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Kimbos UFC-Tage sind vorbei

"Das war höchstwahrscheinlich Kimbos letzter Fight in der UFC", sagte UFC Präsident Dana White auf der offiziellen Pressekonferenz nach dem UFC 113 Event. Kimbo verlor bei dem Event seinen Kampf gegen TUF-Kollegen Matt Mitrione.

Kevin "Kimbo Slice" Ferguson wurde in der Szene durch die Youtube Videos seiner "Backyard-Fights" (engl. Hinterhofkämpfe) bekannt und war seit mehreren Jahren als "Internetsensation" in aller Munde. Seine Markenzeichen, Bart und Goldkette, lockten Millionen von Zuschauern vor die Mattscheibe. Diese Publicity sorgte gar für einen EliteXC-Vertrag. Später katapultierte ihn die Teilnahme an der zehnten Staffel von The Ultimate Fighter gar in die UFC.

Doch so erfolgreich wie in seinen Youtube-Videos war Kimbo in seiner MMA-Karriere nicht. In seinem größten Fight, dem Hauptkampf des live auf CBS übertragenen EliteXC "Heat" Events 2008, wurde Kimbo vom bis dato fast unbekannten Seth Petruzelli in nur wenigen Sekunden ausgeknockt. Bei TUF verlor er sein erstes Match gegen den späteren Staffelsieger Roy Nelson und wurde nun zuletzt bei UFC 113 von Matt Mitrione demontiert. Sein MMA-Bilanz lautet 4-2 (1-1 davon in der UFC). Seinen einzigen UFC-Sieg feierte er beim TUF 10 Finale gegen einen ausgepowerten und übervorsichtigen Houston Alexander, nach Punkten.

"Es war nicht so spektakulär oder unterhaltsam wie seine Youtube-Kämpfe, aber ein Sieg ist ein Sieg", kommentierte Dana White. "Ich habe in der Vergangenheit viel Schlechtes über Kimbo gesagt, doch nach dem ersten Treffen mit ihm habe ich gemerkt, dass er ein vernünftiger Kerl ist. Ich respektiere ihn und mag ihn als Person, doch das war es für ihn vorerst in der UFC."