MMA

Fair FC 3: Cankardesler vs. Taha um das Gold am 28. März

Die Kämpfer von Fair FC 3.

Update: Wie die Veranstalter von Fair FC heute verkündet haben, hat die Bauaufsichtsbehörde einen erheblichen Mangel in der Ruhrstadtarena festgestellt. Der Austragungsort für den Event am Samstag musste daher kurzfristig geändert werden. Fair FC 3 findet nun in einer neu gebauten Multifunktionshalle in Rheinberg statt.
Die neue Adresse:
An der Rheinberger Heide 3 - 8
47495 Rheinberg

 

Die dritte Ausgabe von Fair FC steht in den Startlöchern. Am 28. März wird in Rheinberg der Käfig hinter den Kämpfern geschlossen, die alles daran setzen werden, den Zuschauern eine spannende Show zu bieten. Das Highlight für die meisten Besucher ist mit Sicherheit der Titelkampf im Bantamgewicht. Dort kommt es zum früher angesetzten Duell zwischen Khalid Taha und Titelträger Ömer Cankardesler.

Bereits bei Fair FC 2 sollte es soweit sein, doch Taha verletzte sich vor der Begegnung und fiel kurzfristig aus. Cankardesler eroberte daraufhin den Titel gegen Ersatzmann Buray Bozaryilmaz nach nur zwei Minuten durch Rear-Naked Choke und wird jetzt sein Gold zum ersten Mal aufs Spiel setzen.

Khalid Taha gilt als knallharter Boxer. Der Kämpfer vom Combat Club Cologne ist bekannt für K.o.-Power und einem spektakulären Kampfstil. All seine Erfolge erzwang der 21-Jährige vorzeitig. Noch ist er als Profi ungeschlagen und gilt als eines der aufstrebenden Nachwuchstalente.

Sein Gegner vom MMA-Spirit ist ein früherer Fußballer, der 2011 die Liebe zum Boxsport und kurz darauf zum MMA gefunden hat. Seitdem hat der Frankfurter sechs Profikämpfe absolviert, wurde dabei nur einmal knapp nach Punkten besiegt. Er ist ein technischer Striker, der jedoch auch am Boden routiniert ist, was er bei seinem Titelgewinn mit Bravour unterstreichen konnte.

In einem der anderen Hauptkämpfe kommt es erneut zum Duell zwischen den beiden Top-Teams Combat Club Cologne und MMA Spirit. Der Kölner Lom-Ali Eskijew wird dabei auf Marc Bockenheimer treffen.

Eskijew schickte im Juni Peter Mettler auf die Bretter, dann verteidigte er im September seinen GMC-Federgewichtstitel gegen Attila Korkmaz. Den Titel konnte er sich ein Jahr zuvor nach einem T.K.o.-Sieg gegen Arthur Grass um die Hüfte schnallen. Jetzt will er sich auch bei Fair FC wieder empfehlen.

Marc Bockenheimer schloss das vergangene Jahr mit einer Bilanz von einem Sieg und einem Unentschieden ab. Im Kampf gegen Aleksander Sredanovic konnte im Oktober kein Gewinner ermittelt werden. Im November holte sich der dreifache WPKA-Kickboxweltmeister dann einen Submission-Sieg gegen Mikhail Zaipoulaiev. Im Profi-MMA musste sich Bockenheimer bislang nur Attila Korkmaz geschlagen geben, den er mittlerweile zu seinen Teamkollegen zählt.

Zudem kollidieren Saba Bolaghi und Martin Hink. Beide Athleten haben erst im vergangen Jahr ihre Profi-Debüts gegeben und konnten bei ihren bisherigen Auftritten vollends überzeugen. Bolaghi ist ein talentierter und erfolgreicher Ringer, der im Frankfurter Team MMA Spirit auch die restlichen Facetten des MMA-Sports erlernte und im April 2014 erstmals für einen Kampf in den Ring stieg. Nach einem Sieg gegen den erfahrenen Islam Sizbulatov ging es für Bolaghi nach Russland, wo er sich bei M-1 Challenge 50 ein Unentschieden gegen den ebenfalls weitaus erfahreneren Zulfikar Usmanov erkämpfen konnte. Danach sicherte sich der 25-Jährige in Deutschland vorzeitige Siege gegen Nicolae Negrea und Giuseppe Correra.

Auch Martin Hink ist bislang im MMA ungeschlagen. Der Judoka von den Wuppertaler Musketeers versuchte sich bereits vor Jahren erfolgreich im MMA nach Amateurregeln und stieg Anfang 2014 erstmals für einen Profi-Kampf in den Ring. Bei Respect FC 11 besiegte er dabei Mansour Samsuradov nach Punkten. Im November folgte dann ein T.K.o.-Erfolg gegen Muhammed Celebi bei der zweiten Ausgabe von Fair FC.

Des Weiteren steht der nächste Auftritt von Deutschlands Neuling und bestem jungen Kämpfer des Jahres, Ottman Azaitar, bevor – ebenfalls mit dabei der schlagstarke Rochel Gumuljo. Das alles und viel mehr können die Zuschauer am Samstag in Rheinberg begutachten, wenn es heißt: Fair FC 3.