MMA

Rousey über Cyborg: Null Technik, alles nur Steroide!

Steht im Mittelpunkt von Ronda Rouseys Angriffen: Cristiane "Cyborg" Justino. (Foto: Strikeforce)

Obwohl sich Ronda Rousey derzeit auf das Aufeinandertreffen mit Bethe Correia bei UFC 190 vorbereitet, ließ es sich die UFC-Championess nicht nehmen, erneut über Cristiane „Cyborg“ Justino zu sprechen – und das nicht gerade positiv. Rousey gab bei der Talkradioshow Howard Stern preis, dass sie der Meinung ist, Justino sei völlig überbewertet und vollgepumpt mit Steroiden.

Rousey findet, dass Justino, die in der Vergangenheit durch einen Dopingtest fiel (GNP1.de berichtete), keinerlei Fähigkeiten besitzt, ohne den Vorteil leistungssteigernder Substanzen:

„Sie ist eine Kämpferin ohne Technik. Nur Steroide und Muskeln, sonst hat sie nichts zu bieten. Im Kampf gegen Gina (Carano) hat sie auch nur mit Kraft gearbeitet, ohne jegliche Technik.“

Die amtierende UFC-Titelträgerin im Bantamgewicht ging auch auf Justinos letzten Muay-Thai-Kampf bei Lion Fight ein und kritisierte die Nehmerqualitäten der Brasilianerin: „Sie wurde sechsmal zu Boden geschickt. Sie hat absolut kein Kinn.“ „Cyborg”  verlor das besagte Duell im vergangenen Jahr gegen Jorina Baars nach Punkten (GNP1.de berichtete).

Fans fordern den Mega-Kampf der wohl zwei dominantesten MMA-Kämpferinnen bereits seit Jahren, doch ist es nach wie vor fraglich, ob es dazu kommen wird. Während sich Justino darüber äußerte, die 61 Kilogramm für diese Begegnung gesundheitlich nicht erreichen zu können, sieht das Rousey lediglich als Ausrede: „Natürlich hat sie Angst vor mir. Sie will mit diesem Kampf doch nur genug Geld verdienen, um ihre Niederlage wegstecken zu können.“

Verhandlungen zum Megakampf im Boxen zwischen Floyd Mayweather und Manny Pacquiao dauerten nahezu fünf Jahre, bis man sich einigen konnte. Offenbar hat sich „Rowdy“ diese Strategie bei den beiden bestbezahlten Boxern aller Zeiten abgeguckt und gibt Justino eine Deadline: „Der Kampf zwischen mir und Cyborg wird seit drei Jahren heiß diskutiert. Ich gebe ihr noch zwei Jahre, um in die UFC zu kommen und gegen mich zu kämpfen. Danach werde ich mich um andere Dinge kümmern.“

Ebenfalls ließ sich Rousey über das Thema Steroide aus: „Alleine ihr Kiefer und ihre Füße. All das hat sich stark verändert, aufgrund der Steroide, die sie ihrem Körper zuführt. Ich weiß nicht, ob man noch von Weiblichkeit sprechen kann. Natürlich kann sie auch schwer auf 61 Kilo kommen, wenn sie vollgestofft gerade mal 65 Kilo schafft. Sie muss das Zeug absetzen und abkochen. Ihr ganzes Leben lang genoss sie dadurch Vorteile, die sie nicht verdient hat.“

Die Brasilianerin im Federgewicht kämpfen, will Rousey nicht - selbst wenn sie sich selbstbewusst gibt, auch dort zu gewinnen: „Natürlich würde ich in Bantam- und Federgewicht gegen sie gewinnen, aber warum sollte ich das tun? Sie soll auf 61 Kilo kommen, wie jede andere, die das Gold will – und sie soll sauber sein, wie alle anderen auch. Es gibt keinen Grund dafür, dass sie bevorzugt behandelt werden darf.“

Neben den Animositäten um Justino konnte die frühere Olympia-Bronzemedaillengewinnerin auch ihr neues Buch „My Fight/Your Fight“ bewerben. Justinos nächster Kampf wird bei Invicta FC 13 am 10. Juli in Las Vegas stattfinden. Gegnerin ist dabei Faith Van Duin. Rousey wird bei UFC 190 am 1. August am auf Bethe Correia im brasilianischen Rio de Janeiro treffen.