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Finkelstein sagt "nyet" zu "Steroidenbulle" Overeem

Vadim Finkelstein

Vadim Finkelstein, Manager von Fedor Emelianenko und Chef von M-1 Global, verkündete in einem Interview mit der russischen Website Sports.ru die Pläne für das beste Schwergewicht der Welt. So soll Fedor „zu 100%“ zunächst bei Strikeforce gegen Fabricio Werdum kämpfen. Im weiteren Verlauf des Jahres könnte der „Traumkampf“ gegen Josh Barnett endlich Wirklichkeit werden.

An einem Duell mit Alistair Overeem zeigte Finkelstein kein Interesse. Er hält ihn für einen unwürdigen Gegner und bezeichnete ihn als „Steroidenbulle“, was später von der Website zensiert wurde.

Finkelstein über den Kampf gegen Fabricio Werdum und das Interesse daran:
„Als wir den Kampf gegen Brett Rogers organisierten, hatte jeder genau dieselben Gedanken. Die Leute erwarteten einen sehr leichten Kampf für Fedor, sie erwarteten, dass er Rogers schnell auf den Boden werfen und zur Aufgabe zwingen würde. Wie ihr wisst, war das nicht der Fall. Genauso verhält es sich mit Fabricio Werdum. Niemand weiß, wie der Kampf verlaufen wird – das ist das schönste am MMA-Sport. Vergisst nicht, dass Fedor jedes Mal, wenn er kämpft, viel Aufmerksamkeit anzieht. Der Name seines Gegners ist eigentlich egal.“

Finkelstein über den amtierenden Strikeforce Champion Alistair Overeem:
„Ich denke, dass Alistair Overeem noch nicht auf dem erforderlichen Level ist, das ausreicht, um Fedor herauszufordern. Er hat im MMA-Sport viele bedeutungslose Gegner geschlagen und ist in den USA nicht sehr bekannt. Er hatte nur einen Kampf bei Strikeforce und verschwand dann für über zwei Jahre aus den USA. Das genügt nicht, um einen Kampf zu organisieren, der für die amerikanische Öffentlichkeit interessant ist. Werdum hat seine letzten drei Kämpfe in den USA bestritten, der Holländer nur einen einzigen. Overeem gewann den Gürtel von Buentello und verschwand. Das ist einfach lächerlich. Er kann Fedor Emelianenko nichts entgegensetzen, außer, dass er ein Steroidenbulle ist. Seid euch auch bewusst, dass Werdum Overeem besiegt hat, als sie 2006 bei PRIDE gegeneinander kämpften.“

Über einen möglichen Titelkampf bei Strikeforce:
„Wir kämpfen nicht um den Strikeforce Schwergewichtstitel. Strikeforce sind unsere Partner und jegliche Titel, egal ob von der UFC, Strikeforce, WAMMA oder DREAM, sind lediglich Auszeichnungen. Fedor steht über diesen Dingen. Wir sind an der Stärke unseres Gegners interessiert und wie bekannt er bei den Zuschauern ist.“

Über einen Kampf gegen Josh Barnett:
„Wir sind an einem Kampf gegen Josh Barnett interessiert, der aktuell bis September gesperrt ist. Wenn er von seiner Sperre zurückkehrt und einen negativen Dopingtest abliefert, könnten wir uns vorstellen, gegen ihn zu kämpfen.“

Über neue Vertragsverhandlungen mit der UFC:
„Nein, sie haben uns in keinster Weise kontaktiert. Ich glaube nicht, dass sie bereit sind, unseren Vertragsbedingungen nachzukommen. Wir haben unsere eigene Organisation, Turniere und Partner. Für uns läuft es ohne die UFC viel besser.“