MMA

The Ultimate Fighter: Live - Folge 1

The Ultimate Fighter: Live

Es ist wieder Zeit für „The Ultimate Fighter“. Mit dem Wechsel von Spike TV zu FX, hat sich allerdings auch das Format der Sendung geändert: Die Kämpfe werden nun alle live übertragen, begonnen wurde damit in der Nacht von Freitag auf Samstag. 32 Kämpfer traten an, um einen Platz im Haus zu bekommen und im Team von Dominick Cruz oder Urijah Faber zu landen.

Die Folge beginnt mit einer kurzen Einführung in das neue Format. Eine weitere Änderung wurde von Dana White bei der Begrüßung der Kämpfer bekannt gegeben: Alle Kämpfe für einen Platz im Hause gehen nur über eine Runde. Dazu bekommt jeder Kämpfer, der seinen Gegner im ersten Kampf via KO, TKO oder Submission besiegt, 5000 Dollar.

Joe Proctor (7-1) vs. Jordan Rinaldi (5-0)

Damit gehen die Kämpfe auch schon los. Die ersten beiden Kontrahenten sind Joe Proctor und Jordan Rinaldi. Beide Kämpfer tauschen die ersten zwei Minuten Schläge und Kicks aus, bis Proctor einen Kick von Rinaldi fängt. Rinaldi geht daraufhin zu Boden und landet gegen den Käfig. Proctor nutzt die Gelegenheit, greift sich den Hals von seinem Gegner und drückt so lange zu, bis Rinaldi im Guillotine Choke aufgeben muss.

Cristiano Marcello (12-3) vs. Jared Arlsten (3-0)

Im nächsten Kampf stehen sich Cristiano Marcello und Jared Arlsten gegenüber. Beide BJJ-Spezialisten zeigen zunächst im Stand, was sie können. Sie tauschen Kicks aus und können auch beide mit Knien punkten. Nach 45 Sekunden gelingt Marcello der Takedown. Er bekommt sofort den Full-Mount und bearbeitet seinen Gegner mit Ground and Pound. Nachdem Arlsten genug Schläge und Ellenbogen eingesteckt hat, dreht er sich auf den Bauch und Marcello beendet den Kampf mit einem Rear-Naked Choke.

Erin Beach (3-1) vs. Sam Sicilia (10-0)

Den dritten Kampf bestreiten Erin Beach und Sam Sicilia. Sicilia macht es kurz und schmerzvoll. Mit seinem ersten Schlag schickt er Beach nach nur wenigen Sekunden zu Boden. Der Ringrichter geht sofort dazwischen, obwohl es so aussieht, dass Beach sich gegen den auf ihm sitzenden Silicia verteidigt. Eine gute Entscheidung, nachdem Sicilia von seinem Gegner gestiegen ist, sieht man, dass dieser nicht aufstehen kann. Offizielle Zeit für den Sieg: 8 Sekunden.

Austin Lyons (9-1) vs. Chris Tickle (7-4)

Nach einem kurzen Interview mit Proctor, kommt es zum Kampf zwischen Austin Lyons und Chris Tickle. Auch in diesem Kampf fliegen sofort die Fäuste. Viele Schwinger treffen nur Luft, aber nach nicht mal 30 Sekunden trifft Tickle mit einer schönen Kombination, die seinen Gegner zu Boden schickt. Dort versucht dieser den Ringrichter, der sofort dazwischen gegangen ist, zu Boden zu bringen. Schöner KO-Sieg für Tickle.

Brendan Weafer (6-3) vs. Andy Ogle (8-1)

Daraufhin folgt eine kurze Einschätzung der Kämpfer von den Trainern Cruz und Faber, die noch nicht viel sagen können, da alle Kämpfe so schnell vorbei waren. Anschließend geht es mit Brendan Weafer und Andy Ogle weiter. Nach einigen Schlägen im Stand bekommt Ogle den Takedown. Er landet in der Guard von Weafer und manövriert diesen gegen den Käfig. Dort wirft Weafer seine Beine hoch und setzt einen Triangle Chocke an. Ogle verteidigt sich mit Schlägen zum Kopf seines Gegners, wodurch dieser den Choke immer wieder löst und selber mit Ellenbogen aus der Unterlage kontert. 20 Sekunden vor Schluss stellt der Ringrichter die beiden Kämpfer wieder auf, obwohl Weafer immer noch an der Triangle arbeitet. Im Stand versucht sich Weafer sofort an einem Headkick, dieser trifft nicht und Weafer stolpert zu Boden, was Ogle nutzt, um einen Guillotine Choke anzusetzen. Weafer hält bis zum Rundenende durch und es geht zum ersten Mal zu den Punktrichtern. Diese geben den Kampf alle mit 10:9 an Ogle.

Vinc Pichel (7-0) vs. Cody Pfister (7-3)

Ein kurzes Interview mit Tickle und Sicilia folgt, bevor Vinc Pichel und Cody Pfister gegeneinander antreten. Pfister sucht sofort den Takedown und bekommt diesen auch nach nur 10 Sekunden. Er landet in der Guard von Pichel, der sofort einen Armhebel versucht, damit allerdings scheitert. Nach mehreren weiteren Submission-Versuchen gelingt Pichel der Sweep. Aus dem Sidemount landet er Knie zum Körper, bevor Pfister aufstehen kann. Im Stand trifft Pichel sofort mit einem Knie zum Kopf, woraufhin Pfister wieder den Takedown sucht. Dieser gelingt, allerdings kommt Pichel schnell wieder auf die Beine. Pfister klammert sich jedoch an seinem Rücken fest, was Pichel nutzt, um in der Guard seines Gegners zu landen. Dort trifft er mit einigen Ellenbogen, die sofort einen Cut verursachen. Pichel steht wieder auf, Pfister lässt ihn nicht weg und klammert sich an sein Bein, was jedoch keine gute Idee war, da Pfister ihn nun mit Schlägen zum Kopf bearbeitet. Diese erzielen ihre Wirkung. Pfister kauert sich zusammen und gibt seinem Gegner den Rücken. Pichel zögert nicht lange und bringt Pfister 1:21 Minute vor Schluss der Runde mit einem Rear-Naked Choke zur Aufgabe.

Mark Glover (5-1-1) vs. John Cofer (7-1)

Den siebten Kampf des Abends bestreiten Mark Glover und John Cofer. Glover landet zu Beginn einige Kicks, bevor Cofer einen davon fängt und dies nutzt, um seinen wesentlich größeren Gegner in den Clinch zu bekommen. Nach einigen Treffern kann Glover sich befreien, muss kurz darauf aber einen Takedown einstecken. Cofer arbeitet aus der Guard heraus, kann allerdings keine guten Treffer landen und schließlich gelingt es Glover, wieder auf die Beine zu kommen. Dort trifft er mit einem eingesprungenen Knie, was Cofer allerdings nicht weiter zu stören scheint. Er presst seinen Gegner sofort gegen den Käfig, aber wieder kann sich Glover aus dem Clinch befreien. Ein weiteres Knie von Glover verfehlt das Ziel, anschließend gelingt es Glover den Thai-Clinch zu bekommen und einige Knie zum Kopf zu landen. Als Cofer den Takedown versucht, wechselt Glover zu einem Guillotine Choke. Dieser gelingt nicht und Glover landet wieder in der Guard von Cofer. Allerdings kann dieser seinen Gegner wieder nicht auf dem Boden halten. Im Stand landen beide einige Treffer, bevor Cofer wieder ein Takefdown gelingt. Glover steht auf, kurz bevor die Runde endet. Alle Punktrichter geben den Kampf mit 10:9 an Cofer.

Chase Hackett (4-1) vs. Chris Saunders (9-2)

Im nächsten Kampf stehen sich Chase Hackett und Chris Saunders gegenüber. Nach zehn Sekunden landet Hackett einen Headkick, der seinen Gegner zu Boden schickt. Allerdings ist Saunders nicht stark angeschlagen und kommt sofort wieder auf die Beine, nachdem sich Hackett auf ihn gestürzt hatte. Dabei gelingt es ihm noch den Hals von Hackett zu schnappen. Saunders pulled sofort Guard, allerdings kann er den Choke nicht durchziehen und beide Kämpfer kommen wieder auf die Beine. Dort können beide mit guten Treffern punkten, bevor Saunders einen Takedown bekommt. Hackett steht sofort wieder auf, muss im Stand aber einige Treffer einstecken. Nach einiger Zeit am Käfig, trennen sich beide wieder und Saunders kann einige gute Treffer landen. Hackett versucht einen weiteren Takedown, landet aber wieder in einem Guillotine Choke. Saunders hat allerdings nicht mehr genug Kraft in den Armen und der Kampf geht an die Punktrichter. Alle Punktrichter geben den Kampf 10:9 an Saunders.

James Vick (4-0) und Dakota Cochrane (11-2)

Damit geht es zu einer weiteren Analyse von White und den beiden Trainern. Wieder kommen sie zu dem Ergebnis, dass die Kämpfe ziemlich kurz sind und man deswegen nur schwer etwas über die Kämpfer sagen kann. Anschließend kommt es zum Kampf zwischen dem größten Kämpfer dieser Staffel James Vick und Dakota Cochrane. Von Anfang an wird deutlich, dass Cochrane mit dem 20 cm größeren Vick im Stand nichts zu tun haben will. Er sucht sofort den Takedown, aber Cochrane verteidigt gut. Allerdings lässt sich Vick nicht abschütteln, weswegen die kompletten ersten vier Minuten gegen den Käfig ablaufen und keiner wirklich punkten kann. 45 Sekunden vor Schluss trennt der Ringrichter die beiden Kämpfer, wodurch Cochrane noch eine Chance zum Takedown bekommt und diese auch nutzt. Dennoch geben die Punktrichter den Kampf mit 10:9, 10:9 und 9:10 an Vick.

Johnavan Vistante (4-1) und Michael Chiesa (7-0)

Anschließend geht es mit dem Kampf zwischen Johnavan Vistante und Michael Chiesa weiter. Der Highschool-Ringer Chiesa bringt Vistante sofort zu Boden, von dort arbeitet er sich in den Backmount vor. Vom Rücken aus bearbeitet er seinen Gegner mit Schlägen zum Kopf, bis er seinen Gegner weichgeklopft hat und den Rear-Naked Choke ansetzen kann. Nach etwas über zwei Minuten in der ersten Runde muss Vistante abklopfen.

Mike Rio (8-1) vs. Ali MacLean (9-5-1)

Damit geht es zum Aufeinandertreffen von Mike Rio und Ali MacLean. In der ersten Minute des Kampfes entwickelt sich ein schöner Schlagabtausch, während dessen beide Kämpfer gute Treffer landen können. Dann entschließt sich Rio, seinen Gegner zu Boden zu bringen, was ihm auch gelingt. Aus der Halfguard heraus landet er einige gute Treffer und bekommt schließlich den Rücken von seinem Gegner. MacLean kann aufstehen, wird aber sofort zu Boden geworfen, wo Rio den Rücken von seinem inzwischen blutenden Gegner bekommt. Schließlich gelingt es Rio, eine Body-Triangle und den Rear-Naked Choke anzusetzen, woraufhin MacLean abklopfen muss.

James Krause (14-4) vs. Justin Lawrence (3-0)

Mit James Krause steigt im folgenden Kampf ein WEC Veteran ins Octagon. Er trifft auf den ungeschlagenen Justin Lawrence Der wesentlich größere Krause muss trotz seines Reichweitenvorteils von etwa 20 cm zunächst einige Schläge und Kicks einstecken. Als Krause selbst die Distanz verkürzt, nutzt Lawrence die Chance sofort zu einem Takedown. Er landet in der Fullguard und kann einige gute Treffer landen, bevor Krause wieder auf die Beine kommt. Allerdings ist Krause noch sichtbar mitgenommen, was Lawrence sofort erkennt. Er deckt seinen Gegner mit Schlägen und Kniestößen ein, bis dieser nach 84 Sekunden KO zu Boden geht.

Drew Dober (8-3) vs. Daron Cruickshank (10-2)

Drew Dober und Daron Cruickshank sind als Nächstes dran. Dober sucht gegen den Sohn eines Karate-Schwarzgurtes sofort den Takedown, bekommt diesen jedoch nicht. Als sich die beiden trennen, landet Cruickshank einige Schläge und Kicks zum Kopf, die Dober ins Wanken bringen. Cruickshank schließt den Ansturm mit einem schönen Takedown in den Sidemount ab. Von dort wechselt er sofort in den Fullmount, allerdings gelingt es Dober, ihn in seine Guard zu bekommen, bevor er weiteren Schaden anrichten kann. Dober kommt schließlich auf die Beine, wo er aber sofort wieder Schläge und Kicks einstecken muss. Einen weiteren Takedown-Versuch blockt Cruickshank erfolgreich ab und bringt Dober schließlich selber auf den Boden. Aber auch er kann seinen Gegner nicht auf der Matte halten. Im Stand landet Dober einige gute Treffer, bevor ein Knie etwas zu tief landet. Nach einer kurzen Pause kann Cruickshank weitermachen. Beide Kämpfer tauschen Schläge aus und wieder schafft Cruickshank den Takedown, aber wieder kommt Dober auf die Beine und sucht seinerseits den Takedown. Die Runde endet und alle Punktrichter geben den Kampf mit 10:9 an Cruickshank.

Jeremy Larsen (8-2) vs. Jeff Smith (9-1)

Damit kommen wir zu Jeremy Larsen gegen Jeff Smith. Beide Kämpfer tauschen zu Beginn einige Schläge aus, bevor Smith seinen Gegner zu Boden bringt. Auf dem Boden sieht man, dass Larsen bereits einen Cut auf dem Kopf hat, dennoch kommt er auf die Beine und versucht seinerseits einen Takedown. Dieser gelingt nicht, ebenso wenig wie der Guillotine-Versuch von Smith. Im Stand stößt Larsen seinen Gegner anschließend zu Boden und landet in dessen Guard. Smith versucht sich an einem Armhebel, bekommt diesen jedoch nicht, stattdessen landet Larsen im Sidemount. Allerdings kann er die Position nicht halten und die Kämpfer kommen wieder auf die Beine. Nach einigen Schlägen schafft Larsen den Takedown, allerdings muss er sofort einen Beinhebel verteidigen. Dies gelingt, obwohl es für einen kurzen Moment so aussah, als ob Larsen abgeklopft hätte. Larsen landet anschließend im Sidemount, wo er seinen Gegner mit Ellenbogen und Knien zum Körper bearbeitet. 10 Sekunden vor Schluss versucht Smith einen weiteren Beinhebel, aber der gelingt nicht. Alle Punktrichter werten den Kampf 10:9 für Larsen.

Jon Tuck (6-0) vs. Al Iaquinta (5-1-1)

Im vorletzten Kampf des Abends treffen Jon Tuck und Al Iaquinta aufeinander. Nachdem zunächst wenig im Stand passiert, fängt Iaquinta einen Kick von Tuck und nutzt dies, um seinen Gegner zu Boden zu bringen. Er landet in der Guard von Tuck, der sofort an einem Armhebel arbeitet. Iaquinta steht auf und zieht Tuck hoch, der den Griff löst, und sich im Stand sofort den Rücken von Iaquinta sichert. Dieser kann sich jedoch befreien und das Geschehen kehrt in die Mitte des Käfigs zurück. Dort agieren beide Kämpfer sehr zögerlich und landen nur vereinzelte Schläge. Zwischendurch blickt Tuck auf den Boden, woraufhin sich ein Schlagabtausch entwickelt, bei dem Beide nicht viele Treffer landen können. Die Trainer und White, deren Stimmen man hören kann, erklären den Blick nach unten dadurch, dass Tuck sich einen Zeh gebrochen hat. Dieser steht extrem ab, dennoch kickt Tuck weiter. 40 Sekunden vor Ende der Runde gelingt Iaquinta der Takedown. Er bearbeitet seinen Gegner mit Ground and Pound bis die Runde endet. Nach einem Blick auf den gebrochenen Zeh, geben alle Punktrichter den Kampf mit 10:9 an Iaquinta.

Akbarh Arreola (19-6-1) vs. Myles Jury (9-0)

Den letzten Kampf bestreiten Akbarh Arreola und Myles Jury. Nach einem harten Legkick von Arreola, sucht Jury den Takedown. Dieser gelingt, allerdings muss er sich sofort gegen einen Guillotine-Versuch von Arreola verteidigen. Nachdem auch dies gelungen ist, bearbeitet Jury seinen Gegner mit Schlägen und Ellenbogen aus der Fullguard heraus. Nach etwa zwei Minuten holt der Ringrichter beide Kämpfer wieder auf die Beine. Bevor Arreola einen Schlag landen kann, liegt er allerdings schon wieder auf seinem Rücken. Dieses Mal mit Jury in seiner Halfguard. Arreola bekommt seinen Gegner in die Fullguard, muss jedoch wieder Schläge und Ellenbogen einstecken. Dennoch stellt der Ringrichter die Kämpfer wieder auf. Arreola versucht sich an einem Headkick, dieser wird allerdings abgefangen und schon befinden sich die Kämpfer wieder auf dem Boden. Jury arbeitet wieder aus der Fullguard heraus bis die Runde endet. Alle Punktrichter werten den Kampf 10:9 für Jury.

In der nächsten Sendung von „The Ultimate Fighter: Live“ werden die Teams gewählt und es gibt wieder Live-Kämpfe für die Zuschauer.