MMA

Machida meldet sich zu Wort

Der UFC-Halbschwergewichtschampion Lyoto Machida (16-0) sprach zum ersten Mal seit seiner Hand-OP mit den Medienvertretern. In einem Exklusiv-Interview mit den Kollegen von Sherdog.com, welches als Videoblog veröffentlicht wurde, sieht man Machidas linke Hand noch immer geschient. Trotzdem scheint der Brasilianer guter Dinge zu sein:

„Für mich ist es jetzt erst einmal wichtig, dass meine Hand wieder vollständig verheilt. Danach werde ich mit leichten Kraftübungen anfangen, um meinen Körper langsam aber sicher wieder in Form zu bringen. Deshalb mache ich mir zurzeit wenige Gedanken über eine mögliche Strategie, wie ich Shogun schlagen kann. Eines steht jedoch fest: Es wird ein harter Kampf werden. Ich werde mich so vorbereiten, als ob dies unser erster Kampf sein wird. Shogun ist ein wirklich harter, aber vor allen Dingen ein sehr gefährlicher Gegner. Ich habe vieles aus unserem letzten Kampf gelernt.“

Auf die Frage, ob er sich denn vorstellen könne, in Zukunft gegen Anderson Silva oder Rogerio Nogueira zu kämpfen, antwortete Machida wie folgt:

„Ich möchte gegen keinen von den beiden antreten, auch wenn es die UFC gerne hätte. Anderson hat mir eine Menge im Training beigebracht. Wir trainieren zusammen, gehören dem gleichen Team an und er war der erste UFC Champion aus unserem Team. Anderson ist ein sehr guter Freund von mir und die Tatsache, dass er mir so viel gelehrt hat, macht für mich einen Kampf unmöglich. Dasselbe zählt für Minotoro: Wir werden nicht gegeneinander kämpfen! Es gibt so viele potenzielle Gegner. Wieso sollten wir untereinander kämpfen?“