MMA

Thiago Silva erneut aus der UFC entlassen

Schlecht gelaunt: Thiago Silva. (Foto: Elias Stefanescu/GroundandPound)

Thiago Silva wurde im Februar dieses Jahres festgenommen, nachdem er seine Ehefrau und ihren Trainer mit einer Schusswaffe bedrohte. Vor knapp zwei Wochen wurden die Anklagen fallengelassen, so dass Silva vor einer Rückkehr ins Octagon der UFC stand. Jetzt tauchten allerdings neue Informationen auf, die dazu führten, dass die weltweit größte MMA-Organisation den Brasilianer mit sofortiger Wirkung (erneut) vor die Tür setzte.

Thiago Silva hatte am 6. Februar dieses Jahres sowohl seine Ehefrau Thaysa Silva als auch ihren Trainer Pablo Popovitch in dessen Jiu-Jitsu-Schule mit einer Schusswaffe bedroht (GnP berichtete). Er wurde noch am selben Tag von einem Sondereinsatzkommando der Polizei überwältigt und inhaftiert, kam der 31-Jährige wieder auf freien Fuß.

Das Opfer (Thaysa Silva) verließ das Land, so dass die anhängigen Verfahren zur versuchten schweren Körperverletzung mit einer Feuerwaffe in beiden Fällen eingestellt wurden.

Nach Silvas Verhaftung im Februar und der Bekanntgabe einiger Details zum Tathergang, sagte UFC-Präsident Dana White, dass der Brasilianer nie wieder in das Octagon zurückkehren wird und verkündete die sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses (GnP berichtete). Eine Entscheidung, die durch die Straffreiheit annulliert wurde.

Silva sollte im Frühjahr 2015 sein UFC-Comeback feiern. "Alles gelogen! Ich bin froh, dass die Wahrheit ans Licht gekommen ist",so sein Statement zu den Vorwürfen (GnP berichtete).

Jetzt tauchten jedoch neue Audio- sowie Video-Beweise auf, die Silva belasten und gleichzeitig dafür sorgten, dass die UFC seinen Vertrag auflöste. Genaue Details der Aufnahmen sind noch nicht bekannt. Die UFC bestätigte die Entlassung auf der offiziellen Website.