MMA

International MMA Federation in Schweden gegründet

International Mixed Martial Arts Federation

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Globalisierung vom Mixed Martial Arts wurde gestern in Schweden begangen. Die International Mixed Martial Arts Federation (IMMAF) gab via Pressemitteilung ihre Gründung bekannt. Die gemeinnützige Organisation hat sich die weltweite Verbreitung des MMA-Sports und die Entwicklung allgemeingültiger Regeln und Sicherheitsmaßnahmen als Ziel gesetzt.

Die in Schweden ansässige IMMAF bietet nationalen Verbänden die Möglichkeit, einer internationalen Organisation beizutreten. Zudem möchte sie in Ländern, in denen es noch keinen nationalen MMA-Verband gibt, dabei helfen, einen eben solchen Verband zu etablieren. Allerdings beschränkt sich die IMMAF dabei zunächst auf die Amateurebene des Sports und wird vorerst nicht in den Profibereich eingreifen.

Auf der offiziellen Webseite der Organisation, IMMAF.org, heißt es: „Mixed Martial Arts (MMA) wird oft als der am schnellsten wachsende Sport der Welt bezeichnet. Die Beliebtheit von MMA steigt immer weiter und die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Sports sind endlos. Um dieses Potenzial nutzen zu können, braucht man einen gemeinsamen Bezugspunkt, eine demokratische Institution, die die weltweite Entwicklung des Sports organisiert und vorantreibt.“

Weiter beschreiben die Verantwortlichen ihre Ziele: „Unsere Vision für MMA ist, dass der Sport durch die Mitgliedschaft der IMMAF in SportAccord anerkannt und schließlich zu einer olympischen Sportart wird.“

Derzeit besteht die Organisation, die sich komplett durch Spenden finanzieren will, aus einem vorübergehenden Vorstand von fünf Mitgliedern: Bertrand Amoussou, George Sallfeldt, Robbie Olivier, Carl Otto Knudsen, Tom Madsen und dem Präsidenten August Wallén.

Wallén ist der ehemalige Präsident der Swedish MMA Federation, weswegen es wenig überraschend ist, dass die SMMAF als erster Verband eine Mitgliedschaft in der IMMAF beantragt hat.

Bereits vor einigen Wochen hatte Marc Ratner, UFC Vice President of Regulatory Affairs, die Notwendigkeit einer unabhängigen, internationalen Organisation gefordert. Dementsprechend positiv reagierte die UFC in einer offiziellen Pressemitteilung auf die Gründung der IMMAF. Dabei betonte sie, dass sie die IMMAF und ihren Präsidenten August Wallén „von ganzem Herzen unterstützen wird“. Ratner ließ zudem mitteilen, dass die „Gründung dieser Organisation lange überfällig war“. Somit darf die ganze MMA-Welt gespannt sein, welchen Einfluss die IMMAF und ihre Zusammenarbeit mit der UFC auf die Zukunft des MMA-Sports haben wird.