MMA

Nick Hein: Wir sind mehr als Lückenfüller!

Nick Hein (Foto: Youtube)

Am Samstag wird Nick Hein zum dritten Mal in das Octagon der UFC steigen, in Berlin an den Ort seines großen Erfolges im letztjährigen Debüt zurückkehren. In Deutschland gibt es jedoch Kritik – an den deutschen Kämpfern und an der Fight Card von UFC Berlin. Hein sagt: zu Unrecht!

In den sozialen Medien ist die Resonanz auf das Programm der diesjährigen Berliner UFC Fight Night jedenfalls überwiegend negativ, die Kritik an der Qualität der Fight Card groß, weil die ganz großen Namen fehlen. Und auch die deutschen Kämpfer, sonst eigentlich Sympathieträger, bekommen inzwischen hier und da ihr Fett weg.

„Auch von eurer Seite, von Groundandpound. Ich will nicht sagen von welchen Redakteuren, aber da kommen schon mal Sticheleien, von wegen, wir hätten nicht das Zeug dazu, hier mit den Großen mitzuhalten", ärgert sich Hein im Interview mit GNP-TV, am Medientag zu UFC Berlin am Donnerstag. In einer Kolumne des aktuellen GNP1 Magazins schrieb Chefredakteur Ulrich Huppertz, deutsche Kämpfer könnten nicht auf internationalem Niveau kämpfen, wenn sie selbst gegen nationale Herausforderer verlieren würden.

"Erst mal abwarten", winkt Hein ab. "Wir geben schon alles, diesen Standard, das UFC-Niveau auch einzuhalten, unser Bestes zu geben und eben nicht nur die Lückenfüller zu sein.“

Am Samstag trifft Hein jedenfalls auf den ungeschlagenen Polen Lukasz Sajewski. Die Chance für ihn, seine Schlappe vom November, gegen den texanischen Riesen James Vick wett zu machen. 

„Ich schätze ihn als schwersten Kampf meines bisherigen Lebens ein. Er ist jung, er ist hungrig, er ist ungeschlagen. Das allein spricht für sich“, so Hein über Sajewski. „Am liebsten wünsche ich mir, dass man den Kampf vorzeitig gewinnen kann. Aber das hat man eben nicht in der Hand, sondern der liebe Gott, weil... ich konnte nicht mehr machen in der Vorbereitung, Punkt.“

Für diesen Kampf hat sich Hein zum ersten Mal im renommierten Tiger Muay Thai Gym in Phuket, Thailand, vorbereitet und schwärmt in höchsten Tönen vom Training im Land des Thaiboxens. Warum das Training dort so gut ist, und warum er der Erfinder des "Skype-Trainings" ist, erfahrt ihr im kompletten Interview: