MMA

The Ultimate Fighter 14: Folge 1

Die Teilnehmer der 14. Staffel von The Ultimate Fighter

In der 14. Staffel von The Ultimate Fighter sind zum ersten Mal Kämpfer aus dem Feder- und Bantamgewicht im Haus. Als Trainer konnte die UFC zum zweiten Mal Michael „The Count“ Bisping gewinnen, zudem gibt Jason „Mayhem“ Miller sein TUF Debüt als Trainer.

Im Gegensatz zur vergangen Staffel mussten sich die Kämpfer in der ersten Folge für das Haus qualifizieren. Zudem erklärte Dana White zu Beginn der Folge, dass in dieser Staffel Boni für den besten KO, die beste Submission und den besten Kampf der Staffel vergeben werden. Wer diese erhält, wird nach Ende der Staffel von den Fans bestimmt.

Im ersten Qualifier schlug Josh Ferguson einen überforderten Casey Dyer innerhalb von 15 Sekunden zu Boden und dort schließlich KO.

Der zweite Qualifier wurde zwischen Diego Brandao und Jesse Newell ausgetragen. Der Kampf dauerte 30 Sekunden länger und endete für Newell ähnlich schmerzhaft, wie zuvor für Dyer. Nach einem aktiongeladenen Beginn landete Brandao einen linken Haken, der seinen Gegner zu Boden schickte. Ein eingesprungener Hammerschlag, auf den am Boden liegenden Newell sorgte für den endgültigen KO und erinnerte Jason Miller an die KO-Niederlage von Michael Bisping gegen Dan Henderson bei UFC 100.

Anschließend traf John Dodson auf den bisher ungeschlagenen Brandon Merkt. Beide Kämpfer suchten zu Beginn des Kampfes die richtige Distanz. Dodson traf schließlich mit einem Knie zum Körper, wenig später folgte eine linke Gerade zum Körper von Merkt, der sich sofort zusammenkrümmte, was das Zeichen für Dodson zum Angriff war. Ein schöne Kombination aus Schlägen und einem Kniestoß sorgte nach etwas über 90 Sekunden in der ersten Runde für den Kampfabbruch.

Der nächste Kampf zwischen Dennis Bermudez und Jimmie Rivera knüpfte nahtlos an die anderen Kämpfe an. Beide Kämpfer lieferten sich einen unterhaltsamen Schlagabtausch, gepaart mit Takedownversuchen beider Kämpfer, die aber zunächst abgeblockt wurden. Nach 1:30 Minuten traf Rivera seinen Gegner mit einer schönen Schlagkombination, die diesen zu Boden schickte. Bermudez erholte sich jedoch schnell und kam wieder auf die Beine. Allerdings hatte Rivera seinen Rücken und nutzte diese gleich zu einem Takedown. Wieder kam Bermudez auf die Beine, allerdings hatte Rivera immer noch seinen Rücken und zog ihn wieder zu Boden. Dort versuchte Rivera einen Rear-Naked Choke anzusetzen. Bermudez stand mit Rivera auf seinem Rücken auf. Rivera gab schließlich die Position auf und schon entwickelte sich ein weiterer Schlagabtausch, in dem Rivera wieder das bessere Ende für sich hatte. Nachdem er Bermudez mit einigen Schlägen kurz in die Knie zwag, gelang ihm anschließend wieder der Takedown. Sofort nahm er den Rücken von seinem Gegner und suchte wieder den Rear-Naked Choke. Bermudez verteidigte gut und rettete sich dadurch in die zweite Runde.
Zu Beginn der zweiten Runde flogen wieder die Fäuste. Dieses Mal landete Bermudez die besseren Treffer und schickte Rivera damit zu Boden. Nach einem versuchten Knie von Bermudez suchte Rivera den Takedown. Bermudez verteidigte gut und bekam den Rücken von Rivera. Dort war er effektiver als sein Gegner in der ersten Runde und beendete den Kampf mit seitlichen Schlägen zum Kopf auf den flach auf dem Boden liegenden Rivera.

Anschließend traf BJ Ferguson auf Roland Delorme. Nach einem kurzen Schlagabtausch, landeten die Kämpfer am Käfig. Ferguson versuchte einen Guillotine Choke im Stand, was Delorme für einen Takedown nutzte. Allerdings gelang es ihm nicht, Ferguson auf dem Boden zu halten. Nachdem sich die Kämpfer getrennt hatten, landete Ferguson eine schöne Rechte, die Delorme nach einem Takedown suchen ließ. Dies nutzte Ferguson und setzte einen Kimura im Stand an, wodurch Delorme zu Boden ging. Dort arbeite Ferguson weiter an der Submission und bekam sie schließlich, als Delorme in einem Triangle Choke aufgeben musste.

Im nächsten Kampf traf ein sehr selbstbewusster Marcus Brimage auf Bryson Wailehua-Hansen. Wieder gab es kein langes Abtasten. Nach einigen Legkicks von beiden Kämpfer, presste Wailehua-Hansen seinen Gegner gegen den Käfig und dort gelang ihm der Takedown. Brimage bekam ihn nach einiger Zeit in seine Guard, allerdings konnte er den Hawaiianer nicht lange dort halten. Wailehua-Hansen bekam den Rücken von Brimage und suchte von dort den Rear-Naked Choke. Brimage verteidigte mit Schlägen zum Kopf von Wailehua-Hansen. Schließlich gelang es Brimage, sich zu drehen und in der Guard von Wailehua-Hansen zu landen. Dies nutzte er, um den Kampf wieder auf die Beine zu verlegen. Dort landete er mehrere gute Treffer, die Wailehua-Hansen kurz vor Ende der Runde durch den Käfig taumeln ließen.
Zu Beginn der zweiten Runde landete Brimage weitere gute Treffer, was dazu führte, dass der Ringrichter sich gezwungen sah, Wailehua-Hansen zu retten, obwohl dieser sich weigerte, umzufallen, womit er Dana White mit seinen Nehmerqualitäten beeindruckte.

Als nächstes stiegen Carson Beebe und Johnny Bedford gegeneinander ins Octagon. Im Gegensatz zu den anderen Kämpfen, ging es dieses Mal sofort auf den Boden. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis beide Kämpfer im Clinch landeten. Von dort aus gelang Bedford sofort der Takedown. Allerdings konnte er Beebe nicht lange auf dem Boden halten. Beide Kämpfer kamen wieder auf die Beine und landeten am Käfig, nach einem kurzen Takedown von Beebe trennten sich beide Kämpfer. Kurze Zeit später suchte Beebe wieder den Takedown. Bedford verteidigte gut und wieder trennten sich die Kämpfer. Nach einigen Sekunden im Stand, suchte Beebe wieder den Takedown. Bedford verteidigte wieder gut und setzte einen Guillotine Choke an. Den bekam er zwar nicht, dafür gelang es ihm, Beebe gegen den Käfig zu pressen, wo er ein Knie zum Körper landete. Anschließend versuchte Bedford weiter, Beebe zu Boden zu ziehen, wäre dabei aber fast selber in einer Guillotine gelandet. Nachdem er sich aus dieser befreit hatte, kehrte der Kampf wieder in den Stand zurück. Wieder dauerte es nicht lange, bis der Takedown gesucht wurde. Dieses Mal war es Bedford, allerdings wurde er von Beebe geblockt und der Kampf wurde zu einem Schlagabtausch. Bedford landete dabei die besseren Treffer. Ein rechter Schwinger und ein Knie schickten Beebe zu Boden. Bedford stürzte sich sofort auf ihn und erzwang mit einem Guillotine Choke aus der Half Guard den Tapout.

Danach traf Dustin Pague auf den ersten Japaner bei TUF: Tateki Matsuda. Beide Kämpfer suchten mit Kicks den Erfolg, landeten aber auch immer wieder gute Schläge. Den ersten Wirkungstreffer setzte Pague mit einer Spinning Backfist. Kurz darauf zog er den Japaner zu Boden und nahm sofort dessen Rücken. Pague versuchte einen Reverse Triangle anzusetzen, dies gelang ihm jedoch nicht und Matsuda landete schließlich in seiner Guard. Von dort bearbeitete der Japaner ihn mit Ellenbogen. Kurz vor Ende der Runde gelang es Pague jedoch, wieder auf die Beine zu kommen.
Die zweite Runde begann mit mehreren Headkick-Versuchen von Matsuda, die aber allesamt geblockt wurden. Nach kurzer Zeit im Stand, landeten die Kämpfer am Käfig, wo dem Japaner der Takedown gelang. Nachdem Pague kurzzeitig aufstehen konnte, landete er wieder auf dem Boden. Matsuda bekam sofort den Sidemout, konnte von dort allerdings nicht viel ausrichten und der Kampf landete wieder auf den Beinen - allerdings nicht lange. Nach einer kurzen Kombination von Pague ging es wieder auf den Boden, wo Pague in der Guard von Matsuda landete. Beide arbeiteten aus ihrer Position heraus, konnten aber nicht mehr viel ausrichten. Obwohl Dana White und die Trainer davon ausgingen, dass der Kampf in die dritte Runde gehen würde, werteten zwei Punktrichter den Kampf für Pague und nur einer unentschieden.

Anschließend kam es zum Aufeinandertreffen von Paul McVeigh und Lois Gaudinot. In diesem Kampf, von dem nur die Highlights gezeigt wurden, hatte jeder Kämpfer einige gute Szenen und dieses Mal stimmten die Punktrichter mit Dana White überein und schickten den Kampf in die dritte Runde. In dieser landete Gaudinot aus einem Takedownversuch gegen den Käfig heraus einen Ellenbogen zum Kopf von McVeigh, der dadurch sichtlich angeschlagen war. Gaudinot stürzte sich auf seinen Gegner und deckte ihn im Stand mit Schlägen ein, bis McVeigh zu Boden ging. Dort beendete Gaudinot den Kampf mit Ground and Pound.

Vom nächsten Kampf zwischen Eric Marriott und Bryan Caraway wurden ebenfalls nur die Highlights gezeigt. Caraway dominierte den kompletten Kampf auf dem Boden. In der ersten Runde versuchte er dabei noch, eine Submission zu erreichen. In der zweite Runde ging er laut Dana White auf Nummer Sicher und hielt Marriott auf dem Boden, ohne großen Schaden anzurichten, dennoch reichte es für einen Punktsieg.

Der Kampf zwischen Josh Clopton und Dustin Neaca, von dem ebenfalls nur Ausschnitte gezeigt wurden, war laut Bisping ein sehr ausgeglichener Kampf, der sich hauptsächlich am Boden abspielte. Am Ende siegte Neaca nach zwei Runden nach Punkten, was White und Bisping nicht nachvollziehen konnten.

Nachdem White erneut betonte, dass man einen Kampf nicht in die Hände der Punktrichter geben sollte, stiegen Matt Jaggers und TJ Dillashaw gegeneinander in den Käfig. Beide haben einen Ringerhintergrund, dennoch spielte sich der Kampf zunächst im Stand ab. Beide Kämpfer konnten dort gute Treffer landen, bevor Dillashaw der Takedown gelang. Am Boden bearbeitete er seinen Gegner mit Ground and Pound gegen den Käfig. Jaggers konnte sich allerdings aus der Position befreien, und der Kampf verlagerte sich wieder in den Stand. Dort landete Jaggers einige gute Körpertreffer, bevor Dillashaw wieder der Takedown gelang. Am Boden bearbeitete er seinen Gegner mit hartem Ground and Pound. Als die Ringglocke ertönte, lag Jaggers KO auf dem Boden und Dillashaw zog mit einem TKO-Sieg ins Haus ein.

Im nächsten Kampf traf Steven Siler auf den Bruder von UFC Veteran Cole Miller: Micah Miller. Wieder wurden von dem Kampf nur die Highlights gezeigt und im Gegensatz zu den Erwartungen von White, der Siler bereits vor dem Kampf abgeschrieben hatte, bestimmte dieser den Kampf fast zwei Runden lang. Kurz vor Ende der zweiten Runde bekam Miller ihn jedoch in eine Guillotine. Die Ringglocke rettete Siler, der dann seinerseits in der dritten Runde eine Guillotine ansetzen und den Kampf damit beenden konnte.

Auch vom Kampf zwischen John Albert und Orville Smith wurden nur die Highlights gezeigt. Albert bestimmte den Kampf im Stand, entschied sich dann aber, den Kampf auf den Boden zu bringen. Dort konnte er einen Rear-Naked Choke ansetzen und damit den Sieg einfahren.

Als nächstes traf Stephen Bass auf Karsten Lenjoint. Wieder wurden nur die Highlights gezeigt. Nachdem es in der ersten Runde hin und her ging, war Lenjoint in der zweiten Runde sichtlich erschöpft und musste schließlich in einem Triangle Choke aufgeben.

Anschließend traf Brian Pearman auf Akira Corassani. Gleich zu Beginn der ersten Runde landete Corassani einige Legkicks. Danach wurde der Kampf zu einem Schlagabtausch, in dem beiden Kämpfer Treffer landen konnten, bevor Pearman den Kampf zu Boden brachte. Dort setzte er einen D'Arce Choke an, aus dem sich Corassani befreien und anschließend selbst einen Guillotine Choke ansetzen konnte. Dieser führte ebenfalls nicht zum Erfolg. Nach einiger Zeit am Käfig trennten sich beide Kämpfer wieder. Kurz darauf traf Sorassani mit einer Spinning Backfist und einigen Schlägen im Clinch. Nach weiteren guten Treffern in Stand kam Pearman mehrfach ins Schwanken, ging jedoch nicht zu Boden. Erst eine harte Rechte 45 Sekunden vor Ende der Runde schickte Pearman ins Land der Träume und Corassani in die nächste Runde.

Sowohl die Trainer als auch White waren von den Kämpfen begeistert, ob es auch so weitergeht, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.