MMA

McGregor prophezeit K.o.-Sieg gegen Poirier

Conor McGregor teilt gerne verbal aus. (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound.de)

Schon im Vorfeld seines dritten Octagon-Auftrittes im Rahmen von UFC 178 am 27. September, lässt es Conor McGregor wie gewohnt verbal krachen. Dieses Mal nahm er seinen kommenden Gegner Dustin Poirier ins Visier.

Bei einem UFC-Pressetermin in Los Angeles, zeigte sich der 24-Jährige gewohnt siegessicher und sprach wiederholt auf das vermeintlich schwache Kinn des 25-jährigen Amerikaners an, dessen Kampfrekord bislang jedoch noch keine K.o.-Niederlage aufweist und sagt einen Erstrundensieg gegen „The Diamond“ voraus.

„Ihr braucht doch nur auf seine letzte Kämpfe zu schauen“, so McGregor, der daraufhin nachlegte. „Allein in seinem letzten Fight, gegen Akira Corassani, war er gefühlt 40 Mal angeklingelt und auch in jedem seiner anderen Kämpfe wurde er runtergeschickt. Es braucht doch nur einen Windhauch, um ihn zum Wackeln zu bringen.“

Mit einigen seiner Worte lag der bisher in der UFC noch ungeschlagene Ire nicht ganz daneben, denn tatsächlich war Poirier in seinen vergangenen zwei Kämpfen gegen Akira Corassani und Diego Brandao kurzzeitig angeschlagen. Vor einer vorzeitigen Niederlage stand der Amerikaner jedoch in keiner der beiden genannten Ansetzungen und konnte diese sogar durch (T).K.o. für sich entscheiden.

Poirier, der auf besagter Presseveranstaltung ebenfalls anwesend war, äußerte sich wie folgt: „Diego hat mich nur kurz aus dem Gleichgewicht gebracht, aber Akira – das muss ich zugeben – hat mich sauber erwischt. Im kommenden Kampf wird mir das  aber nicht noch mal passieren. Ich werde ruhig und fokussiert an die Sache herangehen und vorzeitig gewinnen.“

McGregor seinerseits feuerte weiterhin in Richtung seines Gegenübers: „Versteht mich nicht falsch, ich mag diesen kleinen Hinterwäldler eigentlich, aber sein Kinn ist ganz offensichtlich schwach und ich werde ihn auf die Bretter schicken. Ich schlage nicht so schwach, wie diese anderen Typen.“

Nach dem verbalen Hin und Her, gab Dustin Poirier gegenüber ESPN.com zu Protokoll, dass er sich keineswegs durch McGregors Worte aus der Fassung bringen lassen wird: „Mir ist egal was er redet, denn das wird alles keinen Einfluss darauf haben, wie unser Kampf laufen wird. Verbal gibt es hier noch nichts zu gewinnen.“

Vor wenigen Tagen zeigte sich McGregor gewohnt selbstbewusst und erklärte via Twitter: „Poirer schien schüchtern, ängstlich und gebrochen. […] Nur noch einige Wochen und die Welt wird sich erneut vor dem kämpfenden Iren verbeugen!“

Noch knapp einen Monat müssen MMA-Fans warten, dann wird UFC 178 am 27. September seine Pforten in Las Vegas öffnen. Im Hauptkampf steht der Fliegengewichtstitel auf dem Spiel, den Champion Demetrious Johnson gegen Herausforderer Chris Cariaso verteidigen wird.