MMA

FILA löst sich vom MMA- und Grappling-Sport

Foto: IMMAF

Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein: Die FILA löst sich vom MMA- und Grappling-Sport!

Vor wenigen Tagen hat die International Wrestling Federation (FILA) entschieden, den MMA-Sport und das Grappling aus ihrem Verband zu entfernen und somit ihren Anspruch auf die Regelung des MMA-Sports aufgegeben. Die IMMAF begrüßt diese Entscheidung, da sie davon überzeugt ist, dass der MMA-Sport von den Menschen, die ihn praktizieren, geregelt werden sollte. Der MMA-Sport ist einzigartig und kann nicht von einer Organisation geleitet werden, die nur teilweise diesen Sport ausübt. Daher wurde Anfang 2012 die IMMAF gegründet, eine Organisation die sich als non-profit-Unternehmen, eine demokratische, internationale Einheit, allein dem MMA-Sport widmet und die Regelung dieses Sportes übernimmt.

Die FILA wird alle bereits angekündigten Turniere austragen, danach werden alle Aktivitäten sowie Kooperationen zu angegliederten MMA-Organisationen beendet. Das bedeutet, dass alle Organisationen, die heute über die FILA operieren, nicht länger eingegliedert sein werden. Die IMMAF hat daher die FILA kontaktiert, um eine Kooperation zu ermöglichen, die allen betroffenen Organisationen einen sicheren Übergang in die IMMAF zu gewährt. Natürlich komplett freiwillig.

„Dies war die bestmögliche Entscheidung, die die FILA bezüglich des MMA-Sport machen konnte. Jetzt können wir anfangen, die zersplitterte MMA-Gemeinschaft zu heilen und eine starke, einheitliche internationale Repräsentation für den MMA-Sport zu sichern. Wir hoffen, FILA nimmt unser Kooperationsangebot an und akzeptiert unsere aufrichtige Unterstützung in ihrer Aufgabe, eine der ältesten olympische Sportarten zu erhalten. Als Repräsentanten des MMA-Sports unterstützen wir in vollem Umfang das Vorhaben, Ringen als olympischen Sport zu erhalten“, sagte IMMAF-Präsident August Wallén.