MMA

The Ultimate Fighter 16 - Folge 7

Die Kämpfer der 16. Staffel von The Ultimate Fighter

In der siebten Folge der 16. Staffel von The Ultimate Fighter kam es zu einem weiteren umstrittenen Punkturteil beim Kampf zwischen Matt Secor von Team Carwin und Michael Hill von Team Nelson.

Die Folge begann in der Kabine von Team Nelson. Dort freute man sich über den Sieg von Colton Smith über Eddy Ellis vom Team Carwin, allerdings ging Roy Nelson schnell wieder zur Tagesordnung über und ließ die verbleibenden Kämpfer Zahlen wählen, um herauszufinden, wer als Nächster kämpfen sollte. Dom Waters gewann und wollte von Nelson wissen, gegen wen dieser ihn gerne kämpfen sehen würde. Nachdem keine Antwort von Nelson kam, gab Waters das Zepter an Michael Hill weiter.

Bei der anschließenden Bekanntgabe des Kampfes sah sich Hill dann Matt Secor vom Team Carwin gegenüber.

Nelson brachte den ehemaligen UFC-Halbschwergewichtschampion Forrest Griffin als Gasttrainer ins Gym, dort kümmerte dieser sich hauptsächlich um die Standfähigkeiten und die Kondition der Kämpfer.

Beim Training von Team Carwin drehte sich dann alles um die Kampfvorbereitung von Secor. Dieser sah seine Stärken auf dem Boden, wo er seiner Meinung nach mit jedem Kämpfer mithalten könnte.

Im Haus sprach Secor über den Tod seines Vaters, der vor einem Jahr gestorben war. Secor sieht seinen Vater als Inspiration und würde sofort mit TUF aufhören, wenn er dafür noch einmal mit seinem Vater sprechen könnte.

Ohne Wiegen war es dann auch schon Zeit für den Kampf.

Matt Secor (Team Carwin) vs. Michael Hill (Team Nelson)

Beide Kämpfer begannen sehr zögerlich. Es dauerte 40 Sekunden, bis Hill den ersten Schlag zum Kopf von Secor brachte. Kurz darauf traf er mit einem guten Jab und einem Legkick. Secor antworteten mit einem rechten Schwinger. Nach zwei Minuten versuchte sich Secor mit einem Legkick, diesen nutzt Hill allerdings zum Takedown. Er landete in der Halfguard von Secor und bearbeitete diesen mit Schlägen zum Körper. Nach etwas über einer Minute bekam Secor ihn in die Fullguard, er klammerte gut und Hill konnte kaum Treffer landen. 15 Sekunden vor Schluss der Runde holte der Ringrichter die Kämpfer wieder auf die Beine. Secor versuchte noch einen schnellen Takedown, wurde aber von Hill abgeblockt. 10:9 Hill.

Secor begann die zweite Runde mit einem Legkick. Wieder agierten beide Kämpfer sehr zögerlich. Nach etwas über 30 Sekunden suchte Secor den Single-Leg-Takedown, wurde aber von Hill zu Boden gedrückt. Hill landete schließlich im Sidemount, konnte seinen Gegner allerdings nicht in der Position halten. Secor griff sich wieder ein Bein von Hill und bekam ihn zu Boden. Secor landete in der Fullguard von Hill, dieser drehte sich und gab Secor seinen Rücken. Secor suchte den Rear-Naked Choke, aber Hill konnte diesen immer wieder verteidigen. 90 Sekunden vor Schluss der Runde wechselte Secor zur Body-Triangle und suchte dabei weiter den Choke. Hill verteidigte gut und rettete sich in die Rundenpause. 10:9 Secor.

Dieses Mal sahen es die Punktrichter auch so und es kam zur dritten Runde. Wieder tat sich lange Zeit nichts, bis Hill eine Spinning-Backfist versuchte. Secor tauchte unter dieser durch und suchte sofort den Takedown. Hill blockte ab und Secor landete auf dem Rücken mit Hill in seiner Guard. Secor klammerte wieder gut, so dass Hill nur leichte Schläge ins Ziel bringen konnte. Als Secor den Triangle versuchte, stand Hill aus der Guard auf und ließ Secor wieder auf die Beine kommen. Secor suchte sofort den Takedown und brachte Hill problemlos zu Boden. Secor landete in der Guard von Hill, kam aber schnell über die Halfguard in den Fullmount. Hill drehte sich sofort und gab Secor wieder seinen Rücken. Secor setzte wieder die Body-Triangle an und suchte erneut den Rear-Nakeds Choke. Hill konnte diesen zwar verteidigen, sich aber nicht mehr aus der Position befreien. 10:9 Secor.

Nachdem Dana White sich über den schlechten Kampf beschwert hatte, überraschten die Punktrichter mit einem geteilten Punktsieg für Michael Hill, der White nur noch wütender machte und auch sonst schien sich keiner über das Urteil zu freuen – auch nicht Team Nelson.

Auch nach längeren Diskussionen konnte sich keiner das Urteil erklären, man konnte sich lediglich darauf einigen, dass man einen Kampf nie in die Hände der Punktrichter geben sollte.