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Nick Diaz will GSP!

Der neue Strikeforce Weltergewichts-Champion, Nick Diaz, erklärte in der anschließenden Pressekonferenz seine Absicht, gegen UFC-Champion Georges St. Pierre zu kämpfen.

Der nächste Herausforderer für seinen eigenen Titel sollte Jay Hieron sein, dem Diaz jedoch eine deutliche Abfuhr erteilt: „Ich würde lieber gegen einen etwas bedeutsameren Gegner kämpfen als Jay Hieron. Sein Kampf war nicht einmal auf der Main Card, also warum sollte ich ihn wollen? Niemand sah seinen Kampf. Niemand kennt ihn. Die (Strikeforce) setzen mir immer so unbekannte Typen vor die Nase.“

Das gleiche gilt für Karl James Noons, der Diaz zu EliteXC-Zeiten deutlich besiegen konnte. „Wer ist Noons? Er hat seit Ewigkeiten nicht mehr gekämpft. Entweder ist der Kerl zurückgetreten oder er hat Angst“, so die Einschätzung von Diaz.

Auf die Frage, wen er sich denn nun als Gegner wünsche, fand Diaz ohne zu zögern eine klare Antwort: „Ich will Georges St.-Pierre! Falls sie mir eine Option lassen, das ist der einzig interessante Kampf für mich. Ich will gegen die Besten antreten. Ich will die Leute, die allgemein als Beste angesehen werden.“

Die Tragödie ist jedoch, dass obwohl Diaz tatsächlich GSPs einzig verbliebene Herausforderung im Weltergewicht ist, dieser Kampf nicht stattfinden wird. GSP ist als UFC-Champion vertraglich gebunden. Die UFC veranstaltet prinzipiell keine Co-Events und Diaz ist Strikeforce-Champion. Die einzige Möglichkeit wäre ein Wechsel von Diaz zur UFC.

Bei allem sportlichen Anreiz erwähnt Diaz jedoch auch einen anderen, weit wichtigeren Antrieb: „Ich tue alles, um Geld zu verdienen. Ich brauche Geld, um meine Familie zu ernähren. Ich werde jeden Kampf annehmen, aber ich möchte mehr Geld. Wer immer mir das meiste bezahlt, gegen den werde ich antreten.“