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Don Frye tritt zurück

Don Frye

Der wohl bekannteste Schnauzbart der Kampfsportwelt hängt seine Faustschützer an den Nagel. Der mittlerweile 44 Jahre alte Don Frye – ein UFC-Kämpfer der ersten Stunde und den Fans von etlichen Ringschlachten wie gegen Yoshihiro Takayama bekannt – will sich in Zukunft auf seine Schauspielkarriere konzentrieren. Er erschien bereits in Filmen wie Public Enemies, Big Stan oder Miami Vice. Im Zuge seines Rücktritts konnte es sich Frye nicht verkneifen, der aktuellen MMA-Szene ein paar Ohrfeigen zu verteilen. Hier seine Worte gegenüber den Kollegen von MMAWeekly:

„Ich bin mit dem MMA-Sport so ziemlich fertig. Ich habe genug von der ganzen Scheiße. Ich habe es satt. Der Drang zum Wettkampf fließt immer noch durch meine Adern, aber ich habe die Schnauze voll von dem Mist der Veranstalter… Ich habe diese scheiß Behandlung satt, ich habe keine Lust mehr, angelogen zu werden und dass meine Schecks alle platzen. Wenn es nach mir geht, können die alle da hingehen, wo der Pfeffer wächst.“

„Das Kampfsportgeschäft ist kein respektvolles Metier mehr. Sie haben es der Lächerlichkeit preisgegeben, indem sie Jose Canseco und jetzt Herschel Walker kämpfen lassen und all die anderen Idioten in ihren Vierzigern, die noch nie gekämpft haben… Die bekommen mehr Geld als die Jungs, die sich seit Jahren abrackern. Das ist peinlich und eine Schande.“

„Ich hatte eine tolle Karriere. Ich weiß die Fans zu schätzen. Bob Meyrowitz war damals, als er die UFC führte, ein großartiger Veranstalter. Er hat die Kämpfer mit Respekt behandelt. In Japan hatte ich eine großartige Zeit. Ich kann mich über nichts beklagen.“

„Ich hatte echt eine großartige Zeit. Ich wünschte, ich könnte mehr für die Fans tun. Ich wünschte, ich könnte für einen letzten Kampf zurückkommen, aber bis die Veranstalter mal klarkommen, können die mich alle mal.“