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Kein Titelkampf für Lyoto Machida

Lyoto Machida muss weiter auf seinen Rückkampf gegen Jon Jones waren. (Foto: Mark Bergmann/GroundandPound)

Lyoto Machida scheint die Quittung dafür zu bekommen, dass er einen möglichen Titelkampf gegen Jon Jones bei UFC 153 abgelehnt hat. Bei „UFC Tonight“ gab UFC-Präsident Dana White bekannt, dass der nach UFC on Fox 4 als Nummer-1-Herausforderer gekürte, ehemalige Halbschwergewichtschampion doch noch einen weiteren Kampf wird bestreiten müssen, bevor er einen weiteren Titelkampf bekommt.

In der Sendung sagte White: „Er ist nicht als nächster an der Reihe. Er wird noch einen Kampf machen.“ Dabei hatte die UFC Machida den Rückkampf gegen Jon Jones nach der Absage von Dan Henderson bereits für UFC 152 angeboten, nachdem Machida durch seinen überzeugenden K.o.-Sieg über Ryan Bader bei UFC on Fox 4 offiziell zum Herausforderer Nummer 1 erklärt wurde.

Machida lehnte den Kampf aufgrund der zu kurzen Vorbereitung ab, woraufhin nun Vitor Belfort bei UFC 151 gegen Jones um den Titel kämpfen wird.

Machidas Manager Ed Soares scheint die Aussage von White allerdings nicht sonderlich hart getroffen zu haben. Gegenüber unseren Kollegen von MMAJunkie sagte Soares: „Was auch immer die UFC möchte, ist okay.“

Des Weiteren führte er aus: „Vor fünf Wochen hatten wir zum ersten Mal gehört, dass es in dem Kampf um einen Titelkampf gehen soll. [White] gab bekannt, dass es zwischen „Shogun“ und Vera um einen Titelkampf gehen sollte, aber dann hat er Stress von außen bekommen. Zwischen Lyoto und Ryan ging es eigentlich nicht um einen Titelkampf. Der einzige Grund, warum er das gemacht hat, war, weil er Stress von außen bekommen hat. Es ist also okay, dass Lyoto noch mal kämpfen muss.“

Ähnlich sieht es im Fall von Chris Weidman aus. Das noch ungeschlagene Mittelgewicht konnte zuletzt den als Nummer-1-Herausforderer gehandelten Mark Munoz beeindruckend schlagen und hat seitdem immer wieder betont, dass er gegen Mittelgewichtschampion Anderson Silva kämpfen möchte.

Auch dem schob White bei „UFC Tonight“ einen Riegel vor: „Nein, nein. Na ja, es könnte passieren. Wer weiß. Wir werden sehen, was passiert... Das Mittelgewicht ist im Moment richtig heiß. Viele Jungs sind im Rennen. Wir werden sehen, was passiert.“

Der Hintergedanke bei White dürfte hier auch sein, dass ein Super-Fight zwischen Weltergewichtschampion Georges St. Pierre und Anderson Silva immer wahrscheinlicher zu werden scheint. Das Einzige, was diesem Kampf noch im Weg stehen könnte, ist GSPs bevorstehende Titelverteidigung gegen Interimschampion Carlos Condit.

Allerdings sollten Weidman und Machida nicht den Kopf hängen lassen, wer hätte schließlich vor einer Woche gedacht, dass Vitor Belfort einen Titelkampf gegen Jon Jones bekommt?