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The Ultimate Fighter 13: Folge 3

Die 14 Auserwählten der 13. Staffel von The Ultimate Fighter. (Foto via Josh Hedges/Zuffa LLC)

In der dritten Folge der 13. Staffel von The Ultimate Fighter kam es zum ersten interessanten Kampf der Staffel, dazu erhielt das Team von Trainer Junior Dos Santos den Ersatzmann für Keon Caldwell.

Zu Beginn der Folge musste Trainer Brock Lesnar zunächst den „Hühnersch****“-Kommentar erklären, da sich die Teammitglieder etwas auf den Schlips getreten fühlten. Nachdem er zu Beginn des Trainings klargestellt hatte, dass die Kämpfer keine Hühnersch**** mehr sind, da sie es in die Show geschafft haben und er damit lediglich motivieren wollte, kam der erste Auftritt von Justin Edwards, dem neuen Teammitglied von Team JDS. Assistenztrainer Lew Polley nahm anschließend Team JDS im Training etwas härter ran, was bei Dos Santos und dem Team nicht so gut ankam. Dazu zog sich Shamar Bailey einen Cut im Training zu.

Dann kam es zur Wahl der nächsten Kampfpaarung. Brock Lesnar wählte seinen Nummer-1-Kämpfer Len Bentley und stellte ihm die Nummer 2 von Team Dos Santos, Ryan McGillivray, gegenüber.

Inzwischen bilden sich langsam Gruppen im Haus. Chris Cope ist dabei der Einzige, der sich mit den Teammitgliedern des gegnerischen Teams anfreundet, wodurch es zu einigen Spannungen kommt. Bently bittet daraufhin Lesnar gegenüber Cope nicht über den Gameplan für seinen Kampf gegen McGillivray zu sprechen.

Nachdem Dos Santos Polley erklärt hat, dass er nicht der Chef ist, sondern dass es ums Team geht, konnte auch Team JDS trainieren. Nachdem beim Wiegen beide Kämpfer auf den Punkte genau das Gewichtslimit trafen, musste Lesnar Bentley mitteilen, dass bei ihm etwas dazwischen gekommen ist und er während des Kampfes nicht in Bentleys Ecke sein kann.

Anschließend folgte der bisher beste Kampf der aktuellen Staffel.
In der ersten Runde schenkten sich beide Kämpfer nichts. Nach einem schönen Schlagabtausch, schickte Bentley seinen Gegner mit einem linken Uppercut auf die Matte. Bentley stürzte sich sofort auf McGillivray und bearbeitete ihn mit Ground and Pound. Nachdem McGillivray sich wieder gefangen und Bentley in die Guard bekommen hatte, entschied Bentley sich dafür, den Kampf wieder auf die Füße zu verlegen. McGillivray nutze die Gelegenheit und traf mit einigen guten Schlägen. Ein linker Haken schickte Bentley zu Boden, McGillivray folgte ihm und landete in Bentleys Guard. Nach kurzer Zeit musste McGillivray allerdings schon einen Armbarversuch abwehren. Dies gelang ihm, dazu konnte er Bentley kurz vor Ende der Runde noch in einen Guillotine Choke bekommen, allerdings wurde Bentley durch den Ringgong gerettet.

Die zweite Runde wurde zunächst auch im Stehen geführt. Beiden Kämpfern gelangen dabei gute Treffer. Es dauerte fast drei Minuten, bis der Kampf nach einem Takedown von McGillivray zum ersten Mal auf den Boden ging. Bentley stand allerding sofort wieder auf und der Kampf wurde im Stehen zu Ende geführt. Beide Kämpfer suchten dabei den KO-Schlag und lieferten sich zum Ende einen schönen Schlagabtausch.
Wie die meisten Kämpfer und Trainer war auch ein Punkrichter der Meinung, dass es eine dritte Runde geben sollte. Er wertete den Kampf 19:19, die anderen Punktrichter gaben den Kampf mit 20:18 an McGillivray.
Dana White war mit dem Kampf sehr zufrieden und sagte Bentley anschließend, dass es keine Grund gäbe, weswegen er sich schämen müsste. Er solle stolz auf sich sein.

In der nächsten Folge zum ersten Auftritt eines Gasttrainers aus der Ruhmeshalle der UFC.