugehen und eine geniale Show abzuliefern. Die Leute sollen nach UFC 186 nach Hause gehen und etwas gesehen haben, über das sie noch lange reden werden.




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UFC 186 fightweek blog with John Makdessi
“I want the people to talk about this night for a long time.”

Next Saturday, Montreal will play host to UFC 186. There are not    but this is what opens doors for lesser known fighters to make a name for themselves with a spectacular performance on fight night. One of these competitors is John Makdessi, who will face compatriot Shane Campbell on UFC 186’s Main Card.

We are following the Tristar fighter around in the last days leading up to the biggest fight of his career.

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Two days until fight night! Things are getting serious now, I’m preparing to make weight and doing media obligations at the same time. On Wednesday, I went to an institution for at-risk-youth with Patrick Coté and Yves Jabouin. That was a great experience because it reminded me of my own upbringing. I had similar problems, I was on the streets a lot and got in trouble sometimes. At the end of the day, I truly believe that you can change everything by taking responsibility and working hard – life is mental. It was great to be able to speak to them honestly and help them the best I can.

After that I went directly to the Media Day. Of course that’s a distraction so short before the fight but it’s a big event and that’s a part of it. The last days before the fight I’m spending at the fighter hotel. I’m living in Laval but being away from home helps me to get into the zone. I’m truly grateful that I have a great team, they help me to focus on the present. Not the future and not the past – only the moment and the process count. The process is a bit easier this time around because my fight was changed from 155 pounds to 160 pounds after my opponent changed. That doesn’t make too much of a difference for me – I handled my training and my nutrition as usual and now I have to lose a few pounds less. Good for me, because that way I’ll have more energy in the fight.

That’s also good for the spectators. There has been talk about the card because a few of the big stars have fallen out. That only makes me more motivated to go out there and have a great show. I want the people to go home and have something to talk about for a long time.