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Das Chaos endet heute mit einem Knall

Vor einer Woche hätte Ilir Latifi nie damit gerechnet, heute schon auf einem UFC-Poster zu sehen zu sein.

In Stockholm war in der vergangenen Woche wohl nicht nur das Wetter ungemütlich: Am letzten Wochenende machte zunächst das Gerücht die Runde, dass Alexander Gustafsson, der schwedische MMA-Senkrechtstarter, der UFC on Fuel TV 9 mit einem für ihn immens wichtigen Kampf gegen Gegard Mousasi anführen sollte, im Training einen Cut erlitten habe und womöglich nicht antreten dürfe.

Die folgenden Tage bestanden beim langsam in Stockholm eintrudelnden UFC-Zirkus vermutlich hauptsächlich aus Hoffen und Beten, denn trotz Dana Whites vehementer Beschwichtigungen, der Kampf sei (noch) nicht abgesagt worden, war die Situation zutiefst unsicher: Würde Gustafsson kämpfen können? Und falls nicht, würde man rechtzeitig einen Ersatz finden? Müsste man die Veranstaltung komplett absagen, wenn sich niemand bereiterklären würde?  Am Dienstag schließlich wurde Gewissheit, was den meisten Fans schon längst klar war: Gustafsson wurde von den Ärzten die Kampferlaubnis verwehrt, sodass die UFC am Tag vor den obligatorischen Pressetrainings ohne Hauptkampf dastand. Kurze Zeit später hatte man mit Gustafssons Trainingspartner Ilir Latifi zwar einen Ersatz, allerdings zog man damit verständlicherweise eine Menge Unmut auf sich, und die Diskussion um gute oder weniger gute Kampfprogramme der UFC wird in nächster Zeit wohl erneut an Fahrt aufnehmen.

Das Hauptprogramm kann, wie üblich, kostenlos und in HD auf ufc.tv verfolgt werden, nachdem die Vorkämpfe via Facebook gezeigt wurden.

Gegard Mousasi vs. Ilir Latifi
Laut Dana White ist es der Traum eines jeden MMA-Kämpfers, eines Tages in der UFC antreten zu dürfen, für den „Dream Catcher“ höchstpersönlich war die Woche vor seinem Octagon-Debüt allerdings die Hölle schlechthin. Man kann es Gegard Mousasi (33-3-2) kaum verübeln, schließlich wurde er innerhalb weniger Tage vom Underdog, der bei einer nicht einmal gänzlich unrealistischen Siegeschance wenig zu verlieren und viel zu gewinnen hatte, zum größten Wett-Favoriten seit langer Zeit, dessen Ruf durch alles andere als einen dominanten Erstrundensieg stark leiden könnte. Behält man dann noch im Hinterkopf, dass sein neuer Gegner einen Kopf kleiner, ein großes Stück breiter, um ein vielfaches unerfahrener und generell ein komplett anderer Kämpfertyp als Alexander Gustafsson ist, dessen Namen außerhalb Schwedens selbst die meisten Hardcore-Fans nie gehört haben, versteht man etwas besser, warum Mousasi die letzten Tage wohl gerne einfach vergessen würde. Das kann er natürlich nicht, dafür ist nun endlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen, denn alle Pressekonferenzen, Interviews, schlechte Nachrichten und auch das Wiegen sind vorbei, und Mousasi kann sich endlich auf das fokussieren, wofür er überhaupt nach Schweden geflogen ist.

Für Ilir „The Sledgehammer“ Latifi (7-2) ist dieser Kampf offensichtlich der mit weitem Abstand größte seiner bisherigen Karriere. 
Noch nie zuvor ist jemand derartig kurzfristig vom regionalen Kämpfer, außerhalb eines Trainingscamps, zum UFC-Hauptkämpfer aufgestiegen. Eine richtige Rocky-Story, die sich da gerade in Stockholm abspielt. Doch obwohl dieses Wochenende zweifellos eine monumentale Chance für den aus Albanien stammenden Schweden ist, kommt sie unter den denkbar schlechtesten Umständen: Um die 12 Kilo Gewicht musste Latifi seit Dienstag verlieren, was seiner Kondition am Kampfabend nicht gut getan haben wird. Behält man im Hinterkopf, dass Latifis wohl beste und gleichzeitig kraftraubendste Chance darin besteht, Mousasi zu Boden zu bringen und dort zu kontrollieren, macht das extreme Abkochen noch mehr Sorgen.

Auf der anderen Seite setzt er als Underdog mit einer Quote von 13:1, vier Tagen Vorbereitungszeit und erfolgreich gemachtem Gewicht zwar seine Gesundheit aufs Spiel, hat allerdings karrieretechnisch sprichwörtlich wirklich absolut gar nichts zu verlieren und alles zu gewinnen. Man darf also gespannt sein, was schlussendlich bei diesem Kampf herauskommt…

Ross Pearson vs. Ryan Couture
Nachdem es kurzzeitig so aussah, als würden notgedrungen neue Eventposter mit diesen beiden Leichtgewichtlern als Hauptkämpfer gedruckt werden müssen, haben sich Ross „The Real Deal“ Pearson (14-6) und Ryan Couture (6-1) nun doch mit ihrem Platz als Co-Hauptkampf zu begnügen.

Pearson kehrte im Dezember mit einem T.K.o.-Sieg gegen seinen „Ultimate Fighter“-Trainerkollegen George Sotiropoulos erfolgreich in die Leichtgewichtsklasse zurück, nachdem ein recht kurzer Ausflug ins Federgewicht in einer Bilanz von 1-1 resultiert hatte. Vor diesem Experiment war er bereits jahrelang mal mehr, mal etwas weniger erfolgreich in der UFC unterwegs und konnte sich in dieser Zeit u.a. Siege gegen Spencer Fisher, Andre Winner und Dennis Siver sichern.

Ryan Couture ist der Sohn des mehrfachen UFC-Weltmeisters und -Hall of Fame-Mitglieds Randy „The Natural“ Couture. Ein großer Vorteil, könnte man denken, in diesem Fall war Ryan sein blaues MMA-Blut allerdings keine Große Hilfe – Randy Couture ist seit wenigen Monaten ein rotes Tuch für UFC-Präsident Dana White, nachdem er mit ihm wegen Vertragsstreitigkeiten aneinandergeraten war und es ihm mittlerweile sogar verboten ist, überhaupt ein Ticket für eine UFC-Veranstaltung zu kaufen. In Stockholm wird sich Couture Junior also auf eigene Faust durchschlagen müssen und wird gleich in seinem Debüt auf einen erfahrenen und gefährlichen Veteranen treffen. Leider wird man wohl nie erfahren, ob das Dana Whites Rache gegen Couture Senior sein soll. Selbst, wenn das der Fall sein sollte: Ryan Coutures Zukunft liegt nun in seinen eigenen Händen.

Matt Mitrione vs. Phil De Fries
Abgerundet wird das Hauptprogramm mit diesem Schwergewichtskampf. Matt „Meathead“ Mitrione (5-2), der nach einigen skurillen Auftritten während der zehnten „Ultimate Fighter“-Staffel mit einem T.K.o.-Sieg gegen den berühmt-berüchtigten Internet-Star Kevin „Kimbo Slice“ Ferguson eine unerwartete Siegesserie startete, wurde nach vier Erfolgen am Stück durch zwei aufeinanderfolgende Niederlagen ausgebremst.

Phil „S11“ De Fries (9-2-0(1)) kam im Jahr 2011 in die UFC, und seitdem wechseln sich Sieg und Niederlage beim im Grappling spezialisierten Briten ab, zuletzt endete ein Kampf gegen Todd Duffee bei UFC 155 weniger gut für den 26-Jährigen.

Sowohl Mitrione als auch De Fries wurden in diesen Niederlagen ausgeknockt – Mitrione schluckte eine Bombe von Roy Nelson, während De Fries von Duffee überrumpelt wurde. In Anbetracht der aktuellen Entlassungswelle in der UFC keine allzu gute Ausgangsposition, weshalb ein Sieg am Samstag für beide Kämpfer Pflicht ist.

Brad Pickett vs. Mike Easton
Einer der wenigen Kämpfe auf dem Programm, der wirkliche Bedeutung für die Gewichtsklasse hat, ist die Bantamgewichtsansetzung zwischen Brad „One Punch“ Pickett (22-7) und Mike „The Hulk“ Easton (13-2).

Pickett kam als populärer WEC-Veteran in die UFC, verlor in seinem Debüt allerdings prompt gegen den jetzigen Interimschampion, Renan Barao. Pickett arbeitete sich in den Folgemonaten mit zwei vorzeitigen Siegen zurück an die Spitze, allerdings nur, um im Dezember 2012 von Eddie Wineland ausgepunktet zu werden und erneut in den Ranglisten ein Stück abzurutschen.

Easton erging es im selben Zeitraum ähnlich. Der Trainingspartner von Dominick Cruz legte mit drei aufeinanderfolgenden Siegen, gegen Byron Bloodworth, Jared Papazian und Ivan Menjivar, einen beeindruckenden Start in der UFC hin, verlor im Dezember jedoch ebenfalls nach Punkten, als der Veteran Raphael Assuncao ihn drei Runden lang ausbremste. In Stockholm werden die beiden nun die Chance bekommen, mit einem Sieg gegen einen starken Gegner einen weiteren Anlauf in Richtung Titelkampf zu starten.

Diego Brandao vs. Pablo Garza
Dieser Kampf fällt zum einen in die Kategorie “fun fights”, könnte andererseits aber auch einen Durchbruch für Diego Brandao (16-8) oder Pablo „The Scarecrow“ Garza (12-3) bedeuten.

Brandao fegte als eine Mischung aus Wanderlei Silva und Urijah Hall gnadenlos durch die 14. „Ultimate Fighter“-Staffel und gewann im Dezember 2011 schließlich auch das Gesamtturnier vorzeitig in der ersten Runde. Eine Punktniederlage gegen den zurzeit sehr erfolgreichen Darren Elkins bremste den Hype um den hoch gehandelten Brasilianer zwar im Mai des vergangenen Jahres etwas, mit einem Punktsieg gegen Joey Gambino bog Brandao im Oktober 2012 aber wieder auf die Siegerstraße ein.

Garza stand zu diesem Zeitpunkt noch kurz vor dem Rauswurf aus der UFC, nachdem er sowohl gegen Dustin Poirier als auch gegen Dennis Bermudez verloren hatte. Als herauskam, dass er in seinem nächsten Kampf den ehemaligen Titelherausforderer Mark Hominick vor die Fäuste bekommen sollte, startete Garza verständlicherweise als Underdog sein Trainingscamp. Der Druck brachte allerdings scheinbar den besten Pablo Garza seit langem hervor, der Hominick nach einer harten ersten Runde den restlichen Kampf über kontrollierte und mit einem Sieg und etwas vorläufiger Job-Sicherheit nach Hause zurückkehrte. Einfacher wird es für ihn allerdings nicht, denn mit Brandao hat er am Wochenende eine weitere harte Nuss zu knacken. In diesem Fall heißt es für ihn also: Hohes Risiko, hohe Belohnung.

Akira Corassani vs. Robbie Peralta
Eröffnet wird das sechs Kämpfe starke Hauptprogramm von zwei Federgewichtlern.
Sowohl Akira Corassani (10-3-0(1)) als auch Robbie „Problems“ Peralta (16-3-0(1)) waren im vergangenen Jahr verletzungsbedingt nicht sehr aktiv und stehen am Wochenende zum ersten Mal seit einem knappen halben Jahr wieder im Käfig.

Beide konnten ihren jeweils letzten Kampf gewinnen – Corassani setzte sich bei UFC on Fuel TV 5 im September 2012 knapp nach Punkten gegen Andy Ogle durch, nachdem Robbie Peralta eine knappe Stunde zuvor den Abend mit einem krachenden K.o. gegen Jason Young eröffnet hatte. Kurz darauf gerieten beide über Twitter aneinander, ein schnell organisierter Kampf im Februar bei UFC 156 musste jedoch wegen einer Krankheit Corassanis ausfallen. Aufgeschoben ist allerdings wieder einmal nicht aufgehoben, und so werden die beiden nun in Stockholm aufeinandertreffen.

Vorprogramm (Facebook)
Auch auf Facebook wird es am Wochenende zur Sache gehen – ganze sieben Vorkämpfe spendiert die UFC über ihre Social Media-Präsenz. Ob das nun ein gutes oder eher ein schlechtes Zeichen ist, ist wohl Ansichtssache, aber der Bekanntheitsgrad der Kämpfer sinkt mit dem weniger prestigeträchtigen Sendeplatz kaum ab:
Im letzten Kampf vor Beginn des Hauptprogramms werden beispielsweise Reza „Mad Dog“ Madadi (12-3) und Michael „The Menace“ Johnson (12-7) aufeinandertreffen. Bereits beim Wiegen am Freitag gerieten die beiden Kontrahenten ordentlich aneinander, für Motivation sollte also gesorgt sein. Und falls dem nicht so sein sollte, dann motiviert mit einiger Sicherheit die Tatsache, dass beide nach guten Siegesserien ihren jeweils letzten Kampf verloren haben.  

Ebenfalls auf dem Vorprogramm werden zwei Strikeforce-Veteranen ihr Debüt in der UFC geben: Der Schwede Chris „The Kiss“ Spång (5-1) wird auf Adlan „Borz“ Amagov (11-2-1) treffen. Spang schickte in seinem zweiten Strikeforce-Kampf Nah-Shon Burrell mit Kniestößen auf die Bretter, nachdem er in seinem Debüt gegen Ricky Legere verloren hatte. Amagov erging es ähnlich: Nach einer T.K.o.-Niederlage in seinem Debüt gegen Robbie Lawler schlug er im August 2012 Keith Berry T.K.o. und sicherte sich damit seinen Transfer in die UFC.

Einen Kampf zuvor wird es für zwei Teilnehmer der aktuellen „Ultimate Fighter“-Staffel wahrscheinlich um den Verbleib in der UFC gehen. Tor „The Hammer“ Troéng (15-4) arbeitete sich im Lauf der Staffel ohne Gerede oder große Dramen bis ins Viertelfinale vor, wurde dort jedoch von Josh Samman gestoppt. Adam Cella (4-0) musste ebenfalls im Viertelfinale seine TUF-Träume begraben, als er kurz vor Ende der ersten Runde höchst spektakulär von Urijah Hall ins Nirvana gekickt wurde. Am Wochenende bekommt er nun die Chance, die Erinnerung an diese Schmach so weit wie möglich auszuradieren und mit Troeng dem Lokalmatadoren seinen Einstieg in die UFC zu vermiesen.

Ebenfalls auf dem Vorprogramm wird es aus irischer (und möglicherweise nicht nur aus irischer) Sicht zum Hauptkampf des Abends kommen: Marcus „The Bama Beast“ Brimage (6-1), ein ehemaliger TUF-Teilnehmer, der sich seitdem drei aufeinanderfolgende Siege erarbeitet hat, wird auf den aus Dublin stammenden UFC-Neuling Conor „Notorious“ McGregor (12-2) treffen. McGregor, der seit Ende 2010 acht aufeinanderfolgende, vorzeitige Siege und nebenbei auch die Cage Warriors Feder- und Leichtgewichtstitel einfahren konnte, machte sich kürzlich mit einem charismatischen Auftritt in Ariel Helwanis „MMA Hour“ eine Menge neuer Fans, die sich seitdem konstant über seinen Platz auf dem Vorprogramm beschwert haben. McGregors Popularität und die Vorfreude auf sein Debüt gingen seitdem durch die Decke , allerdings darf man nicht vergessen, dass das Level seiner bisherigen Gegner mit ziemlicher Sicherheit nie UFC-Niveau hatte und er hier gegen jemanden antritt, der gerade seinen vierten Sieg in Folge anvisiert. Wie auch immer der Kampf ausgehen wird, eine Show ist wohl garantiert.

Zu diesem Kampf kommt es allerdings erst, nachdem mit Ben „Benny Blanco“ Alloway (12-3) und Ryan LaFlare (7-0) ein weiterer TUF-Teilnehmer auf einen weiteren Strikeforce-Kämpfer treffen wird. Alloway sicherte sich im Dezember beim „TUF: The Smashes“-Finale mit einem spektakulären Knockout gegen Manuel Rodriguez seinen Platz in der UFC, während LaFlare bis zu diesem Wochenende trotz seines Vertrags noch nie unter ZUFFA gekämpft hat, da bei Strikeforce bekanntermaßen der Vorhang gefallen ist – Glück im Unglück für LaFlare, der aus diesem Grund direkt in die UFC übernommen wurde.

Im zweiten Kampf des Abends werden zwei Mittelgewichtler aufeinandertreffen.
Michael „Judo“ Kuiper (12-1) ist seit etwas über einem Jahr Mitglied der UFC und musste in seinem Debüt eine Punktentscheidung an Rafael Natal abgeben. Einige Monate später gelang ihm jedoch ein imposantes Comeback, als er Jared Hamann auseinandernahm, bis dieser schließlich in der zweiten Runde einbrach. Nun wird er gegen Tom „Filthy“ Lawlor (8-5) seine Chance auf den zweiten UFC-Sieg bekommen. Lawlor bewegt sich in den UFC-Ranglisten seit Jahren konstant rauf und runter. Zurzeit steht er nach einer knappen Punktniederlage gegen Francis Carmont wieder auf der Kippe und sollte diesen Kampf tunlichst gewinnen, um nicht als Arbeitsloser zurück in die Staaten zu fliegen.

Eröffnet wird der zweite Abstecher des Octagons in die Ericsson Globe Arena mit einem Weltergewichtsduell zwischen zwei Wahl-Schweden: Papy „Makambo“ Abedi (8-2) kam Ende 2011 mit einigem Getöse in die UFC, als er in seinem Debüt-Kampf auf dem Hauptprogramm von UFC 138 auf den ehemaligen Titelherausforderer Thiago Alves traf. Trotz eines guten Starts entpuppte sich Alves nach kurzer Zeit als eine Nummer zu groß für Abedi, als er niedergeschlagen, am Boden weiter bearbeitet und schließlich per Rear Naked Choke abgefertigt wurde.
Besam Yousef (6-1) erlitt ein ähnliches Schicksal, als er vor etwa einem Jahr, beim ersten Schweden-Besuch der UFC, per Aufgabe gegen Simeon Thoresen verlor. Ein geplanter Kampf gegen Stephen Thompson musste einige Monate später ausfallen, weil Yousef sich verletzte, dafür bekommt er nun eine zweite Chance in seinem Heimatland.

Anbei das gesamte Programm:

UFC on Fuel TV 9: Mousasi vs. Latifi
Samstag, 6. April 2013
Ericsson Globe Arena, Stockholm, Schweden

Hauptprogramm (ufc.tv)
Gegard Mousasi vs. Ilir Latifi
Ross Pearson vs Ryan Couture
Matt Mitrione vs. Phil De Fries
Brad Pickett vs. Mike Easton
Diego Brandao vs. Pablo Garza
Akira Corassani vs. Robbie Peralta

Vorprogramm (Facebook)
Reza Madadi vs. Michael Johnson
Tor Troéng vs. Adam Cella
Chris Spång vs. Adlan Amagov
Marcus Brimage vs. Conor McGregor
Ben Alloway vs. Ryan LaFlare
Michael Kuiper vs. Tom Lawlor
Papy Abedi vs. Besam Yousef