MMA

Nick Diaz will wieder ins Octagon steigen

Nick Diaz ballt die Faust für eine Rückkehr. (Foto: Mark Bergmann/Groundandpound.de)

UFC-Weltergewicht Nick Diaz machte in der Vergangenheit wiederholt deutlich, dass er erst dann zu einer Rückkehr ins Octagon bereit wäre, wenn ihm die UFC entweder 500.000 US-Dollar pro Kampf zahlt oder ihm einen Titelkampf in Aussicht stellt. Beides schien jedoch bislang eher unwahrscheinlich. Jetzt will das Enfant Terrible des MMA doch wieder ins Octagon steigen.

Vergangenes Wochenende, im Rahmen von Glory 17, sprach Diaz gut gelaunt mit Loretta Hunt und gab an, dass er auf eine Rückkehr in der Zeit um den Jahreswechsel hofft und seinen Vertrag gegenwärtig mit der UFC neu verhandelt.

„Für mich ist es nicht allzu schlimm“, so Dana White über Diaz’ Rücktritt, der im März des vergangenen Jahres einen herben Verlust für den MMA-Sport bedeutete. „Wenn die Diaz-Brüder nicht mehr kämpfen wollen, dann liegt es an ihnen. Es macht Spaß den beiden zuzusehen und ich weiß, dass die Leute sie mögen, aber wir können zwei erwachsene Männer nicht dazu zwingen zu kämpfen.“

Während sich Dana White offenbar wenig aufgeregt äußert, wollen sowohl Fans als auch Medien das Brüderpaar so schnell wie nur möglich wieder im Octagon sehen und verleihen diesem Wunsch in sozialen Netzwerken immer wieder Nachdruck.

Diaz, der sich in seinen beiden letzten Kämpfe in der UFC gegen Carlos Condit und Georges St. Pierre geschlagen geben musste, äußerte jedoch zuletzt, dass ihn das MMA-Geschäft zwar nicht mehr reizen würde, er aber durchaus dazu bereit wäre, seine Karriere für die passenden Summen wieder aufzunehmen.

Für die Rückkehr des Kaliforniers ins Octagon, würden unter anderem Carlos Condit, Hector Lombard, Robbie Lawler und der ebenfalls zurückkehrende Anderson Silva (GnP berichtete) bereitstehen.