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Maynard vs. Diaz 3 in Las Vegas

Gray Maynard und Nate Diaz werden sich zum dritten Mal gegenüberstehen - dieses Mal geht es um die Relevanz in der Gewichtsklasse.

Zählt man die beiden brasilianischen Staffeln mit, ist die aktuelle Ausgabe der „Ultimate Fighter“-TV-Show die mittlerweile 20. Auflage der populären Reality-Serie. Zum ersten Mal in der Geschichte der UFC haben sich dieses Mal allerdings auch Frauen durch die sechs Wochen im Kämpfer-Haus gequält, um sich den prestigeträchtigen Titel des „Ultimate Fighters“ sichern zu können.

Am Samstag ist es nun soweit – die verbliebenen Kämpfer(innen) aus Miesha Tates und Ronda Rouseys Teams treten um den TUF-Titel im Bantamgewicht an, während einige weitere Damen die Chance bekommen, sich trotz Niederlagen im Haus einen UFC-Vertrag zu sichern. Von den männlichen Teilnehmern dagegen hat es außer den beiden Finalteilnehmern niemand auf das Programm geschafft.

Momentan steht es eins zu eins zwischen Gray Maynard und Nate Diaz, weshalb die beiden Top-Leichtgewichtler am Samstag im Hauptkampf des Events versuchen werden, ihre Trilogie für sich zu entscheiden und gleichzeitig wieder zurück an die Spitze der dichtbevölkerten Gewichtsklasse zu gelangen.

Der Event kann in Deutschland, wie gewohnt, kostenlos über ufc.tv (Hauptprogramm) und die offizielle Facebook-Präsenz der UFC (Vorprogramm) verfolgt werden.

Gray Maynard vs. Nate Diaz
Eigentlich hätte der Rückkampf um den Fliegengewichtstitel zwischen Demetrious Johnson und Joseph Benavidez am Samstag stattfinden sollen, nachdem Anthony Pettis aber verletzt aus dem Hauptkampf von UFC on Fox 9 aussteigen musste, wurden Johnson und Benavidez kurzerhand zwei Wochen nach hinten verschoben und die dritte Begegnung zwischen Gray „The Bully“ Maynard (11-2-1) und Nate Diaz (16-9) führt nun die Finalveranstaltung der 18. „Ultimate Figher“-Staffel an.

Die Statistik sagt zwar, dass das Aufeinandertreffen im Januar 2010 die erste Begegnung von Maynard und Diaz war, tatsächlich sind die beiden aber während ihrer Zeit im „Ultimate Fighter“-Haus bereits einmal aufeinandergetroffen. Im Viertelfinale der fünften Staffel wurde Maynard von Diaz per Guillotine Choke zum Abklopfen gezwungen und damit aus dem Turnier eliminiert. Diaz gewann schließlich das Finale, aber auch Maynard wurde in die UFC übernommen und beide konnten über die Jahre beeindruckende Siege einfahren.

Zuletzt lief es für beide Leichtgewichtler nach längeren Siegesserien allerdings weniger gut. Maynard sicherte sich 2010 nach einigen Erfolgen – u.a. gegen Diaz – einen Titelkampf gegen Frankie Edgar. Bei UFC 125 an Neujahr 2011 sah es nach wenigen Minuten so aus, als würde Maynard ein beeindruckender K.o.-Sieg gelingen, als er Edgar mit einer Schlagsalve traf, die ihn eine Rolle rückwärts schlagen ließ. Edgar schaffte es allerdings irgendwie, die erste Runde zu überstehen und drehte im zweiten Durchgang auf, als Maynard wegen der vielen in Runde eins abgefeuerten Schläge anfing, müde zu werden. Schlussendlich ging der hoch spannende Kampf über die Runden, und ein Unentschieden machte ein weiteres Duell nötig. In diesem konnte Maynard den Kampf erneut beinahe beenden, Edgars Zähigkeit ließ ihn aber auch bei UFC 136 einige bange Minuten überstehen, bevor Maynard in Runde vier überraschend von seinem Rivalen ausgeknockt wurde. Einer längeren Pause folgte ein Punktsieg gegen Clay Guida, nach dem sich Maynard im vergangenen Mai einen Titelkampf hätte sichern können, wenn er bei UFC 160 gegen TJ Grant erfolgreich gewesen wäre. Der Kanadier knockte Maynard allerdings bereits in der ersten Runde aus und fügte ihm damit die zweite Niederlage in drei Kämpfen zu.

Diaz konnte 2011 und 2012 überzeugen – dominante Siege gegen Takanori Gomi, Donald Cerrone und Jim Miller brachten ihm im Dezember des vergangenen Jahres einen Titelkampf gegen Ben Henderson ein. An jenem Abend wurde Diaz allerdings die vollen fünf Runden lang dominiert, seine Titelträume durfte er im Anschluss fürs Erste vergessen.
Gegen den Strikeforce-Veteranen Josh Thomson sollte im April bei UFC on Fox 7 das Comeback folgen, Thomson sorgte allerdings für eine handfeste Überraschung, als er den notorisch zähen Diaz mit einem Headkick auf die Bretter schickte und am Boden einige Schläge folgen ließ, die den Ringrichter zum Abbruch veranlassten und Nates Bruder Nick dazu, das Handtuch zu werfen. Auch der populäre Bad Boy aus Stockton geht also mit zwei aktuellen Niederlagen in den Kampf am Samstag.

Sowohl Diaz als auch Maynard sind dank ihrer Namen ständige Kandidaten für hochkarätige Kämpfe und selten allzu weit von einem Titelkampf entfernt, momentan allerdings befinden beide sich an einem Wendepunkt. Mit einem beeindruckenden Sieg könnte sich einer der beiden am Samstag wieder in eine gute Position für große Kämpfe bringen, obwohl es dank der kürzlichen Niederlagen noch ein paar Siege mehr brauchen würde, um wieder ins Titelrennen einzusteigen. Mit einer Niederlage dagegen würden beide sich aus den relevanten Regionen verabschieden müssen – drei aufeinanderfolgende Niederlagen würden zwar vermutlich keinem der beiden den Job kosten, in den Ranglisten wird der Verlierer dieses Kampfes in den kommenden Monaten aber wenig zu melden haben.

Julianna Pena vs. Jessica Rakoczy
Julianna „The Venezuela Vixen“ Pena (4-2) und Jessica Rakoczy (1-3-0(1)) werden am Samstag ein kleines Stückchen UFC-Geschichte schreiben. Die beiden Bantamgewichtlerinnen kämpfen im ersten Frauen-Finale einer „Ultimate Fighter“-Staffel und wollen sich mit dem TUF-Titel in der Tasche eine komfortable Ausgangsposition für den bevorstehenden Start ihrer ‚offiziellen’ UFC-Karriere sichern.

Pena setzte sich gleich im ersten Kampf der Staffel gegen die haushohe Favoritin Shayna Baszler durch. Im Laufe der Sendung entwickelte sie sich unter ihren Cast-Kollegen zwar zu einer Art Hass-Objekt, überzeugte dafür aber weiterhin im Octagon, wo sie sich mit einem Aufgabe-Sieg gegen Sarah Moras, gegen die sie vor der TUF-Show bereits einmal verloren hatte, den Platz im Finale sicherte – dort wird sie nun im wichtigsten Kampf ihrer bisherigen Karriere auf Jessica Rakoczy treffen.

Für Rakoczy hätte der TUF-Titel eine ganz besondere Bedeutung. Die 36-Jährige, die neben ihrer MMA-Karriere 33 professionelle Box-Kämpfe bestritten hat, hat einen vier-jährigen Sohn, den sie alleine aufzieht. Kurz nach dessen Geburt begann sie als Stress-Ventil mit dem MMA und nahm einige Kämpfe an, ohne wirklich vorbereitet zu sein, was zumindest teilweise ihre auf den ersten Blick eher wenig beeindruckende Bilanz erklärt. Seit sie sich jedoch vollends auf die gemischten Kampfkünste eingelassen hat und entsprechend trainiert, sind die Ergebnisse überzeugender geworden: eine sehr knappe Punktniederlage gegen Felice Herrig, ein K.o.-Sieg gegen Kristen Gatz sowie ihre gewonnenen Kämpfe im TUF-Haus zeigen, dass Rakoczy ihren Weg gefunden hat. Ob der in Las Vegas zu einem weiteren Erfolg führen wird, werden wir in der Nacht von Samstag auf Sonntag sehen.

Chris Holdsworth vs. David Grant
Zuvor wird das Finale im Bantamgewicht der Männer abgehalten. Chris Holdsworth (4-0) aus Miesha Tates Team wird auf David „Dangerous“ Grant (8-1) vom Team Rousey treffen. Holdsworths Profi-Statistik zeigt zwar nur vier Kämpfe, bei der in Las Vegas ansässigen renommierten Amateur-Organisation Tuff-N-Uff konnte der junge Bantamgewichtler aber noch einmal so viele Siege einfahren, und zwar alle vorzeitig. Genauso hat bisher jeder seiner Profi-Kämpfe geendet, und immer hat Holdsworth den Sack auf dem Boden zugemacht. Solide Technik und lange Gliedmaßen machen ihn zu einer Gefahr für so einige Bantamgewichtler, und am Samstag wird sich herausstellen, ob David  Grant diese Gefahren umgehen kann.

Grant ist ebenfalls kein Neuling in puncto Bodenkampf, immerhin hat er von seinen acht Siegen alle bis auf einen per Aufgabe herbeigeführt. Im TUF-Haus brauchte er nur einen Kampf, um in der Position des Finalisten zu landen. Bedanken darf er sich für diese verhältnismäßig einfache Route ins Finale bei Anthony Guttierez, der im Vorfeld ihres Halbfinal-Kampfes sein Gewicht verpasste und somit gar nicht erst antreten durfte. Ein Aufgabe-Sieg gegen Louis Fisette reichte dem Engländer daher, um sich diese Chance auf einen prestigeträchtigen UFC-Vertrag zu sichern.

Jessamyn Duke vs. Peggy Morgan
Zwei weitere Bantamgewichtlerinnen der aktuellen Staffel werden am Samstag die Chance bekommen, sich trotz Niederlagen im TUF-Haus einen Platz in der UFC zu sichern. Jessamyn „The Gun“ Duke (2-0) zog dank einem in der ersten Runde durch Triangle Choke gewonnenem ersten Kampf und einer selbstbewussten Persönlichkeit schnell recht viel Aufmerksamkeit auf sich, wurde dann aber bereits im Viertelfinale von Raquel Pennington besiegt. Der spannende und harte Drei-Ründer sicherte sowohl ihr als auch Pennington einen Platz auf der Final-Veranstaltung, wo Duke auf Peggy „The Daywalker“ Morgan (2-0) treffen wird.
Morgan gewann ihren Kampf um den Einzug ins Haus mit einem technischen Knockout, wurde dann allerdings im Viertelfinale per Armbar von Sarah Moras aus dem Turnier gekegelt. Nun wird sie in Las Vegas auf eine Team-Kollegin aus Ronda Rouseys Kader treffen und versuchen, sich an Dukes Stelle den heiß ersehnten UFC-Vertrag unter den Nagel zu reißen.

Roxanne Modaferri vs. Raquel Pennington
Auch diese beiden Bantamgewichtlerinnen waren in der 18. TUF-Staffel zu sehen, und auch von diesen beiden wird nächste Woche höchstwahrscheinlich nur noch eine ein Teil der UFC sein. Roxane „The Happy Warrior“ Modaferri (15-10) kämpft seit 2003 und ist in diesen zehn Jahren weit herumgekommen. Unter anderem in Japan – ein Land, für das sie eine glühende Leidenschaft entwickelte, sich dort niederließ und ein Gym eröffnete. Ihre MMA-Karriere dagegen hat in den letzten Jahren etwas gelitten – fünf Kämpfe nacheinander hat „The Happy Warrior“ verloren, wobei in dieser Statistik nicht ihr Erfolg im TUF-Haus berücksichtigt ist.

Raquel „Rock“ Pennington (3-3) war zusammen mit Jessamyn Duke in den wohl besten Kampf der Staffel verwickelt, die sie im Viertelfinale per Punktentscheid aus dem Turnier kegelte und sich damit eine Menge Respekt erarbeitete. Sie unterlag zwar in der nächsten Runde der späteren Finalistin Jessica Rakoczy, darf am Samstag aber dennoch um einen festen Platz in der UFC antreten.

Vorprogramm
Im Federgewicht könnten zwischen Akira Corassani (11-3-0(1)) und Maximo “Maxi” Blanco (9-4-1(1)) ein paar spektakuläre Feuerwerke zünden. Corassani kennt das TUF-Haus nur zu gut, schließlich hat er selbst einige Wochen dort verbracht. Im Laufe der 14. Staffel etablierte er sich schnell als üble Nervensäge für einige der anderen Kämpfer, die mit allerlei Provokationen dafür sorgte, dass das Verhältnis zu mehr als einem der TUF-Kollegen nachhaltig in die Brüche ging. Eine Niederlage gegen Dennis Bermudez ließ seine Final-Träume im weiteren Verlauf der Staffel allerdings platzen und Verletzungen verzögerten sein UFC-Debüt anschließend bis in den September 2012 – gegen Andy Ogle konnte er sich zwar nur knapp durchsetzen, im April folgte dann mit einem dominanten Punktsieg gegen den gefährlichen Robbie Peralta allerdings ein beeindruckender Überraschungserfolg für den Schweden, der nun 2-0 in der UFC steht und sich mit einem weiteren Erfolg endgültig im Kader etablieren kann.

Maximo Blanco musste im April 2012 zwar ein misslungenes Debüt in Form einer knappen Punktniederlage gegen Marcus Brimage hinnehmen, konnte ein Jahr später aber Sam Sicilia nach Punkten bezwingen. Der gebürtige Venezuelaner hat den Großteil seiner Karriere in Japan verbracht, wo er vor einem Wechsel zu Strikeforce und darüber in die UFC für die Organisationen Sengoku und Pancrase sechs Kämpfe nacheinander gewinnen konnte, fünf davon durch Knockout. Nach einem Sieg und einer Niederlage in der UFC muss gegen Corassani nun allerdings ein Erfolg her, um die Zukunft im Octagon zu sichern.

Zuvor kommt es, ebenfalls im Federgewicht, zu einer etwas ungewöhnlichen Ansetzung. Rani Yahya (19-7) ist ein recht bekanntes Gesicht im Federgewicht und konnte im Octagon bisher einige Male mit beeindruckenden Siegen überzeugen. In der WEC machte der Grappling-Spezialist bereits mit Siegen gegen Mark Hominick und Eddie Wineland auf sich aufmerksam, bevor er mit einem Erfolg gegen Mike Brown eindrucksvoll in der UFC debütierte. Zwar musste er sich in seinem zweiten Octagon-Auftritt Chad Mendes nach Punkten geschlagen geben, seitdem läuft es allerdings ausgezeichnet für den Brasilianer, der nacheinander Josh Grispi, Mizuto Hirota und Josh Clopton besiegen konnte. Tom „Stoneface“ Niinimäki (20-5-1) dagegen war noch nie im Octagon zu sehen. In Skandinavien dagegen ist der 31-Jährige seit langem erfolgreich, allerdings ist ein Kämpfer vom Kaliber Yahyas ein Härtetest für beinahe jeden UFC-Debütanten. Mit elf aufeinanderfolgenden Siegen, zuletzt gegen WEC-Veteran Chase Beebe und den ehemaligen UFC-Kämpfer Walel Watson, hat sich der Finne elf Jahre nach seinem Profi-Debüt endlich eine Chance im Octagon gesichert. Dort wird er am Samstag versuchen, gegen einen starken Gegner den sechzehnten vorzeitigen Sieg seiner Karriere einzufahren.

Im einzigen Schwergewichtskampf des Abends werden zwei UFC-Neulinge mit einer Menge Potential ins Octagon steigen. Jared „The Big Show“ Rosholt (8-1), Bruder des erfolgreichen Ringers und Ex-UFC-Kämpfers Jake Rosholt, trifft im Mandalay Bay Events Center auf Walter „The Big Ticket“ Harris (4-1). Rosholt trainiert in Texas beim „Team Takedown“, dem u.a. auch Johny Hendricks angehört. Für ihn war der 18. September dieses Jahres ein ganz besonderer Tag: seine Frau brachte ein gesundes Kind zur Welt, bevor er einige Stunden später erfuhr, dass er in der UFC kämpfen würde. Mit Walt Harris trifft der Ringer nun auf einen früheren Basketball-Spieler, der sein Leben lang auf hohem Level professionellen Sport getrieben hat und mit immensem körperlichen Potential und einer ordentlichen Portion Aggressivität jeden seiner vier bisherigen Kämpfe in der ersten Runde durch Knockout gewinnen konnte.

Im Weltergewicht hätten am Samstag eigentlich Zak Cummings und Sergio Moraes aufeinandertreffen sollen, die beiden verletzten sich jedoch im Training und wurden von Sean Spencer (10-2) und Drew Dober (13-4) ersetzt. Spencer gab im Januar gegen Rafael Natal sein kurzfristiges UFC-Debüt im Mittelgewicht, musste jedoch in der dritten Runde in einem Arm Triangle Choke abklopfen. Im September setzte er sich per geteiltem Punktentscheid gegen Yuri Villefort durch, braucht gegen UFC-Neuling Drew Dober aber höchstwahrscheinlich trotzdem einen Sieg, um in der UFC bleiben zu dürfen. Dober fuhr im Juli einen Sieg gegen den UFC-Veteranen T.J. O’Brien ein, der ihm seine eigene Chance im Octagon ermöglichte. Von seinen dreizehn Siegen kamen zehn vorzeitig zustande – eine sehr gute Statistik, die er gegen Spencer fortführen möchte.

Eröffnet wird der Abend über den offiziellen Facebook-Stream, der einen Kampf zwischen zwei Fliegengewichts-Talenten zeigt. Ryan Benoit (7-2) und Josh „The Gremlin“ Sampo (10-2) haben mit Antonio Banuelos beziehungsweise Joseph Sandoval in letzter Zeit jeweils einen UFC-Veteranen besiegen können und sich eine Chance im Octagon verdient, in dem sie sich in der recht dünn besetzten Fliegengewichtsklasse schnell einen Namen machen könnten.


Anbei das gesamte Programm:

The Ultimate Fighter Season 18 Finale
Samstag, 30. November 2013
Mandalay Bay Events Center in Las Vegas, Nevada, USA

Hauptprogramm (ufc.tv)
Gray Maynard vs. Nate Diaz
Julianna Pena vs. Jessica Rakoczy
Chris Holdsworth vs. David Grant
Jessamyn Duke vs. Peggy Morgan
Roxanne Modaferri vs. Raquel Pennington

Vorprogramm (ufc.tv)
Akira Corassani vs. Maximo Blanco
Rani Yahya vs. Tom Niinimäki
Jared Rosholt vs. Walt Harris
Sean Spencer vs. Drew Dober

Vorprogramm (Facebook)
Ryan Benoit vs. Joshua Sampo