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Flucht ins Federgewicht geht weiter

Nach drei Niederlagen in Folge wechselt Joe Stevenson ins Federgewicht. (Foto via Five Ounces of Pain)

Nach der Übernahme der WEC durch die UFC und die damit einhergehende Einführung des Feder- und Bantamgewichts in der UFC, hatten bereits viele den Wechsel von UFC Leichtgewichtskämpfern ins Federgewicht prophezeit. Nach Kenny Florian  wechselt nun mit Joe Stevenson (38-13) der nächste ehemalige Herausforderer um den Leichtgewichtstitel ins Federgewicht.

Stevenson, der nur zwei seiner letzten sieben UFC Kämpfe gewinnen konnte, wird in seinem Federgewichtsdebüt voraussichtlich bei UFC Live on Versus 4 auf Javier Vasquez (15-5) treffen. Nach Niederlagen gegen George Sotiropoulos und Mac Danzig sah sich Stevenson in seinem letzten Kampf gegen Danny Castillo bereits in die Vorkämpfe degradiert, als er diesen Kampf dann ebenfalls verlor, stand er vor dem Aus in der UFC. Ein Wechsel ins Federgewicht soll nun Besserung bringen.
Für Vasquez lief es in letzter Zeit ebenfalls nicht rund. Von seinen letzten fünf Kämpfen, die er alle in der WEC bestritt, konnte er nur zwei gewinnen. Zuletzt verlor er gegen Chad Mendes bei WEC 52 einstimmig nach Punkten. Gegen Stevenson wird er beweisen müssen, dass er einen Platz in der UFC verdient hat.

Mit Tyson Griffin (14-5) tritt dazu ein weiteres prominentes UFC Leichtgewicht die Flucht ins Federgewicht an. Wie Stevenson sucht auch Griffin nach drei Niederlagen in Folge sein Glück in einer anderen Gewichtsklasse. Nachdem Griffin seine UFC Karriere mit sieben Siegen in neun Kämpfen begonnen hatte, verlor er nacheinander gegen Evan Dunham, Takanori Gomi und zuletzt Nik Lentz. Seine vermutlich letzte Chance in der UFC erhält er nun ebenfalls bei UFC Live on Versus 4 gegen Manvel Gamburyan (11-5).
Gamburyan wird damit am 26. Juni wieder in die UFC zurückkehren. Der gebürtige Armenier musste die UFC nach Niederlagen gegen Rob Emerson und Thiago Tavares verlassen. Daraufhin wechselte er ins Federgewicht und in die WEC. Nach drei Siegen in Folge musste er im Titelkampf gegen den dominanten Champion Jose Aldo eine KO-Niederlage einstecken. Wie gut er diese weggesteckt hat, kann er gegen Griffin zeigen.