MMA

Hamill, Guelmino und Mitchell entlassen

Die UFC macht ernst und entlässt drei ihrer Kämpfer. (Foto: ZUFFA LLC)

Die UFC ist die Königsklasse des Kampfsports. Damit verbunden ist jedoch der stetige Druck ihrer Athleten. Aufeinanderfolgende Niederlagen werden nicht geduldet und mit Entlassungen quittiert. Dieses Schicksal ereilte drei Kämpfer der weltweit größten MMA-Organisation vor wenigen Stunden. Matt Hamill, David Mitchell, und für europäische Zuschauer besonders bitter, Nandor Guelmino.

Vor wenigen Tagen sprach UFC-Präsident Dana White davon, es gäbe zu viele Athleten in der amerikanischen Organisation. Wenig verwunderlich, dass nun die ersten Kämpfer entlassen werden, wobei davon auszugehen ist, dass weitere folgen.

Für einige überraschend kamen die Entlassungspapiere für Matt Hamill. Der gehörlose Halbschwergewichtler hat eine große Fangemeinde, war jedoch wenig erfolgreich in den vergangenen Duellen. Zwar konnte er einen Sieg gegen Roger Hollett aufs Papier bringen, wurde jedoch zuvor von Quinton Jackson, Alexander Gustafsson und zuletzt von Thiago Silva besiegt. Top-Kontrahenten, dennoch nachvollziehbar, dass nun Schluss ist.

Für Nandor Guelmino lief es ebenfalls wenig positiv, trotz seiner treuen Supporter in Europa und seiner beherzten Leistung im Octagon. Der Österreicher unterlag in seinem Strikeforce-Debüt MMA-Urgestein Josh Barnett und im UFC-Start dem Polen Daniel Omielańczuk. Der erste Kämpfer seines Landes in der UFC lieferte sich eine harte Schlacht mit dem Warschauer, ging dann schließlich in Runde drei zu Boden. Ein erhofftes drittes Duell unter dem ZUFFA-Banner wurde offensichtlich nicht gewährt.

David Mitchell durfte ganze fünfmal in der UFC kämpfen, verlor dort jedoch vier Begegnungen. Lediglich einen Punktsieg gegen Simeon Thoresen konnte der Amerikaner einfahren.

Wohin die Reise für diese drei ambitionierten Kämpfer geht, steht derzeit noch in den Sternen.