MMA

Scott Coker krempelt Bellator MMA um

Scott Coker will "Bellator 2.0" einleiten. (Foto: Esther Lin/Strikeforce)

Wie bereits berichtet, hat Scott Coker inzwischen die Führung bei Bellator MMA übernommen. Unter Coker wurde Strikeforce die Nr. 2 der Welt. Jetzt verriet er erste Pläne für die Zukunft der Organisation, die er unter seiner Regentschaft als „Bellator 2.0“ ankündigte.

In einer Telefonkonferenz mit Pressevertretern meldete sich der neue Geschäftsführer zu Wort und gab bekannt, das alte Konzept der Turnierkämpfe umkrempeln zu wollen: „Mein Plan ist es, vom Turnier-Format abzuweichen, zu einem traditionelleren Format, was uns Superfights möglich macht.“

Ganz abschreiben wollte er das alte Bellator-Turniersystem jedoch nicht: „Wir werden Turniere veranstalten, wenn sie Sinn ergeben sollten. Ich denke, das ist nur sinnvoll, wenn der Zeitpunkt stimmt und ebenfalls die Teilnehmer.“

Ferner versucht Coker spannende Kämpfe aufs Papier zu bringen, um die Organisation damit voranzutreiben: „Meine Mission ist es, die spannendsten und besten MMA-Kämpfer der Welt zu präsentieren und ebenfalls dafür zu sorgen, dass Werbeträger stolz sind, sich uns anzuschließen.“

Zudem soll es Kooperationen mit anderen Veranstaltern geben, sodass auch Kämpfer bei Bellator MMA antreten könnten, die keinen Vertrag mit der amerikanischen Organisation besitzen – so wie es teilweise bei Strikeforce der Fall war: „Wenn wir einen guten Kampf aufs Papier bringen können, werden wir das tun – auch mit Kämpfern, die nicht vertraglich in unserem Besitz sind.“

„Das ist ein guter Ort um mit einem Neustart zu beginnen und Bellator 2.0 einzuleiten“, so Coker weiter. „Ich habe mein ganzes Leben dem Kampfsport gewidmet. Ich trainiere und lehre Kampfkünste, ich fordere Kampfsport wo ich nur kann. Ich habe es schon vermisst, denn ich habe geliebt was ich (mit Strikeforce) getan habe. Das ist mein 31. Jahr in diesem Geschäft. Mit Strikeforce hatten wir eine tolle Plattform mit Showtime, das hier (mit Viacom und Spike TV) wird aber in drei- bis viermal so vielen Haushalten empfangen.“