MMA

The Ultimate Fighter 14: Folge 4

Die Teilnehmer der 14. Staffel von The Ultimate Fighter

In der vierten Folge der 14. Staffel von The Ultimate Fighter wurde der erste Bantamgewichtskampf im Haus ausgetragen. Dazu kam es zur ersten Auseinandersetzungen der einzelnen Teilnehmer.

Die Episode begann mit einer Trainingseinheit von Team Miller, bei der Jason „Mayhem“ Miller seinen Jungs bei einer wilden Schlägerei mit Pool-Nudeln die wichtigste Regel im MMA erklärte: Defend yourself at all times.

Anschließend revanchierte sich Michael „The Count“ Bisping für die Reifenaktion von Team Miller in der letzten Folge, indem er die Reifen von Millers Auto abmontierte und diese in die Umkleidekabine von Team Miller legte. Eine Aktion, die Miller durchaus zu amüsieren schien und die er als gelungene Revanche anerkannte.

Beim darauffolgenden Training von Team Bisping war Sparring angesagt. Bisping ordnete an, dass alle Kämpfer dabei nur 60% geben sollten, was einigen aber sichtlich schwer fiel. So sah Akira Corassani das Training als Wettbewerb an und wollte auch da seinen Teammitgliedern Angst einflößen, damit diese gleich wüssten, wer der König ist. Eine Einstellung, die auch bei den Trainern nicht gut ankam. Als Bisping sich Corassani vorknöpfte, gerieten Marcus Brimage und Diego Brandao aneinander. Bisping ging lautstark dazwischen, was Brandao auch nicht beruhigen konnte. Stattdessen rief er: „Ich töte dich!“ durchs Gym. Das aufbrausende Temperament von Brandao erinnerte Bisping an seinen Auftritt bei The Ultimate Fighter, was er seinem Schützling auch sagte. Dadurch kehrte wieder etwas Ruhe ein, und die beiden Streithähne gaben sich anschließend noch die Hände, obwohl Brandao noch sichtlich verärgert war.

Im Haus sorgte derweil Corassani für gute Stimmung und nachdem er seine Qualitäten als Entertainer bei diversen Aktionen unter Beweis gestellt hatte, machte er sich nachts auf und füllte die Handschuhe der gegnerischen Teammitglieder mit Reis, Muscheln und diversen anderen Dingen. Dustin Neace hatte dem Team mitgeteilt, dass er mit einem dritten Hoden „gesegnet“ war, dementsprechend bekam er eine Billardkugel und eine passende Notiz in seinen Handschuh.

Am nächsten Tag bestimmte Miller den ersten Kampf im Bantamgewicht: Johnny Bedford aus seinem Team sollte gegen Josh Ferguson vom Team Bisping antreten. Ein Kampf, den Ferguson erwartet hatte, was er dadurch bewies, dass er einen Zettel aus der Hosentasche zog, auf dem „F**k you Bedford“ stand, was bei diesem gar nicht gut ankam.

Bei der anschließenden Trainingseinheit von Team Miller kamen die Scherze von Corassani zum Vorschein, was vor allem Neace verärgerte. Danach drehte sich das Training hauptsächlich um die Kampfvorbereitung von Bedford. Dabei kam heraus, dass dieser eine Verletzung an der rechten Hand hatte. Bedford spielte diese herunter und versprach einen KO.

Beim Training von Team Bisping drehte sich natürlich alles um Fergusons Kampfvorbereitung. Dabei legte Bisping besonders Wert darauf, dass es Ferguson gelingen sollte, den Clinch zu vermeiden.

Ein versuchter Anschlag durch einen Wassereimer, den Team Bisping auf einer Tür platziert hatte, verfehlte sein Ziel zwar knapp, machte Neace dennoch wütend genug, um ein großes Glas Reis über Corassanis Bett zu verteilen, was zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen den Beiden führte. Nachdem beide versprochen hatten, dass sie den Anderen im Käfig fertig machen würden, ging es mit Team „Death Leprachaun“ weiter. So nannten sich John Dodson, Diego Brandao, Josh Ferguson und Louis Gaudinot. Dodson, als Einziger der vier Mitglied von Team Miller, gab Ferguson dann auch die Information, dass Bedford sich an der rechten Hand verletzt hatte.

Beim anschließenden Wiegen waren beide Kämpfer innerhalb des Gewichtslimit, dazu meinte Bisping ein Problem bei Fergusons rechter Hand zu erkennen. Damit ging es dann auch schon zum Kampf.

Johnny Bedford (Team Miller) vs. Josh Ferguson (Team Bisping)

Die erste Runde begann mit einem kurzen Schlagabtausch, bei dem Ferguson die besseren Treffer landen konnte. Dies führte dazu, dass Bedford anschließend den Takedown suchte. Nachdem er einen Guillotine-Versuch von Ferguson im Stand erfolgreich abwehrte, brachte er diesen zu Boden und bearbeitete ihn dort gegen den Käfig aus der Guard von Ferguson heraus mit Ground and Pound. Ferguson gelang es jedoch, Bedford wegzustoßen und den Kampf wieder auf die Beine zu verlegen. Dort landete er eine schöne Kombination, konnte allerdings nicht nachsetzen. Bedford gelang es schließlich, seinen Gegner gegen den Käfig zu schieben und ihn dort aus dem Clinch heraus mit Knien zum Körper zu bearbeiten. Nachdem sich Ferguson kurz befreien konnte, gelang Bedford ein weiterer Takedown. Dieses Mal landete er im Sidemount, nach einem misslungenen Armbar-Versuch, schaffte Ferguson den Sweep, allerdings konnte er Bedford nicht auf dem Boden halten. Bedford stand auf und presste Ferguson gegen den Käfig, während dieser versuchte, seinen wesentlich größeren Gegner aus dem Stand heraus in einen Guillotine Choke zu bekommen. Dies misslang und der Kampf verlagerte sich wieder in die Mitte des Käfigs. Dort ging Bedford mit einigen Schlägen nach vorne, konnte zwar keine Treffer landen, bekam aber wieder den Takedown und auf dem Boden sofort den Rücken seines Gegners. Allerdings war nicht mehr genug Zeit übrig, um noch eine Offensivaktion zu landen, dennoch ging diese Runde an Bedford.

Nachdem man in der Rundenpause sehen konnte, dass sich bei Ferguson eine schöne Schwellung unter dem linken Auge entwickelt hatte, ging es in die zweite Runde. Hatte Bedford in der ersten Runde noch vereinzelt die Rechte eingesetzt, kamen nun kaum mehr Schläge mit der verletzten Hand. Dies nutzte Ferguson, der seinen größeren Gegner zu Beginn der Runde einige Male treffen konnte, ohne jedoch größeren Schaden anrichten zu können. Nach etwas über einer Minute gelang Bedford wieder der Takedown. Wie bereits in der ersten Runde, drückte er Ferguson gegen den Käfig und bearbeitete ihn dort mit Ground and Pound. Ferguson versuchte zwar Bedford aus der Guard heraus in einen Kimura zu bekommen, dies nutzte Bedford jedoch dazu, in die Half Guard zu kommen. Dennoch gelang es Ferguson, sich aus der Situation zu befreien und den Kampf wieder in den Stand zu verlegen. Dort stürzte er sofort mit einem gesprungen Knie auf seinen Gegner zu. Bedford nahm seinen Kopf etwas zur Seite, fing Ferguson in der Luft ab und warf ihn zu Boden. Er landete sofort in der Sidemount und bearbeitete seinen Gegner bis zum Ende der Runde mit kurzen Ellenbogenschlägen zum Gesicht. Ferguson gelang es zwar, Bedford in die Half Guard zu bekommen, dennoch ging auch diese Runde an Bedford.

Die Punktrichter waren der gleichen Ansicht und gaben den Kampf einstimmig an Bedford. Damit führt Team Miller 2:0.

In der nächsten Folge der 14. Staffel von The Ultimate Fighter bekommen die Zuschauer zwei Kämpfe zu sehen.