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Rockhold vs. Philippou am Mittwoch

Luke Rockhold und Costa Philippou wollen 2014 an die Spitze.

Erneut wird das Octagon mitten in der Woche aufgebaut, dieses Mal für die 35. Fight Night in Duluth, Georgia. Aus diesem Event wird zwar kein neuer Titelherausforderer hervorgehen, es könnten sich aber einige spannende Kämpfe ergeben.

Im Hauptkampf treffen mit Luke Rockhold und Costa Philippou zwei Top Ten-Mittelgewichte aufeinander, nachdem im Co-Hauptkampf bereits Lorenz Larkin und Brad Tavares unter sich ausgemacht haben, wer es als nächstes in die wichtigen Regionen der Rangliste schaffen könnte. Außerdem werden am Mittwoch stets spannende Kämpfer wie T.J. Dillashaw, John Moraga oder das kubanische Ringer-Ass Yoel Romero in den Käfig steigen.

Luke Rockhold vs. Costa Philippou
Den Hauptkampf der 35. UFC Fight Night werden zwei solide Mittelgewichtler bestreiten, die nach Niederlagen in ihren jeweils letzten Kämpfen wieder zurück auf den Weg zum Titelkampf finden wollen.

Sowohl Luke Rockhold (12-2) als auch Costa Philippou (12-3-0(1)) stehen in der offiziellen UFC-Rangliste in den Top Ten. Rockhold kam im vergangenen Mai als Strikeforce-Mittelgewichtschampion in die UFC, wurde in seinem Octagon-Debüt aber von Vitor Belfort per Spinning Heel Kick auf die Bretter geschickt. Die Niederlage beendete eine neun Kämpfe starke Siegesserie des Kaliforniers, die zwei Titelverteidigungen des Strikeforce-Gürtels beinhaltet. Die Reputation aus Siegen gegen "Jacare" Souza, Keith Jardine und Tim Kennedy will Rockhold nutzen, um sich mit einem Sieg gegen Philippou wieder weit oben in den Ranglisten einzuordnen und sich in näherer Zukunft nach dem Strikeforce-Gürtel auch das Pendant der UFC in den Schrank stellen zu können.

Dazu wird der vielseitige BJJ-Schwarzgurt aus der renommierten American Kickboxing Academy an Costa Philippou vorbei müssen. Der gebürtige Zypriote hält seine Kämpfe am liebsten im Stand, wo er mit explosivem Boxen meist großen Erfolg hat. Uriah Hall, Court McGee und Tim Boetsch sind nur drei von insgesamt zwölf Kämpfern, die sich dem athletischen Wahl-New Yorker in dessen fast sechsjähriger Karriere geschlagen geben mussten. Am Mittwoch steht ihm in Form von Rockhold allerdings der wohl härteste Test seiner bisherigen Karriere gegenüber. Alles oder nichts heißt es daher für den 34-Jährigen, der seine Titelträume nach dem Rückschlag gegen Francis Carmont im September mit einer zweiten Niederlage in Folge wohl begraben müsste, mit einem Sieg aber einen beachtlichen Sprung in Richtung Spitze hinlegen kann.

Lorenz Larkin vs. Brad Tavares
Im Co-Hauptkampf geht es ebenfalls im Mittelgewicht zur Sache, Lorenz "The Monsoon" Larkin (14-1) und Brad Tavares (11-1) haben im Gegensatz zu den Hauptkämpfern Luke Rockhold und Costa Philippou allerdings ihre letzten Kämpfe gewonnen. Mit einem weiteren Erfolg am Mittwoch wollen die beiden den nächsten Schritt in Richtung Spitze gehen - der Sprung auf das nächste Level könnte nur noch einen beeindruckenden Sieg entfernt sein.

Lorenz Larkin verdiente sich bei Strikeforce seine Sporen, wo er u.a. Gian Villante und Robbie Lawler besiegen konnte, bevor er nach der Schließung der Organisation in die UFC übernommen wurde. Dort debütierte Larkin im April 2013 solide gegen Francis Carmont, musste nach drei Runden aber eine kontroverse Punkentscheidung abgeben. Im November sicherte der "Monsoon" sich dann doch noch den ersten Sieg in der UFC, als er Chris Camozzi drei Runden lang dominierte und den Punktrichtern keine Wahl ließ, als für ihn zu stimmen. Der 27-Jährige, der seine Kämpfe am liebsten im Stand hält und dort mit seiner Explosivität Chaos anrichtet, bekommt in Georgia Brad Tavares vor die Fäuste.

Der 26-jährige Hawaiianer ist nicht wirklich bekannt, hat in den vergangenen zwei Jahren aber ohne große Reden vier Kämpfe in Folge gewonnen, u.a. gegen "Bubba" McDaniel und Tom Watson. Diese Serie begann ein knappes Jahr, nachdem Tavares, ein Teilnehmer der elften "The Ultimate Fighter"-Staffel (TUF), bei UFC 132 vom dekorierten Ringer Aaron Simpson kontrolliert wurde. In Dana Whites Video-Blog war kurze Zeit später zu sehen, wie Tavares dem UFC-Präsidenten hinter den Kulissen verspricht, an seinen Schwächen zu arbeiten, und genau das hat der Hawaiianer während der anschließenden zehn Monate Pause offensichtlich auch getan.  Falls er am Mittwoch gegen Larkin gewinnen kann, dürfte es fürs Erste vorbei sein mit der ruhigen Zeit, denn dann könnte möglicherweise schon der Durchbruch in die Top Ten anstehen.

T.J. Dillashaw vs. Mike Easton
Sowohl Dillashaw als auch Easton sind erfolgreiche Bantamgewichte mit viel Potential, die allerdings in ihren letzten Kämpfen den Kürzeren gezogen haben. Dillashaw, Bantamgewichtsfinalist der 14. TUF-Staffel, startete seine offizielle UFC-Karriere mit vier aufeinanderfolgenden Siegen gegen Walel Watson, Vaughan Lee, Issei Tamura und Hugo Viana, musste im vergangenen September allerdings eine ultra-knappe Punktentscheidung an Raphael Assuncao abgeben. Am Mittwoch wird der Team Alpha Male-Kämpfer versuchen, dort weiterzumachen, wo er im April mit einem Knockout gegen Hugo Viana aufgehört hat, um sich im Laufe des Jahres zu einem Titelkampf vorzuarbeiten.

Mike Easton startete mit einer 10-1-Bilanz aus der regionalen Szene in der UFC durch, indem er Byron Bloodworth, Jared Papazian und Ivan Menjivar bezwang. Seine Mischung aus Explosivität und einem aggressiven Kampfstil, mit dem er 2008 schon John Dodson besiegen konnte, machen ihn für den Großteil der Bantamgewichtsklasse zu einem äußerst gefährlichen Gegner. Brad Pickett und Raphael Assuncao gelang es jedoch zuletzt, den "Hulk" zu bändigen und Easton knappe Punktentscheidungen abzunehmen, die die Titelträume des 29-jährigen Trainingspartners von Dominick Cruz fürs Erste zerstörten. Mit einem Sieg gegen einen respektierten Gegner wie Dillashaw kann Easton sich am Mittwoch rehabilitieren und wieder in das Rennen um den Titel einsteigen.

Yoel Romero vs. Derek Brunson
Dies ist Mittelgewichtskampf Nummer drei auf dem Hauptprogramm am Mittwoch, und es könnte sehr gut das explosivste Duell werden. Yoel "Soldier of God" Romero Palacio (6-1) ist ein kubanisches Ringer-Ass, das bei den olympischen Spielen 2000 in Sydney Silber im Freistil-Ringen gewann und darüber hinaus den amerikanischen Ausnahme-Ringer Cael Sanderson in drei verschiedenen Kämpfen schlagen konnte. 2007 floh der damals 30-Jährige vor den Repressalien in seiner Heimat nach Deutschland, wo er zwei Jahre später sein MMA-Debüt gab. Vier (T.)K.o.-Siege konnte Romero in knapp eineinhalb Jahren einfahren, bevor Strikeforce ihn für einen Kampf gegen Rafael Cavalcante verpflichtete, der Romero allerdings K.o. schlug.

Nach der Übernahme durch die UFC sicherte sich Romero in seinem Octagon-Debüt bei UFC on Fox 7 den Bonus für den Knockout des Abends, als er Clifford Starks nach nur 96 Sekunden mit einem eingesprungenen Kniestoß spektakulär auf die Bretter schickte. Im November folgte ein weiterer K.o.-Sieg gegen Ronny Markes. Falls der "Soldier of God" seinen Kampf gegen Derek Brunson (11-2) am Mittwoch ähnlich imposant gewinnen kann, dürften 2014 einige wichtige Kämpfe auf den 36-Jährigen warten.

Romero und Brunson hätten eigentlich schon im vergangenen August bei UFC 164 aufeinandertreffen sollen, der Kampf wurde jedoch wegen mehrerer Verletzungen abgesagt. Stattdessen traten beide im November auf dem gleichen Event an - bevor Romero seinen zweiten K.o.-Sieg in der UFC einfuhr, sicherte Derek Brunson sich mit einem Rear Naked Choke gegen Brian Houston ebenfalls den zweiten Erfolg im Octagon. Bei UFC 155 bezwang Houston den Veteranen Chris Leben einstimmig nach Punkten und beendete dadurch eine kleine Niederlagenserie, während derer er gegen Kendall Grove und Ronaldo Souza verloren hatte.

John Moraga vs. Dustin Ortiz
Im Fliegengewicht geht es am Mittwoch um den nächsten Schritt (zurück) in Richtung Titelkampf. John Moraga (13-2) war zum letzten Mal im vergangenen Juli im Octagon zu sehen, als er bei UFC on Fox 8 gegen Fliegengewichtschampion Demetrious Johnson antrat, sich jedoch eine knappe Minute vor Schluss in einem Armbar geschlagen geben musste. Seine ersten beiden Kämpfe in der UFC dagegen konnte der dekorierte College-Ringer mit harten Fäusten überzeugend gewinnen - in seinem Debüt im August 2012 schaltete er Ulysses Gomez per K.o. aus, bevor er im Dezember des gleichen Jahres Chris Cariaso mit einem Guillotine Choke aus dem Kampf nahm.

In Duluth wird er auf den talentierten Newcomer Dustin Ortiz (12-2) treffen. Der 25-Jährige hat in den ersten vier Jahren seiner Karriere bereits für Tachi Palace Fights, King of the Cage und Strikeforce gekämpft, bevor er im November des letzten Jahres in der UFC debütierte. Mit einem T.K.o. gegen Jose Maria Tome sicherte Ortiz sich nach vier Punktentscheidungen in Folge wieder einen vorzeitigen Sieg - seine ersten sieben Profi-Kämpfe haben allesamt durch (T.)K.o. oder Aufgabe geendet.

Cole Miller vs. Sam Sicilia
Eröffnet wird das Hauptprogramm in der Arena at Gwinnett Center von einem Lokalmatadoren:
Cole "Magrinho" Miller (20-8) wuchs ganz in der Nähe von Duluth auf, verließ Georgia aber später in Richtung Florida, um dort in Vollzeit beim American Top Team zu trainieren.

Miller hat am Mittwoch einiges zu beweisen. Nach seinem Sieg gegen Andy Ogle bei der UFC Fight Night 30 in Manchester im vergangenen Oktober behauptete der Amerikaner, sämtliche europäischen UFC-Kämpfer schlagen zu können und tat seinem Unmut über den seiner Meinung nach unfair schnellen Aufstieg des Iren Conor McGregors alias "Colin McGoober" kund. Der Wutanfall führte online zu einigen weniger freundlich gesinnten Fan-Reaktionen - wenn Miller in diesem Jahr durchstarten will, muss er am Mittwoch gewinnen, und das beeindruckend.

Millers schlechte Laune rührt hauptsächlich von einer kontroversen Punktniederlage gegen Manny Gamburyan im vergangenen August her, die trotz formaler Beschwerde nicht von der zuständigen Sportkomission revidiert wurde. Miller hat allen Grund, angenervt zu sein - seine Karriere in der UFC war zwar immer solide, hat aber nie wirklich an Fahrt aufgenommen. Überzeugenden Siegen gegen Leonard Garcia, Ross Pearson oder Ogle stehen regelmäßige Niederlagen gegen Jeremy Stephens, Steven Siler, Nam Phan und andere gegenüber, die jeden Versuch, in die Top Ten zu gelangen, zunichte gemacht haben.

Gegen Sam Sicilia (12-3) wird Miller am Mittwoch versuchen, seine erste Siegesserie seit 2010 zu starten. Sam Sicilia war Teil der 15. TUF-Staffel und hat sich seit deren Finale im Sommer 2012 einige gute Kämpfe im Octagon geliefert. Dabei war er mal mehr, mal weniger erfolgreich - gegen Cristiano Marcello und Godofredo Castro fuhr er (T.)K.o.-Siege ein, während er gegen Rony "Jason" und Maximo Blanco den Kürzeren zog. Nach dem TUF-Brazil-Sieger "Jason" ist Miller der bekannteste Name, der bisher auf Sicilias Resümee auftaucht.Falls der wenig technische und dafür umso schlagstärkere Sicilia gegen "Magrinho" in dessen Heimatstaat einen Sieg einfahren kann, könnte 2014 ein gutes Jahr für den 27-Jährigen werden.

Vorprogramm
Im Leichtgewicht trifft Justin "Fast Eddie" Edwards (8-3) auf Ramsey "Stripper" Nijem (7-4). Edwards debütierte nach seiner Teilnahme an der 13. TUF-Staffel im September 2011 mit einem Punktsieg gegen Jorge Lopez in der UFC, nur wenige Wochen später folgte bei UFC 138 allerdings eine Niederlage gegen John Maguire in einem Kampf, den Edwards kurzfristig angenommen hatte. Nach beinahe einem Jahr Pause kehrte "Fast Eddie" im Oktober 2012 ins Octagon zurück und machte seinem Spitznamen alle Ehre, als er den Veteranen Josh Neer in nur 45 Sekunden per Guillotine Choke Schlafen schickte. Nach einer weiteren, längeren Pause folgte dann allerdings wieder eine klare Niederlage, als er im August von Brandon Thatch 80 Sekunden lang auseinandergenommen und T.K.o. geschlagen wurde.

Für Ramsey Nijem lief es in der UFC bisher ähnlich.  Einer K.o.-Niederlage gegen Tony Ferguson im Finale der 13. TUF-Staffel folgten Siege gegen Danny Downes, C.J. Keith und Joe Proctor, bevor es 2013 mit niederschmetternden Erstrundenniederlagen gegen Myles Jury (durch K.o.) und James Vick (durch Aufgabe) steil bergab ging für den "Striper" aus Utah.  Auch der Team Pit-Kämpfer braucht in Duluth also einen Sieg, um in der UFC zu bleiben.

Zuvor wird mit Isaac Vallie-Flagg (14-3-1) ein Strikeforce-Veteran zum zweiten Mal ins Octagon der UFC steigen. Bei UFC 156 im Februar des vergangenen Jahres besiegte er Yves Edwards nach Punkten, musste einige Monate später aber verletzt einen Kampf gegen Sam Stout absagen und war somit seit einem knappen Jahr nicht mehr aktiv zu sehen. Ein Sieg gegen Elias "Xuxu" Silverio (9-0) würde ihn zwar in den Ranglisten kaum voranbringen, nach der langen Pause sollte er den 27-Jährigen aber nicht unterschätzen. Der Brasilianer feierte im September in seinem Heimatland ein erfolgreiches UFC-Debüt in Form eines Punktsiegs gegen Joao Zeferino. Mit Vallie-Flagg steht ihm nun sein bisher wohl härtester Gegner bevor, durch einem Sieg könnte "Xuxu" aber auf sich aufmerksam machen und in seinem nächsten Kampf einen weiteren respektierten Gegner vorgesetzt bekommen.

Im Mittelgewicht bekommt Trevor "Hot Sauce" Smith (10-4) seine zweite und vermutlich letzte Chance im Octagon. Der Strikeforce-Veteran debütierte im Juli mit einem "Fight of the Night" gegen den Veteranen Ed Herman. Der Drei-Ründer endete zwar mit einer Punktniederlage Smiths, die ihm neben dem Sieg wohl auch eine Menge Gehirnzellen gekostet hat, allerdings dürfte die beherzte Leistung ihm gleichzeitig so einige neue Fans gebracht haben. Trotzdem braucht "Hot Sauce" am Mittwoch nach drei Niederlagen in seinen letzten vier Kämpfen dringend einen Sieg gegen Brian " B-Hue" Houston (4-1). Houstons  erster Kampf in der UFC verlief weitaus weniger glorreich und endete in einer Aufgabe-Niederlage gegen Derek Brunson. Brunson war der erste Gegner in Houstons Karriere, der mehr als drei Profi-Siege in der Bilanz stehen hat, gegen Smith muss "B-Hue" also zeigen, ob er wirklich in die UFC gehört.

Zuvor wird Fliegengewicht Alptekin "The Turkish Delight" Ozkilic (9-1) zum zweiten Mal in den Käfig der UFC steigen. Der erste gebürtige Türke im Octagon feierte erst im Dezember sein Debüt mit einem Punktsieg gegen Darren Uyenoyama, nachdem er im Mai bereits den UFC-Veteranen Antonio Banuelos T.K.o. schlagen konnte. In Duluth wird er auf den Hawaiianer Luouis "Da Last Samurai" Smolka (6-0) treffen. Smolka wird mit einer weißen Weste ins Octagon steigen - jeder seiner bisherigen Gegner musste sich ihm per T.K.o. oder Aufgabe geschlagen geben.

Im Leichtgewicht wird TUF 15-Teilnehmer Vinc "From Hell" Pichel (7-1) auf Garrett Whiteley (7-1) treffen. Pichel hatte nach sieben (T.)K.o.-Siegen in ebenso vielen Kämpfen in der regionalen Szene einiges zu beweisen, als er Ende 2012 in die UFC kam, hatte jedoch das zweifelhafte Vergnügen, gegen Rustam Khabilov antreten zu dürfen, der sich mit mehreren Suplex-Würfen gleich einen Namen bei den Fans machte. Den letzten dieser Würfe federte Pichel mit dem Gesicht voran ab, ging K.o. und braucht mehr als ein Jahr später nun dringend einen Sieg, um die schmerzhaften Erinnerungen an Khabilov vergessen zu machen und vor allem seine Karriere in der UFC zu retten.
Ähnliches hat Garrett Whiteley vor. Auch er hatte in der regionalen Szene sieben vorzeitige Siege eingefahren, steckte in seinem UFC-Debüt aber ordentlich ein. Whiteley debütierte im Oktober hinter feindlichen Linien im Octagon, als er in Barueri gegen den Brasilianer Alan Patrick antrat, jedoch nach nur vier Minuten T.K.o. geschlagen wurde.

Eröffnet wird die Fight Night in Georgia von Charlie "The Spaniard" Brenneman (18-5) und Beneil Dariush (6-0). Brenneman ist bereits acht Mal in der UFC angetreten, musste die Organisation nach Niederlagen gegen Anthony Johnson, Erick Silva und Kyle Noke aber Ende 2012 verlassen. Seitdem hat er sich vier Siege in kleineren Promotionen erkämpft und kehrt nun als kurzfristiger Ersatz ins Octagon zurück - gerade rechtzeitig, denn hätte er bis September keine zweite Chance in der UFC bekommen, hätte "The Spaniard" nach eigenen Angaben möglicherweise seine Handschuhe an den Nagel gehängt. In seiner Wunschorganisation wird er nun stattdessen auf Beneil Dariush treffen, der am Mittwoch sein UFC-Debüt gibt. Der 24-Jährige Kalifornier hat fünf seiner sechs Profi-Kämpfe vorzeitig gewonnen und bekommt gegen Brenneman die Chance, einen trotz der Entlassung recht bekannten UFC-Veteranen zu besiegen.


Anbei das gesamte Programm:

UFC Fight Night 35: Rockhold vs. Philippou
Mittwoch, 15. Januar 2013
Arena at Gwinnett Center in Duluth, Georgia, USA

Hauptprogramm (ufc.tv)
Luke Rockhold vs. Costa Philippou
Lorenz Larkin vs. Brad Tavares
T.J. Dillashaw vs. Mike Easton
Yoel Romero vs. Derek Brunson
John Moraga vs. Dustin Ortiz
Cole Miller vs. Sam Sicilia

Vorprogramm (ufc.tv)
Ramsey Nijem vs. Justin Edwards
Isaac Vallie-Flagg vs. Elias Silverio
Trevor Smith vs. Brian Houston
Alptekin Ozkilic vs. Louis Smolka

Vorprogramm (ufc.tv)
Vinc Pichel vs. Garrett Whiteley
Charlie Brenneman vs. Beneil Dariush