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"Fedor ist zu klein!"

Anlässlich einer Interview-Session während WEC 46, beantwortete Frank Mir der versammelten Journalistenschar einige Fragen. Hier ein paar Auszüge:

Mir glaubt, Fedor sei zu klein um gegen die größeren Schwergewichte bestehen zu können. So habe ihm Brett Rogers nur aufgrund des Größenunterschieds Probleme bereitet. Fedor sei „1,78m, 107kg mit einer Wampe“, der auch im Leichtschwergewicht kämpfen könne. Was Mir dabei vergisst ist, dass Fedor eher Probleme mit schnellen Gegnern hat und die Riesen für gewöhnlich mit Leichtigkeit abserviert (siehe Tim Sylvia und Hong Man Choi).

Immerhin zählt er Fedor zu den Top-Schwergewichten, welche ebenso Brock Lesnar, Nogueira, Junior dos Santos, Cain Velasquez, Shane Carwin und Mir selbst einschließen.

Mir bekräftigt die stete Absicht, seine Körperkomposition zu verändern. Sein Krafttrainer Mark Philippi habe ihm empfohlen, bei 127kg (Schwergewichtslimit: 120kg) zu bleiben, mit einem Körperfett-Anteil von neun bis zehn Prozent. Er sei an diesem Morgen mit einem Gewicht von 129kg aufgewacht.

Einem Rückkampf gegen Nogueira sieht er gelassen entgegen. Im ersten Kampf besiegte er den von Staphylokokken schwer gezeichneten Nogueira durch KO in der zweiten Runde. Zwar habe er eine Menge Respekt vor der brasilianischen Legende, doch hält er sich selbst für den besten Kämpfer der Gewichtsklasse. „Wenn man nicht an sich glaubt, sollte man nicht kämpfen“, so Mir.

Abschließend meint Mir, einem Striker falle der Übergang zum Grappling leichter als umgekehrt. Er findet das Sparring im Striking etwas schmerzhafter und unheimlicher, während Grappling-Training von Strikern als spaßige Alternative angesehen würde.