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Ein Tennis-Ass im Octagon?

Tim Kennedy hat viel zu verlieren am Mittwoch, Rafael Natal dagegen alles zu gewinnen.

Zum vierten Mal gastiert die UFC am Mittwoch auf einer Militärbasis für einen Benefiz-Event, der Geld für verwundete Soldaten oder Hinterbliebene einbringen soll. Mit Liz Carmouche, Colton Smith, Neil Magny und Tim Kennedy stehen außerdem vier Armee-Veteranen auf dem Programm, die den anwesenden Soldaten ordentlich einheizen werden.

Letzterer wird im Hauptkampf auf den Beinahe-Namensvetter eines populären Tennis-Stars treffen. Kennedy selbst hat, wenn man diesem Video Glauben schenkt, erst vor kurzem erfahren, dass er nicht gegen Rafael Nadal antreten wird. Am Mittwoch hört der Spaß allerdings auf für den Strikeforce-Veteranen, denn dann trifft er im Octagon auf den Brasilianer Rafael Natal. Darüber hinaus wartet die UFC Fight Night 31 vor allem mit einem starken Vorprogramm auf: James Krause, Dennis Bermudez, Chris Camozzi, Lorenz Larkin u.v.m. dürften in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag für eine Menge kurzweiliger Action sorgen.

Der Event kann, wie gewohnt, in Deutschland kostenlos über ufc.tv (Hauptprogramm und zweiter Teil Vorprogramm) bzw. die offizielle Facebook-Präsenz der UFC (erste vier Vorkämpfe) verfolgt werden.

Tim Kennedy vs. Rafael Natal
Es ist schon etwas bitter für die amerikanischen Soldatinnen und Soldaten, die sich am Mittwoch auf den ehemaligen Halbschwergewichtschampion Lyoto Machida gefreut haben. Nachdem Michael Bisping seinen Kampf Ende Oktober in Manchester gegen Mark Munoz wegen einer Augenverletzung absagen musste, wurde Machida von seinem Kampf gegen Tim Kennedy abgezogen und stattdessen gegen Munoz angesetzt. Da für den Event auf dem Fort Campbell nun ein Hauptkämpfer fehlte, wurde kurzerhand Rafael Natal herangezogen, der am Mittwoch nun vor der Chance seines Lebens steht.

Beinahe hätte Tim Kennedy (16-4) seine UFC-Karriere zerstört, bevor sie überhaupt begonnen hatte. Der Strikeforce-Veteran und ehemalige Titelherausforderer beschwerte sich in einem Interview über die seiner Meinung nach schlechte Bezahlung in der UFC und machte damit ein ziemlich großes Fass auf – dieses heikle Thema kurz vor dem eigenen UFC-Debüt anzufassen, ist ein ziemliches Risiko. Kennedy nahm die Sache allerdings selbst in die Hand, glättete die Wogen und fuhr bei UFC 162 gegen Roger Gracie einen Punktsieg ein. Der Drei-Ründer war zwar weder der spannendste noch der überzeugendste Kampf in Kennedys Karriere, aber mit einem Sieg im Rücken lebt es sich in der UFC generell ein ganzes Stück leichter.

Für Rafael „Sapo“ Natal (17-4-1) wird der Kampf am Mittwoch das erste Mal sein, dass er einen UFC-Event anführt. Überhaupt war er bisher erst zwei Mal auf dem Hauptprogramm zu sehen, als er im Mai Joao Zeferino und im September Tor Troeng nach Punkten besiegte. Natal würde wohl nirgendwo auf der Straße erkannt werden, konnte Beobachter seiner UFC-Karriere dafür aber mit fünf Siegen in seinen letzten sechs Kämpfen beeindrucken. Mit einer Niederlage und einem Unentschieden begann die UFC-Karriere Ende 2010 etwas holprig, seitdem lief es mit Ausnahme einer K.o.-Niederlage gegen Andrew Craig, den Natal bis dahin unter Kontrolle hatte, außerordentlich gut für den 30–jährigen Brasilianer.

Trotzdem wird er, obwohl er acht Mal so viele UFC-Auftritte hat wie sein Gegner, natürlich als Underdog in seinen Kampf gegen Strikeforce-Veteran Kennedy gehen, ein Sieg würde ihn dafür aber mit einem Schlag ins Rampenlicht rücken. Gelingt ihm am Mittwoch die Überraschung?

Liz Carmouche vs. Alexis Davis
Liz „Girl-Rilla“ Carmouche (9-3) schrieb im vergangenen Februar gleich zwei Mal Geschichte: Der Kampf gegen Ronda Rousey war das erste Mal, dass zwei Frauen im Octagon der UFC gegeneinander angetreten sind, außerdem wurde Carmouche dadurch gleichzeitig das erste offen homosexuelle Mitglied des UFC-Kaders. Obwohl „Girl-Rilla“ bei UFC 157 in der ersten Runde per Armbar gegen Rousey verlor, wurde Carmouche durch diesen Kampf zum Star. Im Vorfeld gewann sie durch ihre herzliche Art Scharen neuer Fans, bevor sie im Kampf selbst beinahe für die Sensation sorgte, als sie Rousey in einem Rear Naked Choke erwischte. Einige Sekunden lang sah es so aus, als würde Rousey abklopfen, bevor sie sich herauswinden und den Kampf später selbst beenden konnte. Carmouche erntete jedoch den Respekt der Zuschauer, Rouseys und Dana Whites und kehrte im Juli mit einem T.K.o.-Sieg gegen Jessica Andrade erfolgreich in den Käfig zurück. Mit einem weiteren Sieg auf Fort Campbell könnte sie sich schon wieder in Griffweite einer weiteren Titelchance befinden.

Auch Alexis „Ally-Gator“ Davis (14-5) will am Mittwoch ihren zweiten Erfolg im Octagon feiern. Die Kanadierin gab im Juni bei UFC 161 ihr Debüt, nachdem sie schon bei Organisationen wie Invicta FC und Strikeforce Erfahrungen auf hohem Level sammeln konnte. Vor heimischem Publikum konnte sie im kanadischen Winnipeg Rosi Sexton nach Punkten schlagen und weitete ihre aktuelle Siegesserie damit auf drei Erfolge am Stück aus. Zuvor konnte sie bereits Hitomi AKano und TUF 18-Teilnehmerin Shayna Baszler durch Aufgabe bezwingen.

Ronny Markes vs. Yoel Romero
Im Mittelgewicht kommt es am Mittwoch zu einer Ansetzung zweier Kämpfer, die zwar international kaum bekannt, aber dafür umso gefährlicher sind. Ronny Markes (14-1) beeindruckte in seinem UFC-Debüt, indem er den Hünen Karlos Vemola drei Runden lang ringerisch dominierte und ließ auf diesen Sieg zwei weitere folgen, gegen Aaron Simpson und Andrew Craig. Markes hat damit bewiesen, dass er ein ernstzunehmender Faktor in der Gewichtsklasse ist – kritisiert wurde bisher lediglich, dass alle seine UFC-Kämpfe über die volle Distanz gingen. Markes antwortete auf die Kritik mit der Ankündigung, seinen nächsten Kampf vorzeitig zu beenden, was angesichts der Fähigkeiten Yoel „Soldier of God“ Romero Palacios (5-1) allerdings mitnichten eine leichte Aufgabe sein wird.

Romero stammt aus Kuba und trat um die Jahrtausendwende zum ersten Mal in internationales Rampenlicht, als er sein Heimatland auf mehreren Weltmeisterschaften und schließlich bei den Olympischen Spielen in Sydney vertrat. Eine Silbermedaille bis 85 Kilo beweist eindrucksvoll, dass Romero zur absoluten Weltspitze gehört, was das Ringen angeht, und seit einigen Jahren wendet der „Soldier of God“ diese Fähigkeiten auch in den Mixed Martial Arts an. Den Grundstein dafür legte Romero in Deutschland, wohin er während einer Trainingsreise geflüchtet war. Vier vorzeitig beendete Kämpfe in Deutschland und Polen brachten ihm die Chance seines Lebens ein, als er für Strikeforce gegen Rafael Cavalcante antreten durfte. Der Veteran schlug Romero zwar in Runde zwei K.o., nach der Auflösung der Organisation wurde dieser aber trotzdem mit in die UFC übernommen.  
Von Olympia über Deutschland zur UFC – der Kubaner hat 36 bewegte Jahre hinter sich und wird am Mittwoch versuchen, sich den Weg in eine noch beeindruckendere Zukunft zu bahnen, indem er sich gegen Ronny Mareks einen weiteren imposanten Sieg sichert.

Das stets heikle UFC-Debüt jedenfalls hat er bereits im April hinter sich gebracht. Es passiert nicht allzu oft, dass der erste Kampf des Abends einen der offiziellen Bonus-Schecks bekommt, Romeros eingesprungenes Knie zum Kinn von Clifford Starkes ließ den Offiziellen aber kaum eine andere Wahl, als den 50.000-Bonus an Romero zu geben. Ringen auf olympischen Level, eine imposante Physis und durch jahrelanges Training beim American Top Team polierte Versiertheit im Stand – Romero hat auf dem Papier die besten Voraussetzungen, um in der UFC spektakulär einzuschlagen. Ob er trotz seines Alters von 36 Jahren noch Wellen schlagen kann, werden wir in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sehen.

Jorge Masvidal vs. Rustam Khabilov
Es hat lange gedauert, bis Jorge “Gamebred” Masvidal (25-7) es endlich in die UFC geschafft hatte, mit 28 Jahren und 30 Kämpfen auf dem Buckel war es für den Bellator-, Bodog Fight- und Strikeforce-Veteranen dann im vergangenen April aber endlich soweit. Mit Tim Means bekam Masvidal keine einfache Aufgabe vor die Fäuste, konnte sich nach drei harten Runden aber letztendlich durchsetzen. Im Juli ging es für „Gamebred“ gleich weiter, und wieder überzeugte der Veteran, indem er Michael Chiesa in Runde zwei per D’Arce Choke zur Aufgabe zwang.

Rustam „Tiger“ Khabilov (16-1) gab sein UFC-Debüt im Dezember 2012, und sorgte dabei für eine Menge offener Münder. TUF-Veteran Vinc Pichel hatte keine Chance gegen den mehrfachen Sambo-Champion, der ihn solange und scheinbar nach Belieben per Suplex durch das Octagon warf, bis Pichel bewusstlos auf der Matte liegen blieb. Bei UFC 159 im April hatte „Tiger“ eigentlich vor, erneut eine Show für die Fans zu bieten, wurde allerdings von einer Daumenverletzung seines Gegners ausgebremst. Obwohl Khabilov nach dem verletzungsbedingten Abbruch als Sieger das Octagon verließ, war das kein befriedigendes Kampfende für den Greg Jackson-Schüler, der gegen Masvidal die große Chance bekommt, sich gegen einen bekannten Namen zu beweisen.

Colton Smith vs. Michael Chiesa
Vor einigen Jahren war es noch eine Rarität, wenn zwei Ultimate Fighter-Sieger in der „richtigen“ UFC gegeneinander antraten, mittlerweile ist es aufgrund der schieren Masse der Staffeln nichts Besonderes mehr. Für Colton Smith (3-2) und Michael „Maverick“ Chiesa (9-1) hat ihr Kampf im Fort Campbell sowieso eine ganz andere Bedeutung, sie kämpfen nämlich im Leichtgewicht und haben ihren jeweils letzten Kampf verloren. Das ist nie eine gute Kombination, weshalb beide am Mittwoch unter Druck stehen werden, einen überzeugenden Sieg einzufahren. Stilistisch könnte das Duell interessant werden, hat allerdings auch das Potential, sich zu einem Langweiler zu entwickeln. Smith verlässt sich gern auf sein Ringen, das er dazu nutzt, seine Gegner unter Kontrolle zu bringen und dort zu halten, was ihn zwar nicht unbedingt zu einem Fan-Liebling macht, aber bis zu einer T.K.o.-Niederlage gegen Robert Whittaker im Mai für beeindruckende Ergebnisse sorgte.

Chiesa grappelt ebenfalls gerne, allerdings ist er eher im BJJ als im Ringen zuhause. Trotzdem musste auch er immer wieder Kritik vonseiten der Fans einstecken, weil er seine Gegner nach Möglichkeit lieber fixiert und kontrolliert, anstatt Risiken einzugehen. Zum ersten Mal kam die breite Masse während der TUF: Live-Staffel in Kontakt mit Chiesa. Gleich zu Beginn der Ausstrahlung bekam Chiesa die Nachricht, dass sein seit langem schwerkranker Vater gestorben sei. Trotz des Schicksalsschlages machte Chiesa weiter, gewann einen Kampf nach dem anderen und stand schließlich im Finale der Staffel. Nur eine knappe Woche nach seinem Finaleinzug bezwang „Maverick“ im Juni 2012 Al Iaquinta per Aufgabe und darf seitdem den Titel „Ultimate Fighter“ tragen. Einem Sieg gegen Anton Kuivanen folgte im Juli allerdings eine Niederlage gegen Jorge Masvidal, sodass auch Chiesa am Mittwoch unter Zugzwang steht.

Vorprogamm:
Das Hauptprogramm kann zwar nicht die größten Namen vorweisen, die ersten acht Kämpfe des Events sind dafür im Vergleich umso stärker besetzt. Im Leichtgewicht beispielsweise werden James Krause (20-4) und Bobby „King“ Green (20-5) aufeinandertreffen. Beide können bisher erst einen Kampf in der UFC vorweisen, haben in ihren Debüts aber für Furore gesorgt. Krause war bereits drei Mal unter Zuffa gescheitert (zwei Mal in der WEC und ein Mal bei TUF), als Matchmaker Joe Silva ihm kurzfristig als Ersatzkämpfer einen Vertrag mit der UFC anbot. Krause wusste allerdings, dass er in der extrem kurzen Zeit bis zum Kampf nicht das erforderliche Gewicht machen konnte und sagte ab. Als sich das gleiche Spiel einige Monate später wiederholte, musste Krause erneut absagen, versprach Silva aber am Telefon, dass er bereit sein würde, wenn noch einmal ein Anruf kommen sollte. Der dritte Anruf kam tatsächlich, und Krause war bereit – bei UFC 161 traf er auf den Veteranen Sam Stout und sicherte sich mit einem Sieg via Guillotine neben einem gelungenen Einstand gleich zwei Bonuszahlungen (Lest die gesamte Geschichte im exklusiven GnP-Interview hier und hier).

Einige Monate zuvor war es an Bobby Green, sich gleich in seinem Debüt gegen einen harten Gegner durchzusetzen. Bei UFC 156 im Februar traf der Strikeforce-Veteran auf Jacob Volkmann, der seine Gegner in der Vergangenheit immer wieder mit seinem Ringen kontrollieren konnte, bis die Punktrichter ihm den Sieg zusprachen. Green hypte das Duell im Vorfeld via Twitter, strahlte schon vor dem Kampf eine übergroße Menge Energie aus und explodierte, als er schließlich gegen Volkmann ins Octagon stieg. Auch er verließ die Halle am Ende des Tages mit dem Bonus für die „Submission of the Night“, nachdem er Volkmann per Rear Naked Choke bezwingen konnte.

Ebenfalls in Fort Campbell werden George Roop (14-9-1) und Francisco „Cisco“ Rivera (9-2) aufeinandertreffen. Roop stand schon bei der letzten Fight for the Troops-Veranstaltung Ende 2010 auf dem Programm und wurde dort von Mark Hominick K.o. geschlagen. Einem Sieg gegen Josh Grispi folgten daraufhin Niederlagen gegen Hatsu Hioki und Cub Swanson, die Roop beinahe aus der UFC kegelten. Im Frühjahr dieses Jahres folgte dann allerdings ein beeindruckendes Comeback des Thaibox-Spezialisten, als er nacheinander Ruben Deuran und den ehemaligen WEC-Champion Brian Bowles schlagen konnte. Im Duett mit seinem nächsten Gegner könnte er am Mittwoch ein Feuerwerk zünden: Francisco Rivera sticht in seinen Kämpfen hauptsächlich durch immense Schlagkraft und seinen dynamischen Kampfstil heraus. Alex Soto, Roland Delorme und zuletzt Edwin Figueroa bekamen dies in der UFC bereits zu spüren und sofern keiner der beiden versucht, sich am Boden einen Vorteil herauszuarbeiten, dürfen wir uns wohl auf eine unterhaltsame Schlacht freuen.

Auch der drittletzte Kampf des Vorprogramms hat es in sich: Mit Dennis „The Menace“ Bermudez (11-3) und Steven „Super“ Siler (23-10) treffen zwei TUF 14-Teilnehmer aufeinander, die auch nach der Show einigen Erfolg im Octagon hatten. Siler konnte in den sechs Kämpfen nach seiner Zeit im Haus fünf Siege einfahren, u.a. gegen Cole Miller und zuletzt Mike Brown. Bermudez bringt es auf vier Erfolge und musste sich lediglich im TUF 14-Finale nach einem spektakulären Kampf Diego Brandao geschlagen geben.

Im zweiten Frauenkampf des Abends könnte es ebenfalls ordentlich zur Sache gehen. Germaine „The Iron Lady“ de Randamie (4-2) und Amanda „The Lioness“ Nunes (8-3) haben ihr jeweiliges UFC-Debüt gewonnen und bekommen nun die Chance, sich mit einem zweiten Sieg weit oben in der noch dünnen Gewichtsklasse zu platzieren. Das könnte spektakulär enden, denn beide Kämpferinnen bevorzugen es, den Kampf auf den Beinen zu halten.

Auch der auf Facebook übertragene Teil des Vorprogramms hält einige bekannte Gesichter parat. Im Mittelgewicht werden Chris Camozzi (19-6) und Lorenz „Monsoon“ Larkin (13-1) versuchen, nach Niederlagen wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren, bevor mit Yves Edwards (42-20-1) einer der erfahrensten Veteranen der UFC in den Käfig zurückkehrt, wo er auf Yancy Medeiros (9-1) treffen wird. Auch diese beiden sind mehr als solide Kämpfer, die allerdings aus einer Niederlage kommen und daher im Fort Campbell einiges zu beweisen haben.

Im zweiten Kampf des Abends bekommt Neil Magny (8-2) die Chance, seinen zweiten UFC-Sieg einzufahren und sich gleichzeitig den imposantesten Skalp seiner Karriere zu sichern. Der 1,91 Meter große Seth „The Polish Pistola“ Baczynski (18-10) wird es dem ehemaligen Sergeant der Nationalgarde allerdings nicht leicht machen – das frühere Mittelgewicht konnte im Laufe seiner UFC-Karriere bereits vier Siege einfahren, u.a. gegen Lance Benoist und Matt Brown.

Der Eröffnungskampf des Abends wird im Mittelgewicht ausgetragen – Derek Brunson (10-2) debütierte bei UFC 155 mit einem unspektakulären, aber nichtsdestotrotz wichtigen Sieg gegen Chris Leben im Octagon und hat gegen Brian „B-Hue“ Houston (4-0) einiges nachzuholen, nachdem ein geplanter Kampf gegen Ronny Markes im Mai kurzfristig ins Wasser fiel. Houston ist ein ziemlich ungewöhnlicher UFC-Neuling. Es gab zwar auch in der Vergangenheit bereits Debütanten, die mit nur vier professionellen Kämpfen auf dem Buckel ins Octagon gestiegen sind, von Houstons vier bisherigen Gegnern hatte zum Zeitpunkt des jeweiligen Kampfes allerdings lediglich ein einziger jemals einen MMA-Kampf gewonnen. Trotz der fragwürdigen Statistik hat Houston in diesen Kämpfen explosive Power gezeigt, es wird also interessant zu sehen sein, wie er sich in der Champions League des Sports schlägt.


Anbei das gesamte Programm:

UFC Fight Night 31 (UFC Fight for the Troops 3)
Mittwoch, 6. November 2013
Fort Campbell, Kentucky, USA

Hauptprogramm (ufc.tv)
Tim Kennedy vs. Rafael Natal
Liz Carmouche vs. Alexis Davis
Ronny Markes vs. Yoel Romero
Jorge Masvidal vs. Rustam Khabilov
Colton Smith vs. Michael Chiesa

Vorprogramm (ufc.tv)
James Krause vs. Bobby Green
George Roop vs. Francisco Rivera
Dennis Bermudez vs. Steven Siler
Germaine de Randamie vs. Amanda Nunes

Vorprogramm (Facebook)
Chris Camozzi vs. Lorenz Larkin
Yves Edwards vs. Yancy Medeiros
Neil Magny vs. Seth Baczynski
Derek Brunson vs. Brian Houston