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Käuferzahlen von UFC 110 enttäuschend

Heute morgen berichteten wir über die enttäuschenden Einschaltquoten der WEC-Show "Bowles vs. Cruz". Nun ereilt Dachorganisation Zuffa die nächste schlechte Nachricht: Auch die Käuferzahlen des letzten UFC-Pay-Per-Views lassen stark zu wünschen übrig. So erreichte UFC 110 ersten Berichten zufolge lediglich etwa 215.000 nordamerikanische Haushalte. Eine normale UFC-Veranstaltung verkauft sich in der Regel rund drei bis viermal so viel. Große Veranstaltungen wie UFC 100 gar mehr als fünfmal.

Eine Erklärung für dieses unerfreuliche Ergebnis könnte die Tatsache sein, dass es sich um einen Event im Ausland handelte. Diese verkaufen sich erfahrungsgemäß schlechter als "normale" UFC-Kampfabende. Im Gegensatz zu sonstigen Veranstaltungen außerhalb der USA wurde die Show jedoch nicht aufgezeichnet, sondern zur gewohnten Sendezeit live übertragen. Extra dafür wurde der Event in Australien am frühen Nachmittag abgehalten. Die Fightcard war mit Namen wie Wanderlei Silva, Michael Bisping, Mirko CroCop, Minotauro Nogueira und Cain Velasquez zudem alles andere als schwach besetzt.

In Internetforen und Blogs wird derzeit heiß diskutiert, ob Zuffa den Markt langsam übersättigt hat und nur noch mit großen Kämpfen große Gewinne machen kann. Für solche Spekulationen scheint es jedoch noch ein wenig früh - mehr Klarheit werden die kommenden Events schaffem. Vor allem das Debüt in Abu Dhabi (mit immerhin zwei Titelkämpfen) und das Konterprogramm zu Strikeforce: Nashville werden dabei interessant zu beobachten sein.