MMA

Testlauf bestanden

Dennis Siver war bei UFC on Fuel TV 2 erfolgreich (Alle Fotos: Elias Stefanescu/GroundandPound)

Dennis Siver ist erfolgreich im Federgewicht angekommen. Mit seinem Punktsieg über den Brasilianer Diego Nunes, bei UFC on Fuel TV 2, in Stockholm, Schweden, hat der Mannheimer seinen Testlauf bestanden und ist sich sicher: er bleibt im Federgewicht.

GroundandPound: Dennis, erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Sieg in deinem ersten Kampf im Federgewicht. Wie zufrieden bist du mit deiner Leistung?
Dennis Siver: Vielen Dank erstmal. Ich habe mir den Kampf jetzt angeschaut und kann schon zufrieden sein. Natürlich wäre ein vorzeitiger Sieg besser gewesen, aber ich denke, Diego Nunes ist ein schwerer Gegner gewesen, so dass es jetzt okay war, den ersten Kampf im Federgewicht nach Punkten zu gewinnen. Dass ich gewonnen habe, war schon eine klare Sache, da gibt es überhaupt keinen Zweifel – für mich ja sowieso nicht. Aus meiner Sicht war alles okay.

Als es zum Punkturteil kam; hattest du Bedenken, dass es vielleicht nicht gereicht haben könnte?
Ich war mir schon ziemlich sicher, dass es gereicht hat, aber du weißt ja wie das ist: manchmal gibt es auch Fehlurteile. Hundertprozentig sicher war ich mir also nicht. Ich hatte aber schon ein gutes Gefühl, denn ich habe den Kampf die meiste Zeit über bestimmt und immer versucht, mehr zu machen als er. Aber man weiß ja nie, was die Punktrichter da entscheiden.

Du hast es gerade selbst gesagt: Nunes ist kein leichter Gegner. Bist du deshalb im Nachhinein umso glücklicher, weil du mit diesem Sieg sicher noch höher im Federgewicht bewertet wirst?
Auf jeden Fall! Als ich erfahren habe, dass ich gegen ihn kämpfen werde, war es für mich schon eine Ehre, gleich einen so starken Gegner zu bekommen und nicht ganz unten anfangen zu müssen. Das zeigt, dass die UFC mich gut einschätzt und mir viel zutraut. Und nach dem Sieg fühle ich mich sowieso noch besser und glaube, dass ich mich damit weit nach vorne gebracht habe. Ich bin sehr zufrieden.

Was meinst du, gegen wie viele solcher starken Gegner du noch kämpfen musst, bevor du einen Titelkampf gegen Jose Aldo erhältst?
Das ist schwer zu sagen, viele wahrscheinlich nicht. Ich denke, wenn ich noch ein, zwei Siege einfahre, dann könnte es vielleicht sogar passieren. Genau kann ich das aber auch nicht sagen. Aus meiner Sicht, wäre es für mich jetzt noch zu früh, ich würde gerne noch einen oder zwei Kämpfe machen, um mich in der Gewichtsklasse wirklich auf die Leute und das Gewichtmachen einzustellen. Das hat jetzt zwar bis auf ein kleines Missgeschick alles gut geklappt; ein, zwei weitere Kämpfe wären mir aber trotzdem Recht.

Du warst ein amerikanischen Pfund zu schwer beim offiziellen Wiegen, das lag aber weniger daran, dass du Probleme mit dem Gewichtmachen hattest, sondern es gab eher Probleme mit der Waage?
Ja, ich habe meine eigene Waage in der Sauna beim Gewichtmachen dabeigehabt. Meine Waage hat, so wie es aussieht, ein Pfund zu wenig gezeigt. Ich hatte aber auch keine Zeit, auf Nummer sicher zu gehen und auf meiner Waage auf 144 Pfund (65,31 Kilo) abzukochen. Ich hatte auf meiner Waage 145 Pfund (65,77 Kilo), die offizielle Waage hat dann aber doch ein Pfund mehr gezeigt, das ich später noch abkochen musste, was aber gut geklappt hat.

Was ist dir durch den Kopf gegangen, als die Waage ein Pfund zu viel angezeigt hatte?
Nichts Gutes (lacht). Sagen wir so: Ich war mir nicht hundertprozentig sicher, dass ich das Gewicht habe. Es war knapp, deshalb habe ich mich schon ein bisschen darauf eingestellt, dass es einen zweiten Versuch geben könnte. Wir hatten keine Zeit, noch etwas anderes zu machen und mussten auf die Waage gehen. Ich hatte gehofft, dass die Waage dasselbe anzeigt wie meine, aber das war leider nicht der Fall. Danach war ich natürlich noch kaputter, denn ich hatte mich ja schon darauf gefreut etwas zu essen und zu trinken. Und dann musste ich eben noch innerhalb von ein, zwei Stunden ein Pfund verlieren, das war schon eine ganz schöne Tortur.



Darf man in so einem Fall als Kämpfer die Arena verlassen? Denn eine Sauna gibt es dort ja wahrscheinlich eher nicht.
Die UFC ist für einen solchen Fall gewappnet, in Australien war das damals genauso, als es dieses Problem mit mir gab. Als das Wiegen vorbei war, kamen sofort Leute, die gesagt haben, ich soll erst einmal nichts trinken und noch warten, bis sie entschieden haben was gemacht wird. Dann kamen auch die Verantwortlichen und wir haben kurz verhandelt. Die haben gesagt: ‚Du kriegst eineinhalb Stunden Zeit um das Gewicht zu machen.’ Die UFC stellte dann einen Fahrer bereit, der mich in das Hotel zur Sauna gefahren und da auf mich und mein Team gewartet hat und uns danach wieder in die Arena zurückfuhr. Dort haben dann schon die Leute von der Kommission auf uns gewartet, in einem Extra-Zimmer, mit derselben Wagen wie beim ersten Versuch. In der Halle war ja alles schon abgebaut, die Leute waren schon weg. Ein Betreuer von Diego Nunes war natürlich auch noch dabei. Dann musste ich nochmal auf die Waage gehen und das Gewicht checken und diesmal hat alles gepasst, ich hatte genau 145 Pfund. Anschließend sind wir wieder zurück ins Hotel gebracht worden. Die UFC ist für alles gerüstet, die haben Fahrer, Autos, da ist alles organisiert.

Wie lange hat es gedauert, bis du dich von dem Weight-Cut erholt hast?
Mein Gewicht habe ich schon am selben Abend wieder zurückgehabt, um neun, zehn Uhr Abends war ich schon wieder ziemlich fit. Da bin ich schon zum zweiten Mal essen gewesen, wir sind ausgegangen, haben gute Steaks gegessen und mich nochmal richtig aufgeladen. Am nächsten Morgen habe ich mich dann schon wieder wunderbar gefühlt. Für mich ist das kein Problem, es war ja schon das zweite Mal so. Und überhaupt macht mir das ganze Gewichtmachen nicht so viel aus. Wenn ich jetzt nicht gerade krank oder erkältet bin, klappt das ganz gut und ist kein Problem.

Wie viel Gewicht hast du denn in der Woche vor dem Kampf verloren?
Ich habe schon seit Beginn der Vorbereitung vor zwei Monaten angefangen mit der Diät. So habe ich mein Gewicht circa vier Wochen vor dem Kampf auf 74 Kilo gebracht und die ganze Zeit gehalten. Am Tag des Kampfes habe ich dann wahrscheinlich so 75 Kilo gehabt. Montagmorgen hatte ich dann schon wieder 78 Kilo (lacht).

Der Jojo-Effekt?
Ja, wahrscheinlich (lacht). Wenn der Körper dauernd im Untergewicht ist, hat man immer Hunger, egal was man isst. Und wenn man dann Freitagabend und Samstag noch richtig isst, saugt sich der Körper so voll, dass man das fehlende Gewicht sofort wieder auf den Rippen hat. Das geht ganz schnell. Ich habe mir den Kampf jetzt auch angesehen und als ich mich selbst im Fernsehen gesehen habe, konnte ich keinen großen Unterschied an meinem Körper sehen, ich sah aus wie im Leichtgewicht.

Hat dich das Gewichtmachen konditionell in irgendeiner Weise beeinflusst?
Nein, eigentlich nicht. Ich war fit, das hat man denke ich auch gesehen. Ich war zufrieden mit meiner Leistung und meiner Kondition. Ich hatte eine gute Vorbereitung, von daher war das kein Problem.

Gegenüber GnP-TV hattest du vor dem Kampf betont, dass dies ein Testlauf für dich sein wird. Was ist dein Fazit?
Ich bin zufrieden, den Test habe ich ja bestanden. Deshalb werde ich jetzt in der Federgewichtsklasse bleiben, ich weiß jetzt, wie das alles hier abläuft. Beim nächsten Mal gibt es dann auch keine Probleme mehr mit dem Gewicht abkochen, das wird dann besser funktionieren. Von den Gegnern her, von der Größe und Reichweite, passt es mir hier besser als im Leichtgewicht, da sind die Leute mittlerweile doch viel zu groß geworden. Ich sehe meine Zukunft jetzt im Federgewicht.

Du konntest den Kampf die meiste Zeit über im Stand bestimmen, hast aber auch einige Male einen Takedown ausgeführt, was man von dir eigentlich nicht kennt. Hast du wirklich den Bodenkampf gesucht oder wolltest du wichtige Punkte sammeln, falls die Runde einmal eng wird?
Es war schon meine Strategie, ihn auch mal runterzubringen, am Boden zu arbeiten und ihn vielleicht müde zu machen. Aber leider hat er eine so gute Takedownabwehr gehabt, dass das nicht geklappt hat. Der erste Takedown ist noch durchgegangen, die anderen nicht. Da hatte ich dann aber auch schon gemerkt, dass ich im Stand nicht schlechter bin als er. Es war sozusagen mein Plan B, dass ich, wenn ich merke, dass ich im Stand keine Chance habe, mit ihm zu Boden gehe. Ansonsten habe ich versucht, wie du gesagt hast, zu punkten, ab und zu mal etwas anderes zu zeigen, nicht nur im Stand zu bleiben, damit der Kampf nicht so langweilig wird.

Was die Fans ein bisschen vermisst haben, war dein berühmter Spinning-Back Kick. Warum hast du den denn nicht ausgepackt?
Einmal habe ich ihn ja versucht, aber das Problem dabei ist: jeder redet davon und jeder Gegner kennt den natürlich auch und erwartet ihn von mir. Deshalb ist der Kick sehr schwer zu machen. Wenn die Gegner wissen, dass er kommt, ist es umso schwerer, dann trifft man den kaum noch. Eine Technik ist nur dann effektiv, wenn die Leute sie nicht erwarten. Als der Kick die ersten beiden Male geklappt hat, war das unerwartet, es war etwas neues, deshalb ist das auch durchgegangen. Ich habe den Kick auch nach wie vor im Kopf und wenn er sich anbietet, dann mache ich den natürlich auch. Aber Diego hat sich immer gut bewegt, er hat kaum ein Ziel dafür geboten, daher war es schwer. Es ist auch riskant einen solchen Kick zu machen, wenn man ihn verfehlt, steht man blöd da und wird schnell ausgekontert. Deshalb will ich ihn nicht so oft machen und auf Nummer sicher gehen, mehr boxen. Es ging ja außerdem auch mit normalen Kicks sehr gut.

Dafür hat Diego Nunes den Spinning-Back Kick häufiger gezeigt. Was hältst du von seinen Versuchen, diese Technik einzusetzen?
Darauf war ich genauso vorbereit, ich habe mir seine Kämpfe ja angesehen. Er macht die Technik viel zu oft, finde ich, deshalb erwartet auch jeder, dass er sie bringt. Und deshalb gehen die auch nicht richtig durch. Er hat mich zwar getroffen, aber immer nur auf die Deckung. Ich habe die Kicks erwartet und bin deshalb rechtzeitig ausgewichen. Ich finde, wenn man etwas zu oft macht und alle davon reden, dann ist die Waffe unwirksam. Die Leute brauchen etwas neues, unerwartetes, damit kann man dann punkten und jemanden treffen.

Es sah aus, als würde Nunes die Kicks nicht als Wirkungstreffer setzten, sondern als wolle er dich damit nur auf Distanz halten. Vielleicht aus Angst vor deiner Schlagkraft?
Das mag sein, seine ganzen Kicks waren eigentlich mehr dazu da, den Gegner auf Distanz zu halten. Seine Box-Arbeit fand ich jetzt nicht so überragend, er hat wenige Kombinationen geschlagen und immer versucht, mit einzelnen Schlägen hereinzuspringen, mit Schlägen aus der Drehung und irgendwelchen Haken – das ist aber ganz schwer. Um Leute auszuboxen muss man Kombinationen schlagen und das ganze auch noch mit Kicks verbinden. Diese einzelnen Aktion, die Drehkicks und eingesprungenen Knie, sehen zwar gut aus, spektakulär, aber sind meist unwirksam. Die Leute sehen das ja kommen, wenn so was aus zwei Metern Abstand kommt. Das war vielleicht auch seine Schwäche, mit Konterboxen und gutem Auge konnte man das alles gut ausgleichen.

Nachdem du die ersten beiden Runden gut bestimmen konntest, hattest du im dritten Durchgang Probleme mit dem Thai-Clinch, musstest sogar ein hartes Knie nehmen. Was war da los?
Ja, im Thai-Clinch hatte er mich sogar zweimal getroffen und hat zwei Cuts aufgemacht. Einmal über und einmal unter dem Auge. Irgendwie hat er ziemlich viel Kraft gehabt, als er mich da so am Kopf gepackt hat. Es war schwer, mich zu befreien, vor allem am Ende der dritten Runde. Vielleicht war ich da auch schon ein bisschen müde. Wir haben auch wenig dafür gearbeitet, muss ich sagen. Wir haben in der Richtung nicht viel im Training gemacht, weil ich nicht gedacht habe, dass er das bei mir versuchen würde.

In der dritten Runde bist du nach einem Treffer in die Knie gegangen. Wie sehr warst du angeschlagen?
Da hat er mich kurz angeklingelt, er hat mich mit einem rechten Haken genau hinter dem Ohr getroffen, da ist jetzt noch eine kleine Beule. Das war nur ein ganz kurzer Moment, angeknockt war ich nicht. Ich habe ganz kurz das Gleichgewicht verloren, war aber gleich wieder da und bin zu mir gekommen. Das war wie ein Hammerschlag auf den Hinterkopf, der mich kurz auf die Knie gezwungen hat, aber dann ging es wieder.



Die Zuschauer in Schweden haben dich lautstark angefeuert, hast du davon etwas mitbekommen?
Ja, auf jeden Fall. Es hat mich auch überrascht, dass die schwedischen Fans mich so unterstützen. Es waren auch viele Leute aus Deutschland dabei, ich habe sehr viele deutsche Stimmen gehört. Ich war allgemein zufrieden mit der Unterstützung. Ich denke, dass die Schweden mich, als Europäer oder Nachbarn, einfach mehr unterstützt haben als irgendeinen Brasilianer. Ich bin in Europa vielleicht auch bekannter als ein Diego Nunes. Die Unterstützung hat mir jedenfalls gut getan, das ist schon was anderes, wenn man die ganze Zeit ausgebuht wird (lacht).

Weißt du schon gegen wen du als nächstes antreten wirst?
Nein, noch nicht. Ich habe zwar schon mit der UFC und dem Matchmaker geredet, aber die haben noch gar nichts über meinen nächsten Kampf oder Gegner gesagt. Die haben schon angedeutet, dass es in die Nähe von einem Titelkampf geht, aber noch keinen Namen oder Datum genannt. Ich wollte auch selber nicht fragen, sondern mich erst einmal ausruhen und erholen. Ich denke, in den nächsten Tagen oder Wochen wird sich das zeigen. Ich lasse mich einfach überraschen.

Gibt es einen Gegner, den du dir wünschen würdest? Ross Pearson ist zum Beispiel auch kürzlich ins Federgewicht gewechselt.
Gegen den würde ich gerne kämpfen, das wäre die Revanche, die ich schon seit langem fordere. Aber so gesehen ist der jetzt nicht so interessant, weil er in den Top Five der Gewichtsklasse oder den Top Ten der Welt momentan nicht vertreten ist. Das wäre jetzt kein Schritt nach vorne. Trotzdem würde ich den Kampf annehmen, wenn die UFC ihn mir anbietet. Ansonsten schaue ich nach vorne, ich würde gerne jemanden aus den Top Five kämpfen, der mich näher zu einem Titelkampf bringt.

In verschiedenen Interviews nach dem Kampf hast du die Fragen der englisch-sprachigen Reporter gut verstanden, aber auf Deutsch geantwortet. Inwiefern arbeitest du an deinem Englisch?
Ich versuche permanent, ein bisschen zu lernen. Es geht nicht immer so gut, denn ich habe meistens wenig Zeit, in der Wettkampfvorbereitung kommt man nicht oft dazu. Jetzt, nach dem Kampf, habe ich wieder etwas mehr Zeit zu lernen. Ich verstehe mittlerweile fast alles, mit dem sprechen klappt es noch nicht ganz so gut. Vor allem nicht nach dem Kampf, denn da bin ich noch zu aufgeregt und außer Atem. Da kann ich noch keine so guten Sätze bilden. Wenn ich so mit jemandem rede, geht es schon ganz gut und ich kann mich ein wenig unterhalten. Ich verbessere mich ständig und hoffe, dass ich irgendwann auch selbst ein ganzes Interview auf Englisch geben kann. Das ist zumindest mein Ziel.

Ist das etwas, dass du absichtlich verfolgst, damit du dich in den USA auch besser selbst vermarkten kannst?
Natürlich, das ist immer gut, für die Vermarktung, das Fernsehen und auch für mich selbst, denn es macht vieles einfacher. Dann brauche ich nicht jedes Mal meinen Trainer damit zu belasten, der ja auch nicht immer kann. Das zeigt auch, dass ein Kämpfer etwas im Kopf hat und nicht nur kämpfen kann.

Dennis vielen Dank, für das Interview.
Ich danke auch und möchte mich bei meinen Fans bedanken, bei meinem Team, dem Team Kiboju aus Mannheim, bei den Jungs von MMA Spirit, Christian Eckerlin und Daniel Weichel, die mir sehr geholfen haben. Und natürlich bei meinen Sponsoren, Bodies, Phantom und Throwdown. Verfolgt weiter meine Kämpfe, wir werden das schon schaffen!

Das Gespräch führten Mark Bergmann, Jan Großöhmigen und Martin Thauer für GnP Radio. Das gesamte Interview mit Dennis Siver gibt es hier zu hören:


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