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Mitrione auf dem Vormarsch

Matt Mitrione

Matt Mitrione besiegte die Youtube-Legende, zugleich auch sein "The Ultimate Fighter 10" Kollege, Kevin "Kimbo Slice" Ferguson, in einem einseitigen Fight bei UFC 113. Kimbo, der bekannt ist, für seine Schlagkraft, versuchte im Aufeinandertreffen Takedowns durchzuführen, als ihm klar wurde, dass er sich, durch Mitriones Lowkicks gepeinigt, im Stand nicht gegen den ehemaligen NFL-Spieler Mitrione erwehren konnte.

"Ich weiß, wie sie (die Kicks) sich anfühlten, als sie auf Kimbos Oberschenkel trafen. Sie gingen tief in Richtung Knochen", sagte Mitrione im Interview mit den Kollegen von MMAWeekly. Im Bodenkampf versuchte sich Mitrione mit unzähligen Aufgabegriffen gegen Kimbo und zeigte, dass er kein eindimensionaler Kämpfer ist, sondern sich im Standup und Groundgame auskennt und weiterentwickelt. Sein Gameplan für Kimbo war ideal um dessen Stärken zu eliminieren.

"Ich war sehr glücklich darüber, meine Bodenkentnisse zeigen zu können", sagte Mitrione. "Ich meine, ich habe viele Fehler bei den Aufgabegriffen gemacht, die ich ansetzte, aber das Wichtige ist, dass ich versucht habe, diese anzubringen, Lücken zu sehen, wann ich diesen oder jenen Aufgabegriff ansetzen kann. Damit war ich sehr zufrieden."

In Runde zwei war vielen klar, dass Kimbo diesen Kampf nicht mehr gewinnen konnte, doch Mitrione ist der Meinung, dass er Kimbo bereits vorher gebrochen hat. "Ich habe ihn bereits in Runde 1 einbrechen sehen. Es war als ich den Aufgabegriff, die Anaconda-Roll, angesetzt habe. Als ich merkte, dass ich ihn damit nicht KO würgen konnte, ließ ich los und fühlte seinen Atem, der wie "Oh Gott" klang. Er war am Ende," erzählte Mitrione, der sein Standup-Game bei K1-Legende Duke Roufus trainiert.

"Kimbo hat gemerkt, dass er mit mir nicht stehen kann und dass sein Groundgame ihn nirgends hinführt. Ich war ihm überlegen."

Das Ende des Kampfes kam spät in der zweiten Runde, als Mitrione aus der Mount Schläge in Richtung Kinn, auf Kimbos Markenzeichen, den Bart, herunterprasseln ließ. "Ich denke der Fight hätte früher abgebrochen werden können, ich lag bestimmt 40-45 Sekunden auf ihm und maltretierte ihn mit Schlägen durch und auf seine "X" Unterarm-Deckung. Doch das zeigt mir nur, dass ich mich noch überall verbessern muss. Meine Performance war zwar in Ordnung, aber ich weiß, dass dort viel Raum nach oben ist", kündigte Mitrione an. Wir dürfen gespannt sein wie die Karriere des ehemaligen Footballspielers sich entwickeln wird.