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Thiago Silva des Dopings überführt

Thiago Silva gesteht Doping vor seinem Kampf gegen Brendon Vera (Foto via Five Ounces of Pain)

Die Spatzen haben es schon länger von den Dächern gepfiffen, nun ist es offiziell: Thiago Silva hat vor seinem UFC 125-Kampf gegen Brendon Vera unerlaubte leistungssteigernde Substanzen eingenommen. Erste Spekulationen kamen auf, als Silvas geplanter Kampf gegen Quinton „Rampage“ Jackson abgesagt wurde, nachdem seine Dopingprobe nicht mit den anderen Proben von UFC 125 „sauber“ zurückkam.

Inzwischen hat die Sportkommission von Nevada bekanntgegeben, dass die Urinprobe, die Silva nach UFC 125 eingereicht hatte, nicht mit menschlichem Urin übereinstimmt. Kurz nach der Bekanntgabe äußerte sich Silva, der zuvor jegliche Vorwürfe von sich gewiesen hatte:

„45 Tage vor meinem Kampf gegen Brandon Vera habe ich mich erneut am Rücken verletzt. Nachdem ich ein Jahr lang nicht gekämpft hatte, wollte ich den Kampf nicht absagen und habe mich entschlossen, mir Substanzen in meinen Rücken und meine Wirbelsäule injizieren zu lassen, die von der Sportkommission von Nevada nicht zugelassen sind. Ich habe mich außerdem dazu entschlossen, ein Produkt zu verwenden, das das Vorhandensein dieser Substanzen in meinem Urin verschleiert.“

Silva schloss sein Statement mit den Worten: „Ich übernehme die volle Verantwortung für meine Entscheidung, die Regeln zu brechen und den Versuch das System zu umgehen. Ich werde meine Strafe akzeptieren und aus dieser Erfahrung lernen.“