MMA

Melvin Guillard von der UFC entlassen

Melvin Guillard ist nach neun Jahren und 21 Kämpfen kein Teil der UFC mehr (Foto: Florian Sädler/Groundandpound.de)

Es war eine lange, unstete, oft kontroverse und fast immer spektakuläre Reise für Melvin Guillard in der UFC – am Donnerstag ist sie nach fast neun Jahren im Octagon zu einem vorläufigen Ende gekommen, denn Guillard wurde von der UFC vor die Tür gesetzt.

Wirklich verwunderlich ist die Entscheidung der UFC-Offiziellen nicht, denn Guillard konnte von seinen letzten acht Kämpfen lediglich zwei gewinnen. Die Negativ-Serie begann im Oktober 2011, als Guillard zur Überraschung der ganzen Arena nach wenigen Sekunden von Joe Lauzon niedergeschlagen wurde und kurz darauf im Rear Naked Choke abklopfen musste. Seitdem hat Guillard gegen Jim Miller, Donald Cerrone, Jamie Varner und zuletzt Michael Johnson verloren – vor allem der wenig spannende Kampfverlauf des Duells mit Johnson Anfang dieses Monats dürfte die Entlassung begünstigt haben.

Dieser Kampf in der Londoner o2-Arena war gänzlich untypisch für das Leichtgewicht mit den meisten Knockouts und Niederschlägen in der Geschichte der Gewichtsklasse in der UFC. Noch 2010 und 2011 hatte das charismatische „The Ultimate Fighter“-Castmitglied sich mit Knockouts gegen Waylon Lowe, Evan Dunham und Shane Roller sowie Punktsiegen gegen Ronys Torres und Jeremy Stephens ins Gespräch um einen Titelkampf gebracht, bevor bei UFC 136 gegen Joe Lauzon die Abwärtsspirale begann.

Guillards nächster Schritt ist noch nicht bekannt, laut seinem Manager Malki Kawa hat er die Nachricht jedoch recht gut aufgenommen und sieht zukünftigen Herausforderungen motiviert entgegen.