MMA

Patricio Freire: „Medien ignorieren Kämpfer außerhalb der UFC!“

Patricio "Pitbull" Freire (Foto: Bellator MMA)

Patricio „Pitbull“ Freire (22-2), aktueller Bellator-Federgewichtschampion, kritisierte vor kurzem die aus seiner Sicht zu einseitige Berichterstattung zugunsten von Kämpfern, die in der UFC aktiv sind, und machte seinem Ärger Luft.

Dass sich der „Pitbull“ selbst in den meisten unabhängigen Federgewichtsranglisten nicht unter den besten drei seiner Gewichtsklasse wiederfindet, erklärt er sich wie folgt: „Ich glaube, dass die Wertschätzung gegenüber Athleten, die nicht in der UFC kämpfen, von Seiten der Medien nicht allzu hoch ist. Vergleicht doch allein die Kampfrekorde. Wie kann es denn sein, dass Pat Curran hinter Ricardo Lamas rangiert? Was ist das für Logik? Genau dasselbe mit Conor McGregor. Er ist gut und mag auch eine große Zukunft vor sich haben. Würde er aber nicht so viel labern, wäre er dann genau so weit oben in den Rankings?“

Der Brasilianer hat schon früh in diesem Jahr die Möglichkeit, ein weiteres Ausrufezeichen zu setzen und sich möglicherweise weiter in den medialen Fokus zu kämpfen. Bei Bellator 132 verteidigt er seinen Titel am 16. Januar gegen den auf Rang 10 platzierten Daniel Straus (23-5). Beide Federgewichte trafen bereits im Mai 2011 aufeinander. Damals hieß der Sieger (nach Punkten) „Pitbull“ Freire.

Neben einer erfolgreichen Titelverteidigung am kommenden Wochenende und weiterem sportlichen Erfolg, wünscht sich der Bellator-Champion im kommenden Jahr insbesondere eine Sache: „Ich hoffe, dass die Medien aufhören, Kämpfer außerhalb der UFC zu ignorieren. MMA ist auf der ganzen Welt verbreitet und es gibt so viele Organisationen. Es ist ganz klar, dass einige mehr und andere wiederum weniger bekannt sind. Aber auch auf den weniger populären Bühnen können sich die Athleten auf höchstem Niveau messen. Gebt den Kämpfern den Respekt, den sie verdienen. Und bitte: Arbeitet für den Sport, nicht für die UFC.“