MMA

The Ultimate Fighter 16 - Folge 1

The Ultimate Fighter geht in die 16. Staffel.

Am Freitag ging The Ultimate Fighter in die 16. Runde. In der ersten Folge von TUF: Fridays stiegen 32 Weltergewichtskämpfer ins Octagon, um sich einen Platz im Haus zu sichern. Als Trainer konnte die UFC die Schwergewichte Roy „Big Country“ Nelson und Shane Carwin gewinnen, die zum Ende der Folge noch ihre Teams wählen durften.

Die Sendung begann mit einer Ansprache von UFC-Präsident Dana White, in der er noch mal erklärte, wie wichtig ein Auftritt bei TUF sein kann. Nach kurzen Eindrücken vom Aufwärmen der Kämpfer ging es zum ersten Kampf.

Kevin Nowaczyk vs. Dom Waters

Beide Kämpfer begannen den Kampf vorsichtig mit leichten Schlägen in Richtung Gegner. Nach 25 Sekunden traf Waters mit einem linken Uppercut zum Kinn, der Nowaczyk zu Boden schickte. Eine Rechte und mehrere Hammerschläge folgten, bevor der Ringrichter dazwischengehen und den Kampf beenden konnte. Sieger durch KO: Dom Waters.

Lev Magen vs. Michael Hill

Hill kam aggressiv raus und konnte einen guten Legkick landen, verfehlte anschließend knapp mit einem rechten Schwinger. Nachdem mehrere Schläge ihr Ziel verfehlten, konnte Hill nach etwa 90 Sekunden einen rechten Haken landen, der seinen Gegner zu Boden schickte. Der Ringrichter ging sofort dazwischen, obwohl Magen noch nicht KO zu sein schien. Sieger durch KO: Michael Hill.

Bristol Marunde vs. George Lockhart

Nach einem wilden Austausch zu Beginn des Kampfes landeten beide Kämpfer im Clinch am Käfig. Lockhart bekam hier schließlich den Vorteil und konnte Marunde kurz zu Boden bringen. Dieser kam aber sofort wieder auf die Beine. Im Clinch konnte Marunde einige Treffer zum Körper landen, während Lockhart mit Knien punktete. Nach einem kurzen Haken zum Kopf ging Lockhart vornüber in die Knie, was Marunde nutzte, um einen Guillotine Choke anzusetzen. Lockhart versuchte noch kurz, sich zu verteidigen, musste aber schließlich abklopfen. Sieger durch Submission: Bristol Marunde.

Jason South vs. Mike Ricci

Nach kurzem Abtasten konnte South seinen Gegner gegen den Käfig drücken. Ricci gelang der Reversal und beide Kämpfer trennten sich. In der Mitte des Käfigs kam Ricci mit einer linken Geraden durch, die South zu Boden schickte. Ricci stürzte sich auf seinen Gegner, konnte den Kampf aber nicht beenden. Gerade als es so aussah, als ob South den Käfig nutzen könnte, um wieder auf die Beine zu kommen, kam ein Uppercut von Ricci durch, woraufhin South nach vorne fiel und der Ringrichter den Kampf abbrach. Sieger durch TKO: Mike Ricci.

Julian Lane vs. Diego Bautista

Die UFC zeigte von diesem Kampf nur die Highlights: einen wilden Schlagabtausch und je einen Takedown der Kämpfer. Am Ende des Kampfes konnte Lane die Punktrichter für sich gewinnen, allerdings nicht White, der diesen Kampf als „langweilige, schreckliche Punktentscheidung“ bezeichnete. Sieger nach Punkten: Julian Lane.

Cortez Coleman vs. Igor Araujo

Auch von diesem Kampf bekamen die Zuschauer nur die Highlights zu sehen. Diese beinhalteten einen Takedown und Ground and Pound von Coleman in Runde 1, einen erschöpften Coleman in Runde 2, der am Boden dominiert und in Runde 3 von Araujo mit einem Triangle-Choke zur Aufgabe gezwungen wurde. Sieger durch Submission: Igor Araujo.

James Chaney vs. Jerel Clark

Chaney ging sofort an seinen Gegner ran, sprang ihn an und wollte ihn zu Boden in seine Guard ziehen. Clark konnte sich aus der Guard befreien, musste sich aber sofort gegen einen Omoplata verteidigen. Dies gelang ihm zwar, allerdings wechselte Chaney sofort zu einem Triangle-Choke, aus dem Clark sich nicht mehr befreien konnte. Sieger durch Submission: James Chaney.

Zane Kamaka vs. Cameron Diffley

Nach 30 Sekunden ohne Action suchte Diffley den Takedown, den er auch problemlos bekam. Am Boden versuchte er Sidecontrol zu bekommen, was Kamaka allerdings für einen Reversal nutzte. Diffley attackierte sofort mit Submission-Versuchen und erzwang schließlich mit einer Armbar den Tapout. Sieger durch Submission Cameron Diffley.

Frank Camacho vs. Neil Magny

Camacho kam sofort mit wilden Schwingern raus. Der Erste landete, aber der Zweite verfehlte sein Ziel, was Magny nutzte, um in den Clich zu kommen. Camacho bekam den Bodylock und brachte seinen Gegner zu Boden. Dort kam er sofort in den Backmout und bearbeitete Magny mit Schlägen zum Kopf. Magny kam wieder auf die Beine und konnte Camacho selber zu Boden bringen. Auch Camacho kam sofort wieder auf die Beine und die Runde endete. 10:9 für Camacho

Nach einem wilden Schwinger von Camacho, der sein Ziel verfehlte, brachte Magny seinen Gegner zu Boden, konnte ihn dort aber nicht halten. Magny konnte sich den Rücken seines Gegner sichern, während dieser versuchte, auch die Beine zu kommen, aber nichts weiter mit der Position ausrichten, bevor sich die Kämpfer trennten. Im Stand landete Magny einige gute Treffer zum Kopf und konnte damit die Runde für sich entscheiden. 10:9 für Magny

So sahen es auch die Punktrichter, womit es in die dritte Runde ging. Diese dominierte Magny zunächst im Stand. Immer wieder kam er mit guten Schlägen durch, bis Camacho ihn aus dem Clinch zu Boden brachte. Dort schaffte Magny den Reversal, musste sich aber gegen einen Guillotine Choke verteidigen, dies gelang und Magny bekam den Backmount. Von dort bearbeitete er seinen Gegner mit Schlägen zum Kopf. Camacho fing zu bluten an, kam aber trotzdem kurzzeitig auf die Beine. Magny ließ nicht nach und brachte ihn wieder zu Boden, wo er ihn weiter mit Schlägen bearbeitete, den vorzeitigen Sieg aber nicht mehr für sich verbuchen konnte. Dennoch reichte es für den Punktsieg für Neil Magny.

Ricky Legere Jr. vs. Jon Manley

Von diesem Kampf wurden den Zuschauern nur die Highlights gezeigt, weil es sich wieder um einen reinen Bodenkampf handelte. Beide Kämpfer wechselten sich mit Topposition ab, was White wieder nicht beeindrucken konnte. Am Ende stand Jon Manley als Sieger nach Punkten fest.

Colton Smith vs. Jesse Barrett

Wieder bekamen die Zuschauer nur die Highlights zu sehen. Diese begannen gleich mit der ersten Szene des Kampfes, als Smith andeutete, dass er abklatschen wollte, dann aber unter der ausgestreckten Hand von Barrett durchtauchte und seinen Gegner zu Boden brachte, was bei beiden Trainern nicht gut ankam. Allerdings konnte Smith den Kampf am Boden bestimmen und suchte in der zweiten Runde wieder sofort den Takedown. Smith bekam seinen Gegner zu Boden und dominierte den Kampf dort. Sieger nach Punkten: Colton Smith.

Matt Sector vs. Max Griffin

Sector suchte sofort den Takedown wurde aber von Griffin abgeblockt. Auch den zweiten Takedown-Versuch konnte Griffin abblocken. Den dritten Versuch von Sector nutzte Griffin selbst zum Takedown. Sector griff sich allerdings sofort ein Bein von Griffin und versuchte, mit einer Kneebar, den Tapout zu erzwingen. Griffin konnte sich befreien und die Kämpfer standen wieder auf. Sector suchte wieder den Takedown, allerdings verteidigte Griffin wieder gut und auch den nächsten Takedown-Versuch konnte er abwehren. Anschließend suchte Griffin selbst den Takedown, er bekam ihn, musste sich aber sofort gegen einen Triangle-Choke verteidigen. Dies gelang und beide Kämpfer standen wieder auf. Kurz vor Schluss der Runde ging Sector nach einem Schlag kurz zu Boden, Griffin suchte den Rear-Naked Choke, allerdings reichte die Zeit nicht. 10:9 für Griffin

Sector versuchte in der zweiten Runde mehrere Spinning-Techniken, die Griffin allerdings alle auskonterte. Dafür gelang Sector der Takedown. Er landete im Mount und bestimmte den Kampf für den Rest dieser Runde am Boden. 10:9 für Sector

Wieder bekam Sector den Takedown, und nachdem sich Griffin noch aus einer Armbar befreien konnte, musste er schließlich in einem Triangle-Choke aufgeben. Sieger durch Submission: Matt Sector

David Michaud vs. Eddy Ellis

Auch hier wurden nur die Highlights gezeigt. Dort konnte man sehen, wie Ellis das Ende der ersten Runde am Boden dominierte. In der zweiten Runde bekam Ellis Michaud aus der Guard heraus in einen Arm-Triangle Choke, in dem Michaud abklopfen musste. Sieger durch Submission: Eddy Ellis.

Saad Awad vs. Joey Rivera

Die Zuschauer bekamen auch von diesem Kampf nur die Highlights zu sehen. Während in der ersten Runde noch die Fäuste flogen, nutzte Rivera in der zweiten Runde hauptsächlich die Kontrolle am Boden, um den Kampf für sich zu entscheiden. Sieger nach Punkten: Joey Rivera

Nic Herron-Webb vs. Tim Ruberg

Ruberg ging sofort aggressiv nach vorne. Nachdem seine Schwinger ihr Ziel verfehlten, gelang es ihm, Herron-Webb zu Boden zu bringen. Aus der Halfguard bearbeitete Ruberg seinen Gegner mit Schlägen zum Kopf, während dieser versuchte zu klammern. Herron-Webb bekam Ruberg schließlich in seine Guard, musste aber weiter Schläge einstecken. Ruberg gelang wieder der Pass in die Halfguard, allerdings musste er sich sofort gegen einen Kimura verteidigen. Dies gelang ihm, allerdings wechselte Herron-Webb zu einer Armbar und zwang Ruberg damit 45 Sekunden vor Schluss der Runde zur Aufgabe. Sieger durch Submission: Nic Herron-Webb.

Sam Alvey vs. Leo Kuntz

Kuntz begann aggressiv und konnte gleich zu Beginn der Runde einige Legkicks landen. Einen Takedown-Versuch konnte Alvey allerdings abblocken. Nach einem weiteren Legkick und einem Bodykick von Kuntz kam ein rechter Haken von Alvey durch, der Kuntz zu Boden schickte. Der Ringrichter ging sofort dazwischen und brach den Kampf ab. Sieder durch KO: Sam Alvey.

Damit standen alle Kandidaten für das Haus fest. Abschließend nutzte White noch die Gelegenheit, um einigen Kämpfer zu einer hervorragenden Leistung zu gratulieren, und um zu betonen, dass man als Kämpfer zwar gewinnen sollte, aber man sollte nicht der Kämpfer sein, an den sich niemand erinnert.

Abschließend wurden noch die Teams gewählt. Roy Nelson gewann den Münzwurf und entschied sich, den ersten Kampf zu wählen. Somit durfte Shane Carwin den ersten Kämpfer wählen. Er entschied sich für Sam Alvey. Nelson wählte anschließend Dom Waters. So ging es weiter, bis folgende Teams feststanden:

Team Carwin

Sam Alvey
Bristol Marunde
Mike Ricci
Neil Magny
James Chaney
Eddie Ellis
Igor Araujo
Matt Secor

Team Nelson


Dom Waters
Michael Hill
Cameron Diffley
Colton Smith
Jon Manley
Nic Herron-Webb
Joey Rivera
Julian Lane

Nach einer weiteren kurzen Ansprache von White endet die erste Folge von The Ultimate Fighter: Fridays.