MMA

Ronda Rousey muss unters Messer

Ronda Rousey (Foto: Marcus Schmidli/Groundandpound.de)

Nachdem Ronda Rousey sich bei UFC 175 Herausforderin Alexis Davis in nur 16 Sekunden entledigte (GnP berichtete), musste sie aufgrund einer Handverletzung mit neun Stichen genäht werden. Die Championess benötigt nun weitere operative Eingriffe.

Wie sich herausstellte, brach die amtierende Titelträgerin im Bantamgewicht ihren rechten Daumen im Kampf gegen Davis. Dieser soll allerdings keinen Eingriff benötigen und selbstständig heilen, erklärten die Ärzte. Trotz alledem muss sich die 27-Jährige doch noch einer Operation unterziehen. Ihr rechtes Knie bereite ihr seit längerem Probleme, erklärte Rousey, doch sei es nichts Ernstes.

„Mein Knie ist wirklich stabil“, so die ungeschlagene Kämpferin gegenüber der Presse. „Alle Sehnen sind in Ordnung, das Problem ist lediglich, dass dort kleine Knorpelpartikel herumschwimmen. Diese müssen entfernt werden. Zwei Wochen nach der OP sollte ich wieder hundertprozentig fit sein.“

Die Operation soll laut ihrem Trainer Edmond Tarverdyan im August stattfinden. „Rowdy“ Ronda Rousey ist ungeschlagen in ihrer Karriere, die 13 MMA-Kämpfe umfasst (drei davon als Amateurin). In diesem Jahr bezwang sie Sara McMann sowie Alexis Davis dominant durch (T)K.o., jeweils in Runde eins.

Fans hoffen auf einen Traumkampf zwischen Rousey und Cris „Cyborg“ (GnP berichtete). Diesem blickt Tarverdyan ebenfalls entgegen: „Ich finde diesen Kampf spitze. Ich habe Ronda mehrfach gesagt, dass ich glaube, sie knockt Cyborg aus. Sogar mit nur einer Hand kann sie Cyborg schlagen. Cyborg ist eine harte Kämpferin. Sie kommt mit wilden Schwingern auf einen zu und das garantiert einen spannenden Kampf. Ich weiß jedoch was Ronda kann und ich weiß, dass sie die beste Kämpferin des Planeten ist. Ich würde den Kampf dennoch gerne sehen.“

Man darf gespannt sein, ob diese Begegnung sich eines Tages materialisieren wird. Zuvor muss sich Ronda in ärztliche Behandlung begeben und daraufhin auskurieren.