MMA

„Ich könnte mich selbst nicht mehr anschauen!“

Bas Rutten (Foto via 30minutesofblack.com)

Nach dem positiven Dopingtest Sonnens erhitzen sich förmlich die Diskussionen über mögliche Strafen, Konsequenzen und moralische Ansichten gegenüber den Sündern. Der frühere UFC Schwergewichtschampion und mehrfache Pancrase-Weltmeister Bas Rutten (24-4-1) ließ es sich dementsprechend nicht nehmen, seine Meinung zur derzeitigen Situation, in gewohnt blumiger Art, offen auszusprechen:

„Ich bin regelrecht sprachlos darüber, wer heutzutage alles erwischt wird! Was ist bloß mit dem guten alten nahrhaften Essen, Wasser und Supplements geschehen? Also das hat mir völlig ausgereicht, um stark genug und in hervorragender Form zu bleiben. Ich könnte es ja nachempfinden, wenn man zum Beispiel an einer Schulterverletzung leidet und der Arzt einem dazu rät etwas zu nehmen, um den Genesungsprozess zu beschleunigen. Aber dann sollte man doch auf keinen Fall kämpfen! Dadurch bekommt der Sport einen schlechten Ruf.

Dies trägt dazu bei, dass der MMA-Sport so verpönt ist wie das Masturbieren im Flugzeug... Sorry Leute, dass musste mal so gesagt werden. Aber jetzt einmal ernsthaft: So etwas ist wirklich sehr traurig und völlig unnötig! Wenn du altersbedingt nicht mehr in der Lage bist, dementsprechend zu trainieren, dann hör auf... ganz einfach! Ich könnte mich selbst nicht mehr im Spiegel anschauen, wenn ich dermaßen betrügen würde und ich gebe nichts auf diese dummen Ausreden wie: Das tun doch alle! Solche Menschen regen mich wirklich auf... sie kümmern sich einen Dreck um andere, nur um sich selbst! Ihnen ist es egal, dass sie dem Sport einen schlechten Ruf geben. Ihnen ist es nur wichtig, besser zu werden, egal wie!“