MMA

Frank Mir fordert dritten Kampf gegen Brock Lesnar

Frank Mir (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

Nachdem er sich selbst eine einjährige Kampfpause verschrieb, kehrte Frank Mir in der Nacht von Sonntag auf Montag ins Octagon zurück und konnte seinen brasilianischen Gegenüber, Antonio Silva, vor dessen Fans bei der 61. UFC Fight Night durch K.o. bezwingen (GnP berichtete). Nun visiert der 35-Jährige einen dritten Kampf gegen Brock Lesnar an, hat jedoch auch „Big Nog“ auf dem Radar.

„Ich glaube, ein Kampf gegen Lesnar wäre eine Riesennummer. Das würde mich wieder ganz nach oben katapultieren. Ein dritter Kampf wäre einfach fantastisch“, so Mir im Interview nach seinem ersten Sieg seit Dezember 2011. „Um auch nur ansatzweise in Reichweite eines solchen Duells zu bleiben, musste ich diesen Kampf (gegen Antonio Silva) einfach gewinnen. Das hatte ich wirklich im Hinterkopf. Falls Brock zurückkommen möchte, heiße ich ihn herzlich willkommen.“

Der beeindruckende Erfolg gegen den Brasilianer, bei dem sich Mir im Stand stark präsentierte, war für diesen nicht nur das Ticket zurück in die höheren Sphären der Schwergewichtsklasse, sondern sicherte ihm zuallererst den Verbleib in der UFC.

„Um meinen Job hier behalten zu können, brauchte ich den Sieg. Meine Frau hätte mich ansonsten nicht wieder ins Gym gelassen und ich hätte mir einen geregelten Job suchen müssen“, lachte Mir erleichtert.

Neben einer möglichen Lesnar-Trilogie hat das Mitglied von Jackson’s MMA auch noch einen weiteren alten Bekannten auf seiner eigenen Liste potenzieller Gegner, nämlich „Big Nog“ Antonio Rodrigo Nogueira, gegen den er bereits in den Jahren 2008 und 2011 Erfolge feiern konnte.

„Ich habe allergrößten Respekt für Nogueira und falls er wirklich nur noch einen einzigen Kampf machen möchte, dann wäre ich mehr als glücklich ihm gegenüberzustehen, insofern er es wünscht. Darüber habe ich bereits mit den Offiziellen gesprochen“, so Mir, der seiner Wertschätzung für den Brasilianer Nachdruck verlieh. „Das wäre ein großartiger Kampf. Der Mann ist ein Krieger und damals habe ich zu ihm aufgeschaut und ihm nachgeeifert.“

Auf wen Frank Mir als Nächstes trifft, ist indes noch nicht bekannt. Der 35-Jährige gibt sich nach seinem spektakulären Sieg allerdings schon jetzt kampflustig: „Ganz egal auf wen ich treffe, ob er den Titel trägt oder nicht, ich glaube er sollte sich Sorgen machen. Wenn ich mit 100 Prozent ins Octagon steige, würde ich nicht auf denjenigen setzen, der mir gegenübersteht.“