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The Ultimate Fighter 14: Folge 4

Die Teilnehmer der 14. Staffel von The Ultimate Fighter (Foto via MMAJunkie)

In der vierten Folge der 14. Staffel von The Ultimate Fighter wurden zwei Kämpfe ausgetragen. Dazu gab der Spion im Team Miller weiterhin Tipps an Team Bisping.

Die Sendung begann beim Training von Team Bisping. Dort teilte Louis Gausinot seinen Teamkollegen mit, dass der nächste Kampf, den Jason „Mayhem“ Miller zusammenstellen würde, der Kampf zwischen Dennis Bermudez vom Team Miller und Stephan Bass vom Team Bisping sein würde. Jon Dodson vom Team Miller hatte ihm diese Information gegeben. Dementsprechend wurde der Fokus im Training auf die Kampfvorbereitung von Bass gelegt. Nach zwei harten Sparringsrunden war Bermudez ziemlich erschöpft, dennoch bestand Michael „The Count“ Bisping auf eine dritte Runde. In dieser trat Bermudez gegen Bisping an, der ihm auch gleich ein blaues Auge verpasste.

Danach ging es zur Bekanntgabe der ersten Kampfpaarung dieser Sendung, zu der Bisping nicht auftauchte, was für Miller ein Zeichen war, dass Bisping keinerlei Interesse an seinem Team hat. Anschließend gab Miller, wie von Team Bisping bereits erwartet, den Kampf zwischen Bermudez und Bass bekannt.

Und schon wechselte das Geschehen zu Team Miller und der Kampfvorbereitung von Bermudez. Der Fokus lag dabei auf der Matte, dazu gab Bermudez zu, dass er seine letzten beiden Kämpfe, vor seinem Einzug ins Haus, verloren hatte. Kurz darauf ging es dann für den ersten Kampf der Folge ins Octagon.

Dennis Bermudez (Team Miller) vs. Stephan Bass (Team Bisping)

Bermudez begann die erste Runde mit einem rechten Schwinger, der aber sein Ziel verfehlte. Nach vereinzelten Schlägen beider Kämpfer, landete Bermudez eine Kombination und versuchte anschließend Bass zu Boden zu bringen. Dieser verteidigte den Takedown gut, wurde jedoch von Bermudez gegen den Käfig gepresst und mit Schlägen zum Körper und Kopf bearbeitet. Kurze Zeit später gelang Bermudez dann doch der Takedown. Er landete in der Guard von Bass und bearbeitete diese aus dieser Position heraus mit Ground and Pound. Während Bisping immer wieder schrie, dass Bass aufstehen sollte, bearbeitete Bermudez ihn weiter mit Schlägen und Ellenbogen zum Kopf. Es gelang Bass einige Male, Bermudez weg zu stoßen, er konnte diese Situationen allerdings nicht dazu nutzen, aufzustehen und musste stattdessen Schläge vom stehenden Bermudez einstecken. Eine Minute vor Schluss der Runde bekam Bermudez den Rücken von Bass und bearbeitete diesen aus der Backmount heraus mit Schlägen zum Kopf. Bass drehte sich darauf hin, was Bermudez dazu nutze, aus der Guard aufzustehen und aus dem Stand heraus auf seinen am Boden liegenden Gegner einzuschlagen. Zum Ende der Runde gelang es Bermudez noch einmal, den Rücken von Bass zu bekommen, jedoch blieb keine Zeit mehr für Offensivaktionen. Klare Runde für Bermudez.

Bass ging schwer gezeichnet in die zweite Runde und nachdem er einige Male in die Luft schlug, musste er ein schweres Knie von Bermudez einstecken, das ihn zu Boden streckte. Nach mehreren Schlägen von Bermudez, griff Bass sich ein Bein seines Gegners und versuchte sich an einem Leglock. Bermudez vereidigte gut, und beide Kämpfer kamen wieder auf die Beine. Allerdings dauerte es nur wenige Sekunden, bis Bermudez seinen Gegner wieder gegen den Käfig gepresst hatte. Bass sprang aus dem Stand heraus in die Guard, was allerdings nur dazu führte, dass er zu Boden ging und weitere Schläge zum Kopf von dem stehenden Bermudez einstecken musste. Bass drehte sich daraufhin auf den Bauch, was Bermudez dazu nutze, dessen Rücken zu bekommen. Aus der Backmount heraus, bearbeitete er seinen Gegner mit Schlägen und versuchte immer wieder eine Submission anzubringen. Nach etwas über drei Minuten in der zweiten Runde brach der Ringrichter den Kampf schließlich ab, nachdem Bermudez mehrere unbeantwortete Schläge zum Kopf von dem flach auf dem Bauch liegenden Bass gelandet hatte. Sieger durch TKO: Dennis Bermudez vom Team Miller.

Anschließend kritisierte Bisping in der Kabine, dass Bass, der einen Eisbeutel auf sein schwer gezeichnetes Gesicht gelegt hatte, nicht auf seine Anweisungen gehört und deswegen den Kampf verloren hätte.

Ohne Trainingsunterbrechung ging es zur nächsten Kampfansetzung, bei der Bisping dieses Mal anwesend war. Miller gab bekannt, dass Dustin Pague von seinem Team gegen Louis Gaudinot von Team Bisping antreten würde. Natürlich war Team Bisping auch diese Paarung schon bekannt, was Miller etwas nachdenklich machte. Dennoch sagte er, dass es ihm egal wäre, woher sie es wüssten, schließlich wäre es schwer, ohne Trainer zu trainieren.

Beim anschließenden Training von Team Miller erklärte Pague, dass er seinen Spitznamen „Diciple“ (Jünger) bekommen hatte, weil er sehr gläubig ist. Damit wechselte die Action auch schon zum Team Bisping. Vor dem Training sprach Bass mit Bisping und sagte diesem, dass er ihn im Training zu hart rangenommen, und dass er deswegen den Kampf verloren hätte. Seine Teamkollegen konnten diese Ansicht nicht teilen. Ein etwas verärgerter Bisping wies daraufhin die Kämpfer an, ihm sofort zu sagen, wenn ihnen etwas nicht passt, anstatt ihn nach einem Kampf für eine Niederlage verantwortlich zu machen. Beim anschließenden Training lag der Fokus beim Sparring von Gaudinot. Dieser war der erste Bantamgewichtskämpfer, den Bisping gewählt hatte und Bisping war sich sicher, dass er für den ersten Sieg seines Teams sorgen würde.

Dustin Pague (Team Miller) vs. Louis Gausinot (Team Bisping)

Die erste Runde begann mit wilden Schlägen beider Kämpfer. Beide konnten dabei Treffer landen, allerdings flogen auch viele Schläge vorbei. Nach fast einer Minute in der Runde, konnte Pague zwei gute Knie zum Kopf von Gausinot landen. Pague presste seinen Gegner anschließend gegen den Käfig und nutzte die Gelegenheit zum Takedown. Er landete in der Sidemount, allerdings konnte er Gausinot nicht auf dem Boden halten, und beide Kämpfer standen wieder auf. Dort landeten beide Kämpfer immer wieder gute Treffer und Pague punktete mehrfach mit Knien aus dem Clinch. Je länger die Runde ging, umso mehr Treffer konnte Pague landen und umso mehr Schläge von Gausinot gingen daneben. Eine Minute vor Schluss der Runde versuchte Gausinot einen Takedown, den Pague allerdings gut verteidigte und dazu nutzte, Gausinot gegen den Käfig zu pressen. Dort landete er weitere Knie und Ellenbogen aus dem Clinch. Schließlich trennten sich die Kämpfer wieder, und der Kampf wurde in der Käfigmitte fortgesetzt. Dort landete Pague noch einen guten Superman-Punch und ein weiteres Knie, bevor die Runde zu Ende war. Die Runde ging an Pague.

Zu Beginn der zweiten Runde bot sich das gleiche Bild, wie zum Ende der ersten Runde: Gausinot verfehlte mit seinen Schlägen, während Pague immer wieder gut traf. Nach 30 Sekunden ließ einer dieser Treffer Gausinot einknicken, was Pague dazu nutzte, seinen Gegner zu Boden zu bringen. Dort bearbeitete er Gausinot aus der Guard heraus mit Schlägen zum Körper. Gausinot gelang es nach kurzer Zeit jedoch, aufzustehen und Pague gegen den Käfig zu pressen. Er versuchte seinerseits den Takedown, aber Pague verteidigte gut und drehte schließlich Gausinot gegen den Käfig. Dort landete er ein weiteres gutes Knie aus dem Clinch, das Gausinot zu Boden streckte. Dort nahm Pague sofort den Rücken seines Gegners und arbeitete auf einen Rear-Naked Choke hin. Er bekam seinen Arm unter das Kinn von Gausinot und nach 2:30 Minuten in der zweiten Runde musste dieser abklopfen. Sieger durch Submission: Dustin Pague von Team Miller. Damit führt Team Miller mit 4:0.

In der nächsten Folge der 14. Staffel von The Ultimate Fighter findet Miller heraus, wer der Spion ist.