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Kann McGregor schon früher wieder kämpfen?

Conor McGregor ist innerhalb weniger Monate zu einem der populärsten Europäer in der UFC geworden. (Foto: Zuffa LLC)

Conor McGregor (14-2), populärer irischer UFC-Federgewichtler, hält sich zurzeit in Orange County, Kalifornien, auf, wo er sich von einem Kreuzbandriss erholt. Die Knieverletzung hatte „The Notorious“ sich im August während seines Kampfes gegen Max Holloway zugezogen. McGregor gewann den Kampf dennoch und verbesserte seine UFC-Statistik damit auf 2-0, muss laut erster Diagnose jedoch bis zu zehn Monate auf den nächsten Einsatz warten.

Im Interview mit Groundandpound verriet der Ire uns nun allerdings, dass man ihn unter Umständen bereits früher wieder im Käfig sehen könnte: „Ich bin bereits Fahrrad gefahren. Das gab es noch nie, elf Tage nach der Operation. Meine Reha ist absolut hochklassig (…). Ich fühle mich super.“

Gibt es schon ein genaues Datum für eine Rückkehr? McGregor kann keine konkrete Zeitangabe nennen, glaubt aber, dass es schneller gehen könnte als bei Georges St-Pierre, der Ende 2011 die gleiche Verletzung erlitt: „Ich will zurück in den Käfig. Georges hat acht Monate nach der Operation wieder mit dem Training angefangen, und der Arzt meinte, er hätte noch früher beginnen können“, so McGregor. „Meine Operation ist noch besser verlaufen als die von Georges (…). Gestern hab ich ein Mädchen getroffen, das sechs Monate nach der Operation schon wieder Volleyball spielen konnte. Sechs Monate und eine Woche! Wir werden also sehen; ich bin jung.“

Momentan ist McGregor zwar noch auf Krücken angewiesen, sein Mundwerk funktioniert aber immer noch wie eh und je - besonders über Nik Lentz hatte „The Notorious“ einiges zu sagen. Lentz, den McGregor vor kurzem in einem Interview mit Fox Sports als „langweilig“ bezeichnete, schoss in einem Interview mit den amerikanischen Kollegen von Bloody Elbow zurück und empfahl dem Iren u.a., die Zeit bis zu seiner Rückkehr in einschlägigen Dubliner Schwulen-Bars zu verbringen. Das kam bei McGregor nicht gut an:

„Er ist ein Hinterwäldler. Es würde mich nicht wundern, wenn sich herausstellen sollte, dass er mit seiner Cousine verheiratet ist und mit ihr irgendwo in einer Wohnwagensiedlung lebt“, so McGregor mit erstaunlich analytischer Ruhe in der Stimme über Lentz. „Er ist langsam, seine Technik ist unsauber, er ist einfach schlecht. Niemand schert sich um ihn. Niemand kennt ihn überhaupt (…). Diese Typen haben mich nach meiner Meinung gefragt, die Leute bei Fox Sports, bei denen im Studio. Sie haben vorgeschlagen, ‚Namen-Assoziation’ zu spielen. Dann haben sie Top Ten-Kämpfer aufgezählt, und ich habe einfach meine ehrliche Meinung zu denen abgegeben. Ich habe gesagt, dass er langweilig ist, und ich finde, dass das eine korrekte Feststellung ist.“

Was McGregor noch alles zu sagen hatte, könnt ihr in der kommenden Ausgabe des Groundandpound-Journals erfahren, die Anfang November im Handel zu finden sein wird – es lohnt sich!