MMA

Mit 35 fängt das Leben erst an: Veteranen-Liga bei Bellator MMA?

Ken Shamrock ist seit 1993 als MMA-Kämpfer aktiv. (Foto: Mandy Coombes via FreddiusMercurium/Flickr Creative Commons)

Manche Kämpfer entscheiden sich für ein Karriereende mit 36 oder 37 Jahren, manche früher, doch kennt man auch diejenigen MMA-Veteranen, die weit darüber hinaus kämpfen. Gute Beispiele dafür wären Tito Ortiz, Royce Gracie, Kimbo Slice, Randy Couture, Ken Shamrock oder Dan Severn. Aktiv waren diese MMA-Urgesteine mit 40 (Ortiz), 41 (Gracie), 48 (Couture) oder 54 (Severn), während Shamrock, aktuell 51 Jahre alt, gegen Kimbo Slice (41) bei Bellator 138 am 20. Juni dieses Jahres antreten wird (GnP berichtete).

Bevor man alternde Veteranen, die nicht bereit sind aufzuhören, in skurrilen Duellen quer über den Globus verteilt sieht, die eventuell als Freak-Show verkauft werden, wurden Gespräche über eine Veteranen-Liga innerhalb von Bellator laut.

„Eine Seniorenliga wäre großartig“, erklärte der frühere Bellator-Champion Emanuel Newton. „Ich denke, sie müssten auch gar nicht so oft kämpfen, um Verletzungen vorzubeugen, aber ich denke das wäre richtig cool einige der Pioniere in unserem Sport zu sehen und sie zeigen zu lassen, dass sie es immer noch drauf haben.“

Muhammed Lawal hingegen machte sich in erster Linie Sorgen um die Gesundheit der Athleten: „Sie müssen natürlich den ärztlichen Test bestehen, das EKG und die Hirnscans. Falls alles positiv verläuft, dann lasst sie kämpfen, es ist schließlich ihre Entscheidung.“

Auch MMA-Legende Royce Gracie schien begeistert von dieser Idee. „Absolut“, so die Antwort des früheren UFC-Champions. „Warum nicht? Gebt uns alten Männern die Chance, uns zu beweisen!“

Jetzt bleibt es abzuwarten, was die zuständige Sportkommission darüber entscheidet und ob Bellator MMA dieses Vorhaben in die Tat umsetzen wird.