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Maia vs. Shields bei der UFC Fight Night 29

Demian Maia und Jake Shields können am Mittwoch einen wichtigen Sieg einfahren.

Zum sechsten Mal in diesem Jahr gastiert die UFC momentan in Brasilien. Zehn Kämpfe werden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag aus dem Ginásio José Correa in Barueri in der Nähe von Sao Paulo übertragen.

Mit einem Weltergewichtskampf zwischen Demian Maia und Jake Shields führt ein stilistisch faszinierendes Duell das Programm an, denn die beiden gehören seit Jahren zu den besten Grapplern der Welt. Außerdem werden in Barueri bekannte Gesichter wie Erick Silva, Dong Hyun Kim, Thiago Silva oder Rousimar Palhares in den Käfig steigen. Unser Brasilien-Korrespondent, Tobias Bunnenberg, wird natürlich wieder vor Ort sein und euch mit Fotos und Interviews versorgen.

Der Event wird in Deutschland vom ersten bis zum letzten Kampf kostenlos auf ufc.tv übertragen.

Demian Maia vs. Jake Shields
Auf diesen Kampf zweier BJJ-Experten haben viele Fans der „sanften“ Kunst lange gewartet. Mit Demian Maia (18-4) und Jake Shields (28-6-1(1)) hat UFC-Matchmaker Joe Silva zwei der besten Grappler des Kaders aufeinander angesetzt, zwischen denen obendrein ein Platz an der Speerspitze der Gewichtsklasse auf dem Spiel steht.
Gerade der hohe Wert eines Sieges könnte zwar auch dafür sorgen, dass die beiden Grappler sich einen, höchstwahrscheinlich nicht wirklich ansehnlichen Kickbox-Kampf liefern, angesichts der Klasse am Boden dürfen Fans aber darauf hoffen, dass sich das Geschehen früher oder später auf die Matte verlagern wird. Falls einem von beiden dort ein beeindruckender Sieg gelingen sollte, könnte das für eine sehr gute Ausgangsposition im Rennen um die nächsten Titelkämpfe sorgen.

Besonders Demian Maia hat seinen Anspruch auf einen Titelkampf immer wieder deutlich gemacht, nachdem er vom Mittel- ins Weltergewicht wechselte. Maia hatte zwar über lange Zeit hinweg auch bis 85 Kilo Erfolg, Niederlagen gegen Mark Munoz, Chris Weidman und Anderson Silva bewegten ihn jedoch Mitte 2012 dazu, weitere acht Kilo abzukochen. Seitdem wirkt der Brasilianer wie ausgewechselt. Ein schneller T.K.o.-Sieg gegen Dong Hyun Kim, der ebenfalls am Mittwoch in den Käfig steigen wird, könnte noch als Glück abgetan werden. Kim verletzte sich schließlich nach einer knappen halben Minute bei einem Takedown, woraufhin der Kampf bei UFC 148 im Juli 2012 abgebrochen wurde. Drei Monate später allerdings fertigte Maia in nur zweieinhalb Minuten Rick Story ab, bevor er bei UFC 156 Jon Fitch drei Runden lang dominierte. Das endgültige Ticket an die Spitze könnte Maia am Mittwoch im Kampf gegen Jake Shields lösen, der seine Chance auf den Weltergewichtsgürtel bereits hatte.

Bei UFC 129 lieferte Shields vor 55.000 hauptsächlich kanadischen Fans in Toronto einen überraschend ausgeglichenen Kampf gegen Weltergewichts-Champion Georges St-Pierre ab, verlor im Anschluss allerdings in einer knappen Minute durch K.o. gegen Jake Ellenberger. Ein nichtgewerteter Sieg gegen Ed Herman (umgewandelt nach einer positiven Doping-Probe) und zwei recht ereignislose Punktsiege gegen Yoshihiro Akiyama und Tyron Woodley haben Shields seitdem eher im Hintergrund gehalten, trotzdem ist er seit dem Ellenberger-Kampf unbesiegt und kann mit Dan Henderson, Yushin Okami, Carlos Condit u. A. sowieso seit langem auf bekannte und respektierte Namen in seinem Resümee verweisen. Dennoch befindet Shields sich in dieser Woche an einem Scheideweg: Gewinnt er, wenn möglich natürlich imposant und eindeutig, könnte er näher an einer zweiten Titelchance dran sein, als es einige Fans glauben wollen. Verliert er, könnte ihn das allerdings genauso gut aus der UFC kegeln. Die aktuellen Beispiele von Jon Fitch und Yushin Okami haben bewiesen, dass auch Top-Kämpfer nach einer schlecht getimten Niederlage nicht mehr sicher vor den Entlassungspapieren sind.

Erick Silva vs. Dong Hyun Kim
Auch vor Maia vs. Shields gibt es einen bedeutenden Kampf im Weltergewicht: Erick „Indio“ Silva (15-3) und Dong Hyun „Stun Gun“ Kim (17-2-1) gehören beide seit längerem zu den besten Leuten der 77 Kilo-Klasse, konnten aber noch nicht ganz nach oben durchstarten. Am Mittwoch bekommen sie die Chance, genau das mit einem imposanten Sieg zu tun.

Silva debütierte im August 2011 mit einem Erstrundenknockout gegen Luis Ramos in der UFC und schlug in seinem zweiten Auftritt Carlo Prater in nur 29 Sekunden T.K.o., woraufhin Ringrichter Mario Yamasaki ihn allerdings wegen vermeintlicher Schläge auf den Hinterkopf Praters disqualifizierte. Motiviert von der kontroversen Entscheidung drehte Silva bei seinem nächsten Abstecher in den Käfig auf und zwang Charlie Brenneman in seinem ersten und bisher einzigen Kampf außerhalb Brasiliens per Rear Naked Choke zur Aufgabe. Wenige Monate später legte er gegen Jon Fitch zwar den Kampf des Abends hin, verlor nach drei Runden allerdings recht deutlich nach Punkten. Konditionelle Schwierigkeiten und zu wenige Antworten auf Fitchs starkes Ringen hatten dem Jungspund damit erstmalig seine Grenzen aufgezeigt, gegen die er am Mittwoch erneut stoßen könnte, denn auch der Südkoreaner Dong Hyun Kim ist extrem gut darin, seine Gegner am Boden und im Clinch zu kontrollieren.

Kim ist bereits seit 2008 ein Mitglied der UFC. Nach Siegen gegen Matt Brown, TJ Grant, Nate Diaz u. A. stieß auch er an seine Grenzen, als er von Carlos Condit in der ersten Runde abgefertigt wurde. Außer Condit und Maia war bisher aber niemand in der Lage, den Südkoreaner derartig in Schwierigkeiten zu bringen. Zuletzt durften Paulo Thiago und Siyar Bahadurzada dies feststellen, die beide von Kim kontrolliert wurden und die Octagon-Bilanz von „Stun Gun“ damit auf  acht Siege bei zwei Niederlagen hochgeschraubt haben. Am Mittwoch wird Kim als perfekter Test für Silva fungieren, um festzustellen, ob dieser seit dem Kampf gegen Fitch genügend Arbeit in seine Verteidigung gegen Ringer gesteckt hat. Falls das nicht der Falls ein sollte, ist Kim einen Schritt näher dran an seinem Ziel, der erste asiatische Titelträger der UFC zu werden.

Thiago Silva vs. Matt Hamill
Zu einem etwas überraschenden Duell kommt es im Halbschwergewicht. Thiago Silva (15-3-0(2)) und Matt „The Hammer“ Hamill (11-4) sind zwar beides bekannte Gesichter in der UFC, deren Karrieren in letzter Zeit allerdings recht unterschiedlich verliefen.

Silva startete in seiner MMA-Karriere zunächst mit 13 Siegen in Folge durch, wurde dann allerdings von Lyoto Machida ausgeknockt. Einem K.o.-Sieg gegen Keith Jardine folgte ein weiterer Erfolg gegen Brandon Vera, der später allerdings in einen nichtgewerteten Kampf umgewandelt wurde, nachdem Silva seinen Doping-Test nicht bestand. Wie sich herausstellte, hatte Silva nach einer längeren Verletzungspause eine Urinprobe gefälscht, um Substanzen zu verheimlichen, mit deren Hilfe er eine erneute Rückenverletzung schneller als geplant auskurieren konnte.

Nachdem er die einjährige Sperre abgesessen hatte, kehrte der Brasilianer für einen Kampf gegen Alexander Gustafsson zurück, in Stockholm, der Heimatstadt des Schweden, der vor kurzem um den Titel kämpfen durfte. Nach drei Runden zog Silva allerdings auf den Punktzetteln den Kürzeren. Ein halbes Jahr später kehrte er mit einem Aufgabe-Sieg gegen Stanislav Nedkov zurück, der allerdings ebenfalls in einen nichtgewerteten Kampf umgewandelt wurde, nachdem Silva positiv auf Marijuana getestet wurde. Mit einem K.o.-Sieg gegen Rafael Cavalcante fuhr Silva im vergangenen Mai dann seinen ersten offiziellen Sieg seit Sommer 2009 ein und hat gezeigt, warum er trotz der Kontroversen seit Jahren ein gefürchteter Gegner in der UFC-Halbschwergewichtsklasse ist.

Hamill dagegen trat im Sommer 2011 vom Sport zurück, nachdem er gegen „Rampage“ Jackson und Alexander Gustafsson verloren hatte. Ein knappes Jahr später kehrte der seit seiner Geburt gehörlose, ehemalige College-Ringer allerdings zurück und besiegte bei UFC 152 Roger Hollett nach Punkten. Das ist mittlerweile schon wieder über ein Jahr her, weshalb die Ansetzung gegen Silva allgemeine Verwunderung hervorgerufen hat. Falls „The Hammer“ trotzdem als Sieger den Käfig verlassen sollte, dürfte ihn das direkt wieder in eine komfortable Position auf den Ranglisten befördern.

Fabio Maldonado vs. Joey Beltran
Weder Fabio Maldonado (19-6) noch Joey “The Mexicutioner” Beltran (14-8-0(1)) werden wohl jemals um den Halbschwergewichtstitel kämpfen. Beide sind extrem schwer zu finalisieren, haben ein Kinn aus Granit und schwingen mit Vorliebe schwere Fäuste, was gegen die Elite der Gewichtsklasse erwiesenermaßen nicht reicht, dafür aber regelmäßig für hochexplosive und unterhaltsame Kämpfe sorgt. Normalerweise reicht bereits einer der beiden, um einen Kampf in eine wahre Schlacht zu verwandeln – was passiert, wenn beide gleichzeitig in einen Käfig gesteckt werden, werden wir in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag miterleben dürfen.

Dieser Kampf hat definitiv das Zeug zum Kampf des Abends, und außerdem gäbe es eine gute Chance auf den Knockout des Abends, wenn – und das ist ein großes wenn – die beiden nicht schier unmenschliche Nehmerqualitäten hätten. Maldonado ertrug im Oktober 2012 zehn Minuten lang die Attacken  Glover Teixeiras, bis der Kampf unter Protesten Maldonados vom Ringarzt abgewunken wurde. Beltran ließ sich Ende 2010, vor und nach diversen anderen Schlachten, drei Runden lang sein linkes Bein von Pat Barrys monströsen Low Kicks einstampfen und kämpfte bis zur letzten Sekunde zurück.

Beltran gewann zwar im vergangenen Dezember gegen Igor Pokrajac, der Sieg wurde später allerdings in einen nichtgewerteten Kampf umgewandelt, nachdem Beltrans Doping-Text positiv ausfiel. Der 31-Jährige kann damit nur einen Sieg in seinen letzten sieben UFC-Kämpfen vorweisen und steht gegen Maldonado mit dem Rücken zur Wand. Auch der Ex-Boxer aus Brasilien sollte allerdings gewinnen, wenn er seinen Job behalten will.  Im Mai gewann er zwar nach Punkten gegen Roger Hollett, zuvor verlor er allerdings sowohl gegen Teixeira als auch gegen Igor Pokrajac sowie Kyle Kingsbury.

Rousimar Palhares vs. Mike Pierce
Es hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass Rousimar “Toquinho” Palhares (14-5) jemals im Weltergewicht antreten würde. Der für seine Beinhebel bekannte Brasilianer trägt den Spitznamen „Baumstumpf“ (Übersetzung von „Toquinho“) nicht umsonst und erinnert mit seiner extrem kompakten und stämmigen Figur stark an eine Comic-Figur. Palhares hat sich trotzdem auf 77 Kilo gebracht, wo er auf Mike Pierce (17-5) treffen wird.

Dieser Kampf wird für Palhares der erste Auftritt seit Dezember 2012 sein. An der australischen Goldküste wurde „Toquinho“ von Hector Lombard ausgeknockt, verlor damit nach einer T.K.o.-Niederlage gegen Alan Belcher seinen zweiten Kampf in Folge und wurde dann obendrein noch wegen der Einnahme illegaler Substanzen von der UFC suspendiert. Der Wechsel ins Weltergewicht stellt für Palhares daher auf viele Arten einen Neuanfang dar, der gleichzeitig seine letzte Chance in der UFC sein dürfte. Der 33-Jährige hat zwar von seinen bisher elf UFC-Kämpfen stolze sieben gewonnen, zwei Niederlagen in Folge sowie ein positiver Doping-Test bringen aber beinahe jeden Kämpfer an den Rand der Entlassung.

In dieser Hinsicht befindet sich Mike Pierce in einer weitaus besseren Position. Der ebenfalls 33-Jährige Ringer-Spezialist ist zwar weniger populär als sein brasilianischer Konterpart, hat dafür während seiner zwölf Kämpfe umfassenden UFC-Karriere nur drei Mal verloren, und zwar jeweils äußerst knapp bis kontrovers gegen Jon Fitch, Johny Hendricks und Josh Koscheck. Zurzeit kann Pierce außerdem eine Siegesserie von vier Erfolgen am Stück vorweisen, u.a. gegen Carlos Eduardo Rocha, Aaron Simpson und Seth Baczynski. Die Ansetzung gegen Palhares ist daher etwas überraschend, ein Sieg gegen ein bekanntes Gesicht auf dem Hauptprogramm könnte Pierce dafür die langersehnte Aufmerksamkeit einbringen.

Raphael Assuncao vs. T.J. Dillashaw
Auch in diesem Bantamgewichtskampf steht einiges auf dem Spiel. Zwischen Raphael Assuncao (20-4) und T.J. Dillashaw (8-1) könnte sich entscheiden, wer es in der immer noch recht dünn besetzten Gewichtsklasse als nächstes in die wirklich relevanten Gegenden schafft.

Assuncao war bereits in der WEC ein bekanntes Gesicht und stieg u.a. gegen Yves Jabouin, Diego Nunes und Urijah Faber in den Käfig. Sein UFC-Debüt im März 2011 verlief zwar desaströs, als er in der ersten Runde von Erik Koch ausgeknockt wurde, seitdem konnte er allerdings konstant überzeugen und dabei u.a. Siege gegen Mike Easton und Vaughan Lee einfahren.

Am Mittwoch wird er mit T.J. Dillashaw dem wohl härtesten Gegner seit längerer Zeit gegenüberstehen. Dillashaw schaffte es in der 14. Ultimate Fighter-Staffel bis ins Finale, musste dort gegen John Dodson allerdings die erste und bisher einzige Niederlage seiner Karriere einstecken. Seitdem gewann der Team Alpha Male-Kämpfer nach Punkten gegen Walel Watson, durch Aufgabe gegen Vaughan Lee und durch (T.)K.o. gegen Issei Tamura und Hugo Viana.

Seit einigen Monaten profitiert Dillashaw dabei vom neuen Chef-Trainer, Duane Ludwig, unter dessen Feder die zurzeit bei der UFC unter Vertrag stehenden Kämpfer des Camps eine unglaublich beeindruckende Bilanz von 13 Siegen ohne eine einzige Niederlage erkämpft haben. Falls am Mittwoch ein weiterer Erfolg gegen Assuncao dazukommen sollte, könnte Dillashaw sich schon bald im Kampf um die Titelchance wiederfinden.

Vorprogramm:
Nachdem zwei Kämpfe kurzfristig ausfallen mussten, besteht das Vorprogramm in Barueri nun nur noch aus vier Kämpfen. Im Weltergewicht wird Ildemar „Marajó“ Alcantara (19-5) auf Igor Araujo (23-6-0(1)) treffen. Alcantara debütierte im Halbschwergewicht in der UFC und konnte dort Wagner Prado per Kniehebel zur Aufgabe bringen –  angesichts seines Gewichtsnachteils ein sehr beeindruckendes Ergebnis. Ein halbes Jahr später fand Alcantara auch zwei Gewichtsklassen tiefer Erfolg, als er Leandro Silva nach drei Runden per Punktentscheid bezwang.

Greg Jackson-Kämpfer Igor Araujo gibt am Mittwoch sein offizielles UFC-Debüt, nachdem er es als Teilnehmer der 16. TUF-Staffel nicht in den Kader geschafft hatte. Ein gewonnener Kampf in der regionalen Szene reichte jedoch, und nun bekommt Araujo, der längere Zeit in Europa (u.a. in Deutschland) gelebt, trainiert und gekämpft hat, seine Chance im Octagon.

Ebenfalls im Weltergewicht, werden zuvor Yan Cabral (10-0) und David „Daudi“ Mitchell (12-3) aufeinandertreffen. Cabral war Teil der zweiten TUF Brazil-Staffel, schied aber aus, nachdem er sich in seinem zweiten Kampf die Hand gebrochen hatte. Mitchell debütierte bereits im Jahr 2010 im Octagon und verlor nacheinander gegen TJ Waldburger und Paulo Thiago. Im Januar rettete er seine UFC-Karriere vorerst mit einem Sieg gegen Simeon Thoresen, steht am Mittwoch nach einer T.K.o.-Niederlage gegen Mike Pierce aber ein weiteres Mal mit dem Rücken zur Wand.

Im einzigen Fliegengewichtskampf des Abends bekommt Illiarde Santos (27-8-1(1)) die Chance, seine Niederlage gegen Ian McCall im August vergessen zu machen. Bei UFC 163 lieferte der Brasilianer sich ein überraschend ausgeglichenes Duell mit dem populären „Uncle Creepy“, verlor nach drei Runden aber nach Punkten. Chris „Kamikaze“ Cariaso (14-5) war bereits mehrfach in der WEC zu sehen, wo er u.a. gegen Renan Barao antrat. In der UFC wurde es für ihn nicht wirklich leichter, mit Michael McDonald und Takeya Mizugaki wurden ihm im Octagon weitere Hochkaräter vorgesetzt, gegen die er sich zwar gut schlagen konnte, aber den Gewichtsnachteil trotzdem zu spüren bekam. Ein Wechsel ins Fliegengewicht schien sich mit einem Sieg gegen Josh Ferguson zunächst auszuzahlen, seitdem musste der Thaibox-Experte allerdings Niederlagen gegen John Moraga und Jussier Formiga einstecken.

Im Eröffnungskampf werden zwei Leichtgewichtler ihre UFC-Debüts geben. Der Brasilianer Allan „Nuguette“ Patrick (10-0) trainiert in Curitiba im X-Gym und kann mit zehn Siegen in ebenso vielen Kämpfen eine weiße Weste vorweisen. Eine ebenso reine Statistik nennt Garett Whiteley (8-0) sein Eigen, der bisher lediglich in Indianapolis in den Käfig gestiegen ist, wo er aufgewachsen ist und immer noch trainiert. Der Amerikaner gewann nach einer Punktentscheidung in seinem ersten Kampf sieben Mal hintereinander vorzeitig und wird nun hinter feindlichen Linien sein UFC-Debüt geben.

Anbei das gesamte Programm:

UFC Fight Night 29: Maia vs. Shields
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Ginásio José Correa in Barueri, Brasilien

Hauptprogramm (ufc.tv)
Demian Maia vs. Jake Shields
Erick Silva vs. Dong Hyun Kim
Thiago Silva vs. Matt Hamill
Fabio Maldonado vs. Joey Beltran
Rousimar Palhares vs. Mike Pierce
Raphael Assuncao vs. T.J. Dillashaw

Vorprogramm (ufc.tv)
Ildemar Alcantara vs. Igor Araujo
Yan Cabral vs. David Mitchell
Illiarde Santos vs. Chris Cariaso
Allan Patrick vs. Garett Whiteley