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Reaktionen auf Silva-Fight

Viele Menschen waren verärgert über Anderson Silvas Vorstellung gegen Demian Maia, im Hauptkampf von UFC 112, am vergangenen Wochenende. So auch viele bekannte Gesichter aus der UFC. Kommentator Joe Rogan vermeldete beispielsweise über seinen Twitter-Account, dass er sicher sei, Silva hätte mit dieser Performance einen Haufen Fans verloren und das es schade wäre, einen so talentierten Kämpfer in seinen Reihen zu haben, der sich so benehme. Mit seinem Namen nun PPVs zu verkaufen, sei laut Rogan kaum möglich.

Der gleichen Meinung ist UFC Präsident Dana White. Er entschuldigte sich bei den Fans und versprach auf der offiziellen Pressekonferenz Wiedergutmachung, auch wenn er sich noch nicht sicher sei wie. Er bezeichnete Anderson Silvas Leistung als Schande und sei in seinen 10 Jahren im MMA-Geschäft noch nie derart blamiert worden. Der Abend wäre der Tiefpunkt seiner Zeit als UFC Präsident. Dies sei im Übrigen der erste Titelkampf gewesen, bei dem White dem Manager des Champions den Gürtel überreichte und die Halle verließ, statt persönlich den Sieger zu ehren.

Ein Mann mit solchem Talent sollte Kämpfe schnell beenden. Die Fans würden lieber einen zu frühen KO sehen, als fünf Runden „Rumgehampel“. Er mochte Silvas Vorstellung von Beginn an nicht und sei enttäuscht, da vor allem er immer hinter dem Brasilianer gestanden habe.

Über die Folgen für Silva sei sich White noch nicht bewusst, momentan wäre er einfach sprachlos. Es sei jedoch möglich, dass Silva der erste UFC Champion der Geschichte werden wird, der in einem Vorkampf antritt – PPVs möchte der UFC Präsident jedenfalls nicht mehr mit ihm verkaufen, verkündete White ohne jede Spur eines Scherzes.