MMA

Nate Diaz unzufrieden mit UFC-Vertrag

Unzufrieden: Nate Diaz (Foto: telegraph.co.uk)

Wie bereits berichtet, wird Nate Diaz sein Octagon-Comeback am 13. Dezember gegen Rafael Dos Anjos feiern. Nach einer einjährigen Pause kehrt der 29-Jährige zurück, der sich vor seiner Auszeit über zu geringen Gagen beschwerte. Trotz einer neuen Einigung mit der weltweit größten MMA-Organisation, war es seinem Management offenbar nicht möglich einen höher dotierten Vertrag mit der UFC auszuhandeln. Jetzt äußerte sich Diaz-Manager Mike Kogan über die aktuelle Situation.

„Nein verdammt, wir sind nicht zufrieden mit der aktuellen Lage“, so Kogan zur Vertragssituation seines Schützlings, der seit seinem beeindruckenden Sieg über Gray Maynard im November 2013 nicht mehr in der UFC aktiv war. Als Grund hierfür wurde die zu geringe Bezahlung genannt.

Nach Bekanntgabe seines Kampfes bei UFC on Fox 13 schien es tatsächlich so, als hätte das Diaz-Management das Tauziehen mit der UFC gewonnen und einen neuen Kontrakt unterschrieben, der dem Kalifornier mehr Geld verspricht. Schnell wurde jedoch klargestellt, dass allein der namhafte Gegner Grund für die Rückkehr ins Octagon ist.

Kogan zufolge sei der Vertrag, den Diaz und er im Dezember 2012 unterschrieben haben, und der für acht Kämpfe Gültigkeit besitzt, noch immer ein schwerwiegendes Problem: „Wir waren schon damals beim Unterschreiben damit keinesfalls zufrieden. Es waren allerdings nur noch zwei Wochen bis zum Titelkampf gegen Benson Henderson und es war nicht mehr genug Zeit, um noch große Wellen zu schlagen.“

Das Verhältnis zu Dana White ist nach Aussagen des Diaz-Managers unterkühlt, seit der 29-jährige Amerikaner mehr Geld für seine Kämpfe gegen Kontrahenten in seiner Gewichtsklasse forderte.

„Das nächste Unding ist, dass man in der Öffentlichkeit Mist über Nate erzählt hat. Es wurde gesagt, dass er Angst hätte gegen Khabib Nurmagomedov zu kämpfen, was aber absoluter Schwachsinn ist. Wir haben lediglich gesagt, dass Nate dementsprechend zu bezahlen ist, wenn er gegen die neuen Leichtgewichtshoffnungen antreten soll“, so das Management weiter.

Weiter äußerte Kogan, dass Nate Diaz nach seiner einjährigen Pause nunmehr gezwungen ist ins Octagon zurückzukehren, um sein Leben auch weiterhin finanzieren zu können: „Niemand hat gesagt, dass nun alles okay sei. Er kommt zurück, weil er seinen Lebensunterhalt damit bestreiten muss. Wäre er Floyd Mayweather Jr., der 30 Millionen US-Dollar pro Kampf verdient, würde er nie wieder zurückkehren. Er bekommt allerdings nicht so viel Geld, wie viele Leute meinen. Und nun muss er wieder kämpfen. Immerhin gegen einen Gegner, der zu den besten drei Leichtgewichten aller Zeiten gehört.“

Die Zukunft des polarisierenden Diaz ist somit ungewiss und hängt von seinen Erfolgen und den damit verbundenen Vertragsverhandlungen ab.